Beiträge von Testuser222

    Es muss nach einer Lösung gesucht werden

    Um das Thema noch einmal abschließend aufzuwärmen: ;-)

    in einem anderen Artikel auf Giga steht etwas mehr:


    Zitat

    Mehrfach hatte die Stadtsparkasse Düsseldorf Versuche unternommen, sich mit den betroffenen Kunden entweder auf Negativzinsen oder aber auf eine alternative Geldanlage zu einigen. Nachdem keine Rückmeldung einging und auch auf Mahnungen nicht reagiert wurde,....



    Es scheint also doch nicht so zu sein, daß man der Sparkasse sein Geld nicht anvertrauen könnte, dass sie ihre Kunden "ausrauben" würde, daß sie unseriös wäre....


    Ob uns nun die Sache mit den Negativzinsen gefällt oder nicht, ist eine völlig andere Sache.

    Aber bis zu einem gewissen Grad kann ich die Geldinstitute schon verstehen und akzeptiere auch deren Handeln.


    Man darf nicht vergessen, dass die Sparkasse (und andere Finanzinstitute auch) ja nicht nur die genannten gekündigten Kunden haben!

    Sie haben auch noch andere Kunden. In der Regel sogar viel mehr als die hier betroffenen!

    Und diese anderen Kunden (bzw. deren Vermögen) muss auch geschützt werden.

    Muss man langsam tatsächlich dadrüber nachdenken das Geld in einen Stahlblock zu investieren...

    Das verstehe ich leider nicht.

    Bestimmt ist da etwas an mir vorbeigegangen..... Was soll "Stahlblock" bedeuten? Sicher etwas Sinnbildliches, oder?


    Statt Stahl würde ich eher in Beton investieren, ..........


    _______________


    Aaaaaahhhhhhhhh!


    Während des Schreiben habe ich es kapiert. Mit Stahlblock meinst du einen Tresor.

    Vielleicht sogar noch einen guten von "Franz Jäger - Berlin"



    Aber auch das geht nur, wenn man nur sehr wenig hat, um ihn zu befüllen.

    Und ein richtiger Tresor, keine Konservendose, ist auf Jahrzehnte gerechnet ein Vielfaches teurer als Negativzinsen.

    Schöner Kapitalismus, der das Geld sparen bestraft.

    :D


    Genau das ist doch der Sinn des Kapitalismus.



    1. Das Kapital, dasGeld muss arbeiten! Faul auf dem Konto liegend, vermehrt es sich nicht. Im Gegenteil!

    2. Das Geld der kleinen Sparer gehört in die Taschen der großen Investoren. 8o


    Also: Nicht sparen, sondern Investieren! - Gewinnbringend entweder für den einen oder den anderen.

    Wie sagt man so schön als Kleinsparer: Manchmal verliert man und manchmal gewinnen die anderen. :D

    Meine Güte, was hast du nur immer für Probleme!?

    Woran liegt das?


    1) ich über mein Geld bestimme


    Ich habe in meinem Leben schon viele Anlagen in unterschiedlichsten Bereichen abgeschlossen.

    Immer- wirklich immer - habe ich über mein Geld bestimmt!


    2) ich ans Geld komme (wann ich will)


    Das liegt ganz an dir!

    Wenn du dich ein wenig mit Geldanlagen beschäftigst, kannst du bestimmen (siehe Punkt 1) dass du an dein Geld kommst, wann du willst!

    Alles ist möglich. Stündlich, täglich, monatlich, jährlich, alle 10 Jahre....... sogar nachts 03:00 Uhr.

    Es liegt ganz allein an dir.

    3) die Bank meine Investitionen einen Sch*** angeht

    Die Bank interessieren deine Investitionen nicht wirklich. Jedenfalls nicht so wie du vermutest!

    Da kannst du dir ganz sicher sein!


    Allerdings hört sich das so an: Ich will beim Bäcker Brötchen kaufen, der Bäcker soll aber nicht wissen, dass ich Brötchen gekauft habe.

    Das geht nicht. Auf solche Ideen kommt man aber eigentlich auch nicht.


    Davon ab, dass er nicht sofort Geld bekam, musste er noch zum Schalter und um Geld betteln.


    :D Also du bist mit Leuten unterwegs......

    Ich musste noch nie um mein Geld betteln.

    Seit 50 Jahren bin ich Bankkunde - bei verschiedenen Banken und Sparkassen, online und offline, in drei Ländern - noch nie musste ich um mein Geld betteln.

    Bisher hat mir jede Bank oder Sparkasse mein Geld ohne Murren und Knurren ausgezahlt! Freundlich war ich immer - auch zu Zeiten, als ich noch zum Schalter musste - aber betteln mußte ich nie!



    Solltest du aber meinen, dass dein Bekannter von einer Bank/Sparkasse Geld für ein neues Motorrad haben wollte, weil er selber "nicht flüssig" ist, erwarte ich von einer guten Bank, dass sie nicht leichtfertig Geld verleiht, wenn die Ausgabe eigentlich nicht kreditwürdig sein könnte. Das hat mit Betteln aber auch nichts zu tun.

    Für manche Dinge ist es bestimmt besser, eine Zeitlang anzusparen.



    Zugunterletzt, in Geldangelegenheiten muss man immer irgendwelche Kompromisse eingehen. Alles kann man nicht haben.

    Entweder eine überdurchschnittlich gute Rendite, ein gewisses Risiko oder aber auch eine zeitliche Grenze. Irgendwas ist immer, wie im richtigen Leben.

    Einzig die Leute, die keine Rücklagen haben, können ihr "Vermögen" unter dem Kopfkissen parken. Für die allermeisten ist dies aber keine reale Möglichkeit!

    Das Konto nicht sperren, sondern kündigen?

    Der Artikel ist zu dünn!

    Ich gehe sehr stark davon aus, daß das Konto gekündigt wurde!


    Wenn dann der Kunde nicht vorher tätig wird und das Geld woanders hin schiebt oder ein anders Konto angiebt, auf das dann transferiert werden kann, bleibt nur die Hinterlegung beim Gericht.

    In dem für mich sichtbaren Bereich sehe ich jedenfalls nichts von einer erfolgten Kündigung.

    Ich auch nicht.

    Dafür ist der Artikel einfach zu schwach.

    Allerdings bin ich mir sicher, dass auch bei der Sparkasse Leute sitzen, die den Rechtsweg kennen.

    Die Sparkasse ist ja nicht die Mafia. Ob man sie nun mag oder nicht.


    Vielleicht irre ich, aber ich bin sehr sicher, daß gekündigt wurde.

    Erzähl nur was du damit machst, Anlage oder Kopfkissen?

    Wer soll erzählen? ;-)


    Zumindest sicherer als auf der Bank.

    Beides wage ich zu bezweifeln.

    Nur wieso sperrt man die Konten?

    Was hätte die Sparkasse sonst machen sollen?

    Das Geld für wohltätige Zwecke spenden?

    Irgendwohin auszahlen? Wohin? An wen?


    Das nicht einmal mehr Geld abgehoben werden kann halte ich für sehr fragwürdig.

    Doch, man sollte das Geld ja sogar abheben!


    Steht so auch im Artikel. Die Sparkasse wollte, daß das Geld "umgeschichtet" wird. Alternativ sollte eine Vereinbarung über Negativzinsen unterschrieben werden.


    Aber das haben die Kunden nicht. Sie haben ihr Geld, jeweils mehr als 250.000€ (!!), einfach auf dem Giro- oder Tagesgeldkonto gelassen.

    Die Leute wollten ihr Geld nicht abheben, sie wollten es nicht anderweitig anlegen, sie wollten nicht, dass es ausgezahlt wird!



    Ich bin zwar kein Jurist, aber ich vermute, die Übergabe an das Amtsgericht Düsseldorf ist der einzig rechtlich saubere Weg. Damit ist logischerweise das Geld/Konto aber auch gesperrt.


    Wie kann man soeiner Sparkasse noch vertrauen?


    Ich sehe das in diesem Fall entspannter.

    Es ist ja nicht so, dass die Sparkasse einem Kleinverdiener seinen wenigen Monatslohn weggenommen hat oder dem Rentner die Rente geklaut wurde.

    Auch war das keine Nacht- und Nebelaktion.


    Mehr als 250.000€ auf einem Giro- oder Festgeldkonto herumliegen zu lassen, ist bestimmt nicht die Regel.

    Ich schichte mein Girokonto immer sofort um, wenn es die 100.000€ übersteigt. :D:D:D


    Aus dem Artikel erfahren wir zu wenig, um über die Hintergründe urteilen zu können.

    Da gab es vorher bestimmt einen regen Schriftverkehr!


    Welchen Grund gibt es da, dieser Sparkasse nicht zu vertrauen?


    Das Problem "Strafzinsen" kommt ja nicht von den Sparkassen.


    Eben. Das Verhalten der Spk geht nicht, das ist ein Schritt zu weit.

    Was hätte sie tun sollen?

    Die wirtschaftsfreundliche CDU ist nun mal Freund der Wirtschaft.

    Auch wenn es viele nicht glauben möchten:

    Jede Partei ist ein Freund der Wirtschaft. Man darf sich von den Reden und den Programmen nicht blenden lassen.

    Die Führungen der Parteien und der Regierungen sind immer Berufspolitiker.

    Die jeweilige Partei nebensächlich.


    Man schaue doch einmal zurück. Welche Partei (auch Opposition) hatte jemals etwas anders im Sinn als gut mit der Wirtschaft (auch Finanzwirtschaft) zu stehen?

    Vertreter aus allen Parteien sitzen früher oder später in irgendwelchen Aufsichtsräten u. ä. Positionen.


    Ich sehe eigentlich hinter keiner Partei das, was sie vorgibt zu sein. Hinter Keiner!


    Welche Lösung sehe ich?

    Meiner Meinung nach gibt es nur eine. Wir sollten als Wähler verhindern, dass nur eine einzige Partei die Macht bekommt - womöglich sogar immer die gleiche - und wir sollten den Gewählten hohen Herren auch nach der Wahl regelmäßig auf die Füße treten und sie an ihre Wahlprogramme erinnern.

    Nicht durch rechte und linke Gewaltakte, nicht durch sinnlose Pöbeleien und Beleidigungen.

    Dafür müssen keine Autos, Häuser, Geschäfte, Polizisten brennen!


    Alle Parteien und Politiker sind über Büros zu erreichen. Regelmäßige sachliche(!!!), freundliche Briefe - gerne von hunderten Leuten unterschrieben- an die Büros und ähnliches sind da wirkungsvoller. Auch eine Mitarbeit in den Parteien selber ist nicht schlecht. Damit kann man die Parteien gestalten - bis in die Spitze.

    Aber leider passiert so was nie. Der normale Bürger macht sein Kreuz oder auch nicht und damit gut. Das muss reichen.


    Übrig bleiben nur die Krakeler, Randalierer und Schreihälse. Die machen zwar viel Schaden, ändern aber nichts.

    Leider wird meine erdachte Lösung wohl eine Träumerei bleiben, fürchte ich.

    Das sind die Politiker, die die meisten von uns über Jahre (Jahrzehnte) gewählt haben. Jeder hat nur an sich gedacht,....

    Ich nehme an, du meinst mit "Jeder" die Politiker.


    Ich stimme dir da absolut zu, möchte aber hinzufügen, daß auch den allermeisten Wählern und Nichtwählern völlig egal ist, "ob der Hartzer von seiner Kohle leben, geschweige denn seine Kinder erziehen kann" - solange es sie nicht selber betrifft.


    Der Staat - und auch die Politiker - sind immer auch ein Abbild der Bevölkerung.

    Ich habe einen meiner Lieblingssprüche hier schon ein paarmal geschrieben: Jedes Volk bekommt die Regierung die es verdient!



    So ist es auch heute:

    • Die Alkoholtrinker fordern, dass Gaststätten geöffnet werden. Schulen sollen geschlossen werden!
    • Hoteliers und Urlauber fordern, dass Hotels geöffnet werden. Museen und Theater können geschlossen bleiben.
    • Eltern wollen ihre Kinder in die Schule schicken. Also muß die Schule geöffnet bleiben. Da kann man doch lieber die Altenheime mitsamt Bewohnern einmauern.
    • Fußballzuschauer wollen geöffnete Stadien und Kneipen zur Spielnachfeier. Da kann doch nichts passieren! Auch nach 20 Bier hält man bei so einer Feier Abstand. Modeboutiquen können dafür geschlossen bleiben.
    • .......


    Ich kann bestimmt nicht sagen, daß ich Politiker mag. Aber in Zeiten wie diesen möchte ich nicht mit ihnen tauschen. Wie sie es machen, es ist immer verkehrt.


    Man sollte ja eigentlich nicht persönlich werden, darum schreibe ich auch ganz klein: Der Laschet ist ein Schauspieler. Er spielt immer nur eine Rolle. Ich gehe jede Wette ein, dass er jede Rede von Schauspieltrainern überprüfen läßt (coaching heißt das heute, glaube ich). Jeder Fingerzeig, jedes Grinsen, jede Geste ist einstudiert.


    Der erste Lockdown 2019 scheint schon was gebracht zu haben.

    Hat er.

    Auch der zweite Lockdown schien im Januar seine Wirkung zu entfalten.

    Ja, aber diese Wirkung war schon lange nicht mehr so stark wie der erste, da der Lockdown von vielen Leuten nicht wirklich eingehalten und später völlig mißachtet wurde.


    Und daran hat nicht Frau Merkel schuld!

    Dieses Problem liegt in der mangelhaften Problemerfassung des Menschen begründet. Auch das damalige Hamstern von Klopapier gehörte dazu.

    Weltweit protestieren die Menschen gegen Corona und die notwendigen Maßnahmen. Das kann man nicht alles der Frau Merkel in die Schuhe schieben.