Beiträge von Testuser222

    So ist es.

    Na ja, kann man so sehen.

    Aber eigentlich sind auch Fondsanteile nichts anderes als Zahlen in einem Computer.

    Man investiert nur sehr theoretisch in "Sachwerte". Einen Anteil an der jeweiligen Sache bekommt man aber nicht wirklich. Vor allem, wenn man in ETF investiert, sind das alles auch nur Zahlen im Computer.


    Das hat aber nichts mit Gewinn/Verlust zu tun.

    erwarte aber nochmal etwas bessere Einstiegskurse wenn die Verluste aus den wegbrechenden Russlandgeschäften

    Dann solltest du aber auch aufpassen, dass du die Ausstiegskurse im Blick behältst.

    Das ist der Punkt, den viele gerne verpassen oder gar ignorieren.


    Wer Ende 2019/Anfang 2020 in Aktien investiert und die Erholung 2021 nicht "mitgenommen" hat, hat jetzt schon wieder viel verloren.

    Einfach so liegenlassen ist auch bei Wertpapieren nicht wirklich gewinnbringend.



    Wenn man wirklich auf jährlich mehr als 5% kommen will, macht das wirklich Mühe.

    Ganz so einfach ist das nicht.

    Da reicht es nicht, wenn man in einem Jahr 20% Gewinn macht und dann nichts unternimmt! Das sind dann nur Zahlen im Computer!

    Weist du eigentlich wie viele Menschen in den USA (wo solche Anlageformen auch in der breiten Masse Gang und gäbe sind) der Bankenkrise ihre Ersparnisse fürs Alter verloren haben?

    Vorbei zu beachten ist, dass Altersvorsorge, bzw. finanzielle Vorsorge allgemein, nicht unbedingt und vordergründig Aktien und Börse bedeuten muss!


    Da gibt es vorher noch einige andere Dinge! Wenn diese Dinge erledigt sind und noch Geld übrig ist, dann kann es gerne in Wertpapiere angelegt werden.


    Eines ist aber meiner Meinung nach definitiv ein Fehler:

    Geld einfach liegen lassen. Sei es auf dem Sparbuch, einem Festgeldkonto - aber auch in einem Fond!



    Es sollen Millionen gewesen sein.

    Es sollen aber auch Millionen gewesen sein, die daran gut verdient haben.



    Hast du da wirklich eine grundsätzlich andere Meinung? ..... von der nicht vorhandenen Zukunftsfähigkeit des derzeitigen Umlageverfahrens.

    Jetzt nicht mehr.

    Mein erster Eindruck war, dass du vielleicht ausdrücken wolltest, es gäbe zu viele alte Menschen und zu wenig Kinder.

    Die Kinder können die Alten nicht mehr ernähren und werden selber verarmen und verhungern, weil die Alten alles auffressen.

    So wird es ja gerne in den Medien dargestellt. Und so verstehen die meisten Menschen auch den Begriff Umlageverfahren. Das ist gröbster Unfug.


    Aber jetzt bin ich sicher, du hast auch in größerem Umfang gedacht.

    Diejenigen, die so blöd waren und fürs Alter vorgesorgt haben, werden vom Staat enteignet, wenn sie mal Pflegefall werden und diejenigen, die alles verprasst haben lachen uns aus.

    Ein klein wenig kann ich dich schon verstehen. Aber wirklich nur sehr wenig.



    Ich habe vorgesorgt und mich hat bis jetzt noch keiner enteignet. Allerdings bin ich auch kein Pflegefall.

    Sollte ich ein Pflegefall werden, ist "Enteignung" das kleinste Problem. Ich hoffe als "Pflegefall" meinst du wirklich "Pflegefälle".

    Ich kenne keinen Pflegefall, der einen anderen Pflegefall auslacht, nur weil dieser vorgesorgt hat.

    Und ich kenne einige!


    Gut, für die Angehörigen (eventuell Hinterbliebenen) kann weniger übrigbleiben. Das ja.

    Aber eigentlich ist Vorsorge ja Vorsorge für sich selbst.

    Kinder und Enkel können und sollten selber vorsorgen.


    Nein, ich habe nicht alles verprasst.

    Dafür lache ich heute viele meiner Generation aus, die ständig jammern dass dies oder das teurer geworden ist, oder die im Winter mit Strickjacke im Wohnzimmer sitzen müssen, weil die Heizung zu teuer ist.

    Auch die Strompreise kann ich abfedern, ebenso Wasser. Steigende Mietpreise sind mir egal.

    Auch das ist Vorsorge.


    Wenn man als Pflegefall im Krankenbett liegt, gefüttert und gewindelt werden muss, unwilligem Pflegepersonal auf Gedeih und Verderben ausgeliefert ist..... dann ist es egal, ob man vorgesorgt hat oder alles verprasst hat. Das macht keinen Unterschied.

    Macht Sinn bei 5% Inflation und Strafzinsen

    Richtig. Das ist sinnvoll.

    Die Inflation sollte man wenigstens versuchen etwas auszugleichen. Ist derzeit schwierig, geht aber.
    Und "Strafzinsen" zahlt man doch nur, wenn man zu viel Geld hat und es nur rumliegen lässt, so dass es auch die Inflation nicht ausgleicht.

    Geld, dass nutzlos rumliegt, ist selber auch nutzlos! Heute mehr denn je.

    Vorsorge geht anders.


    Es sind schlicht zu wenige, um im Umlageverfahren für die Rente unserer Generation und die Generation vor uns sorgen zu können.

    Hierzu habe ich eine grundsätzlich andere Meinung.

    Die Masse ist nicht das Problem - die Klasse eher.


    Ich wohne hier sehr ländlich mit viel Acker und ums Städtle herum.

    In meiner Jugend haben hier hunderte Bauern und Landarbeiter die Äcker bestellt. Ich kenne noch Pferde, die arbeiten mussten und deren alleinige Aufgabe es nicht war, mit jungen Mädchen auf dem Rücken im Kreis zu laufen.


    Heute fahren hier zwei, drei Mann auf Geräten über den Acker, die man nicht mehr Traktor nennen möchte. Riesig, Klimaanlage, Satellitengesteuert....



    Und die Wälder? Da ist nichts mehr mit 30 Mann und Axt und Kettensäge.

    Ein Ungetüm an Fahrzeug hält den Baum, sägt ihn unten ab, sieht in durch seinen Leib und am Ende kommt ein kerzengerader Stamm ohne Äste heraus, der in gleichlange Teilstücke gestapelt wird. Da reichen 2 oder 3 Leute aus.


    Wir hatten früher hier im Ort 6 oder 7 Bäcker, die es kaum geschafft haben, die Bevölkerung mit Backwaren zu versorgen.

    Dabei hatten sie noch eine größere Menge an Mitarbeitern und Handlangern und Verkäuferinnen.

    Heute haben wir 2 "Backshops" und die 6 Verkäuferinnen machen die Teiglinge aus der Massenproduktion (Automaten, Fließband, kaum Arbeiter) nur noch warm.


    Ich denke auch, dass genug Generation vorhanden ist.

    Was ich wirklich oft vermisse, ist der Wille, bestimmte Arbeiten zu verrichten. Und das gar an 5 Tagen in der Woche. Vielleicht sogar noch Nachts.....

    Deutsche Qualitätspresse bei der Arbeit.

    Du zählst die FUNKE Mediengruppe zur Qualitätspresse?

    Ernsthaft?

    Hast du dir mal angesehen, womit die das Papier beschmutzen?



    Ansonsten bin ich aber bei dir. Stimmt alles. Nur, Qualitätspresse ist das nicht - nie gewesen.


    Das war eine bewusst gesetzte „Sollbruchstelle“ von mir.

    Das glaube ich dir nicht.

    Du schreibst, zumindest hier im Thread, nichts bewußt.

    Alles was du hier schreibst, ist von anderen vorgegebener Müll, den du zwanghaft verbreitest.


    Andere Threads will und kann ich nicht beurteilen, aber hier schreibst du fremdbestimmt, ohne selbst zu denken, ohne zu hinterfragen. Da ist nichts "bewusst".

    Du verbreitest einfach nur Müll weiter.

    dieses hast du unter ein Zitat von mir geschrieben

    Das stimmt.

    insofern ging ich davon aus, dass Du auch mir

    Wenn ich dich anreden will, rede ich dich an. Das hätte ich auch so formuliert.

    Wenn ich "viele Leute" schreibe, meine ich viele Leute. Du kannst dich dazu zählen oder es auch lassen. Das obliegt dir. Du kennst dich besser als ich.


    die Sicht der "vielen Leute" unterstellt.

    Damit unterstellst du mir aber mangelhafte Courage gegenüber Leuten, deren Äußerung ich nicht akzeptieren kann.

    Oha..... ;)

    Meinst du wirklich, .......

    Du wirst nicht verstehen, was ich meine.

    Das hast du bis jetzt nicht und du versuchst es auch nicht einmal.

    Dabei schreibe ich klar und deutlich.



    ...die baltischen Staaten oder Polen und Rumänien würden nach dem Überfall auf die Ukraine ihre NATO-Mitgliedschaft aufgeben, wie Putin es verlangt?

    :?:

    Wovon redest du?

    Mit keinem einzigen Wort habe ich je davon gesprochen.

    Ich habe mich immer nur auf die Zeit vor irgendwelchen Äußerungen Putins bezogen.

    Meine Anmerkungen schließen eine Zeitspanne von mehr als 30 Jahren ein. Und sie beziehen sich auf unser Verhalten in der Zukunft.

    Meine Kommentare beziehen sich eigentlich nie auf Putin direkt.


    Der Bezug meiner Kommentare hier im Thread beginnt in der Zeit vor Putin und schließt Gorbatschow, Jelzin und Medwedew mit ein.



    Das glaubst du doch selbst nicht.


    Warum sollte ich deinen Vermutungen oder deinen Gedankengängen glauben?

    Sie haben nichts mit dem zu tun, worüber ich schrieb.


    Insofern brauchst Du mir kein Putinbashing unterstellen.

    Wann habe ich dir irgendwas unterstellt?

    Es wäre schön, wenn einige hier die Zitatfunktion ein wenig üben würden. Dann könnte man auch einen Bezug erkennen.

    Welche meiner Textpassagen siehst du denn im Zusammenhang mit dir als Unterstellung?