Beiträge von habehandy

    Spielt es für den Alltag eine Rolle ob man 500 Millionen oder 5 Mrd. auf dem Konto hat?


    Laut den Zahlen von 3. Quartal 25 erwirtschaftet 1&1 Gewinne. Die Gewinne mit Festnetz reichen aus die Verluste durch Mobilfunkausbau zu finanzieren. Mit steigender Abdeckung sinken auch die Roaming-Kosten. Mal schauen wie 2025 abgeschlossen wurde.


    Dommermuth denkt langfristig und nicht nur bis zum übernächsten Quartal.

    Ich wüsste nicht wie Telefonica mit den Kauf von 1&1 Geld verdienen kann. Aufgrund der Auflagen wird vermutlich wieder die Tür für einen vierten Anbieter geöffnet oder Telefonica muss das Netz superbillig für z.B. Freenet öffnen. Das Geld wäre in den Netzausbau oder Fusion mit anderen europäischen Netzbetreiber besser angelegt.


    Dommermuth hat soviel Geld das es keine Rolle spielt wieviel 1&1 verdient. Das ins Projekt Mobilfunknetz investierte Geld ist besser angelegt als das was z.B. Bezos in seine Superjacht investiert hat.


    Realistischer wäre das 1&1 LowBand von Telefonica kauft und Telekom & Vodafone einen Teil des Kaufpreises übernehmen damit die Bundesnetzagentur zufrieden ist.

    Der zweite Standort eNB ID 164549-4,5,6 in Aachen ist jetzt nutzbar. (erfast mit Cellmapper & Netmonster) Handover zum anderen funktioniert bereits. Das handy bucht sich recht aggressiv schon bei ~ -107dBm ein und hält die Verbindung bis ~ -117dBm. Vor paar Monaten wurde man bereits bei -103dBm wieder zu Vodafone geschoben.


    12 eigene Stationen in der Umgebung sind noch inaktiv.

    Nächste Woche müsste das Update der Karte vom Gigabitgrundbuch mit Stand Januar 2026 kommen. Dann wissen wir wie viel Flächenabdeckung für ~27% Haushaltsabdeckung nötig sind. Woche darauf wird 1&1 die Zahl der Standorte melden.


    Aus finanzieller Sicht dürfte wichtig sein das viel Datenvolumen über eigene Infrastruktur läuft. Da kann das Gewerbegebiet interessanter sein da man Zuhause WLAN nutzt.

    Telefónica hatte aber in den letzten Jahren die gegenteilige Strategie und sich in Europa auf Spanien & Deutschland reduziert. Vodafone ist ebenfalls dabei sich Schritt für Schritt aufzulösen.


    Großes Problem beim Bau eines starken europäischen Anbieters ist das es erstmal viel Geld kostet und erst langfristig Geld bringt (bessere Einkaufskonditionen). Die kurzsichtigen Aktionäre wollen schnelles Geld und keine langfristige Strategie auch wenn diese deutlich mehr Geld einbringt.


    Bildung eines europäischen Anbieters schafft wohl nur Xavier Niel (u.a. Iliad & Holding NJJ) der unabhängig von kurzsichtigen Aktionären agieren kann. Niel ist bereits in Frankreich, Polen, Ukraine, Italien, Irland (Mehrheitsbeteiligung) , Monaco, Zypern, Malta & Schweiz aktiv. Dazu Beteiligungen an Tele2 (Schweden & Baltikum ) mit 19,8 % der Aktien und 30% der Stimmrechte.


    Telefonica, Altice & Vodafone sind eher Futter für Mobilfunker die einen europäischen Mobilfunker bauen wollen.