Das war keines falls arrogant gemeint.
Hotspots sind in der Regel unverschlüsselt jeder kann also die funkschnittstelle abhören und den Datenverkehr mitschneiden, der Betreiber des Netzes kann das sowieso. Selbst wenn man unterstellt das der Betreiber nur Statistiken erstellt kann man ganz schön überrascht sein was selbst bei verschlüsselten Datenverkehr alles mitzuschneiden und auszuwerten möglich ist.
- IP Adressen verraten grob welche Dienste genutzt werden
- Der TLS Handshake verrät den genauen Hostnamen (bei TLS bis 1.2). Man kann also meistens abschätzen z.B welche Chat App, Dating App etc jemand verwendet und das trotz der Verschlüsselung.
- DNS ist meist unverschlüsselt und lässt sich ebenfalls leicht mitschneiden.
- Durch DNS Manipulation lässt sich auch verschlüsselter Verkehr durch Man-in-the-middle attacken umleiten, es gibt zwar meist eine Warnung aber die meisten User klicken das einfach als lästig weg. Und schon kann man den gesamten (vermeintlich verschlüsselten Verkehr mitlesen).
Fazit:
- Am besten verwendet man verschlüsselte (DoH oder DoT) DNSSEC validierende DNS Server. Z.B Google/Cloudflare/Adguard/Dnsforge etc.
- In fremden unsicheren Netzen VPN am einfachsten zum eigenen Router oder einem vertrauenswürdigen VPN Dienstleister.
- Geräte verwenden die aktuell noch Sicherheitspatches bekommen.
Genauso sollte man sein Handy nicht an öffentlichen USB Ports laden, und wenn doch dann nur mit einem Datablocker ("USB Kondom"). -> Juice jacking und ähnliche Angriffe.
Immer aufmerksam und im Zweifel vorsichtig sein und nicht alles und jede Warnung wegklicken.