Alles anzeigenAktuell steigen aber beide Zahlen.
Tote s. Johns Hopkins Von unter 50 im Wochenmittel im Bereich August auf mittlerweile gut 100.
Für die Intensivpatienten hab ich kein Dashboard mit zeitlichem Verlauf parat, die MoPo berichtet aber immer die aktuellen Zahlen und die sind allein innerhalb der letzten Woche von ca. 500 auf aktuell knapp 600 gestiegen, parallel dazu sind in dem Zeitraum rund 100 Patienten gestorben, effektiv ist das also ein Anstieg von ca. 20%.
Da zwischen Erkrankung und Notaufnahme i.d.R. um die 10 Tage vergehen wird der aktuelle Anstieg der gemeldeten Infektionszahlen dort erst in den nächsten 1-2 Wochen voll durchschlagen, in den Todeszahlen nochmal mit einigen Wochen mehr Verzug.
Dass Test auch bei anderen Corona Viren anschlagen kann erklärt trotzdem nicht die aktuellen Infektionszahlen, aktuell ist noch keine Grippesaison und damit kann man davon ausgehen dass der Anteil zu vernachlässigen ist. Da die Labore schon länger an der Kapazitätsgrenze laufen sehe ich eher die Gefahr das bei Durchführung und Administration der Tests Fehler passieren.
Der Anstieg ist aber so eindeutig und Flächendeckend dass man nicht allein von Erfassungsfehlern ausgehen kann.
Vermutlich weils schwer zu beziffern ist. Die beste Statistik bei Depressionen dürfte die Deutsche Bahn haben, veröffentlich sie aber nicht. Bei Herzinfarkten gibts reichlich Treffer dass die Behandlungen extrem zurückgegangen sind, aber irgendwie immer nur mit Befürchtungen was deshalb alles passieren könnte, nicht mit Zahlen was passiert ist.
Bei den Reiseverboten kritisieren mittlerweile selbst Virologen den Schwachsinn Tests die man für potentiell Infizierte braucht zu "verbraten".
Genauso halte ich eine Sperrstunde in der Gastronomie für Quatsch, das verlagert Treffen zusätzlich in private Räumlichkeiten mit noch höherem Infektionsrisiko.
Oder es ist einfach nur die Bankrotterklärung dass man die Einhaltung der Regeln in der Gastronomie gar nicht kontrollieren kann, von daher wären alle weiteren neuen Regeln und Verbote reine Makulatur.
Danke für die Links, aber diese kannte ich schon. Was ich bemängele ist, dass in den Mainstream Medien diese Zahlen praktisch nicht auftauchen. Statt dessen werden immer nur die täglichen Neuinfektionen oder kummulierte Zahlen seit Beginn des Ganzen genannt. Es fehlt eine differenzierte Betrachtungsweise. Genauso tauchen immer nur "Wirrologen" mit ihren Sichtweisen auf, niemals aber andere Experten für Soziales Zusammenleben. Man kann das Leben nicht nur aus der Sicht von Virologen betrachten.
Bei den getroffenen und angedachten Maßnahmen habe ich immer im Hinterkopf, dass sie auch gut aus einer Kindergartengruppe stammen könnten. Besonders effektiv in Punkto Eindämmung scheinen sie jedenfalls nicht zu sein und die Nebenwirkungen werden meist auch ausgeblendet. Mir ist zwar bisher auch nichts Besseres eingefallen, aber da könnte man eine Expertengruppe, die nicht nur aus Virologen besteht, mit beauftragen.