Beiträge von Frank73

    Gar nicht. Ein Bekannter will am Wochenende nach London und geht davon aus das geflogen wird, da die Streikkasse am Wochende zu stark belastet werden würde. Ob's stimmt? Wir werden sehen.

    Es fällt schon auf, dass die GDL bisher weitgehend auf Streiks am Wochenende verzichtet hat. Ob aus diesem, oder einem anderen Grund, wissen wir nicht.

    Golem hat jetzt auch einen Artikel zum Thema:

    Bundesnetzagentur: Eigenes 5G-Netz von 1&1 deckt 0,2 Prozent Deutschlands ab - Golem.de


    Wie schon bei früheren Artikeln merkt man das der Autor eine negative Einstellung zu 1&1 hat.

    Unabhängig von der Einstellung des Autors zu 1&1 ist das, 4 1/2 Jahre nach der Zuteilung der Frequenzen durch die BNetzA, einfach viel zu wenig, um den Erhalt der Lizenz noch länger begründen zu können. Bitte nicht falsch verstehen. Ich halte die vierten Netzbetreiberlizenz generell für eine gute Idee. Man muss aber auch anerkennen, dass 1&1 wirklich hinlänglich bewiesen hat, dass sie diese Aufgabe nicht stemmen können. Der nächste bitte!


    Nachtrag. Pressemitteilung der BNetzA vom 04.09.2019: Bundesnetzagentur teilt 5G-Frequenzen aus Versteigerung zu

    Ich sehe die Forderungen der GdL schlicht als gerechtfertigt und nicht übertrieben an.

    Es sind nicht die Forderungen an sich, die mich stören. Es ist die Art und Weise wie sie gegen jede Vernunft durchgedrückt werden sollen. Die Absenkung von 38 auf 36 Wochenstunden wäre schon ein großer Erfolg für die GDL. Leider hat sich Weselsky aber wohl in den Kopf gesetzt als der Gewerkschaftsführer in die Geschichte eingehen zu wollen, der die 35-Stundenwoche erkämpft hat. Fährt er uns dann von A nach B, wenn die DB auf Grund von Personalmangel in Folger seiner Kompromislosigkeit den Rotstift im Fahrplan ansetzten muss? Mit Sicherheit nicht.

    Wo bleiben denn die Appelle an die Verantwortung und Vernunft von Verkehrsministerium und Bahnmanagement?

    Die DB ist ihrem einstigen kategorischen Nein zu einer Arbeitszeitverkürzung doch schon längst abgerückt. Es ist nur noch die GDL, die in einer toxischen Mischung aus Kompromisslosigkeit und Unbelehrbarkeit ihre 35-Stunden-Gebetsmühle weiter dreht.

    Die BNetzA scheint sich jetzt wohl auf Frequenzverlängerung zu konzentrieren, verschiedene Gutachter "schreien jetzt laut", weil einige Anbieter "Angst" haben "zu kurz" zu kommen.

    Vielleicht sollte man die Frequenzvergabe bei B20 und B8 etwas flexibilisieren. In vielen Frequenzbändern hat man keine exklusive, sondern primäre und sekundäre Nutzungsrechte. Der primäre Nutzer ist Chef im Ring. Sein Dienst darf nicht gestört werden. Dort wo das garantiert ist, dürfen auch sekundäre Nutzer agieren.


    Daraus ergäbe sich folgende Möglichkeit. B20 und B8 sind zusammen 60 Mhz gepaart. Also jeweils 15 Mhz für Telekom, Telefonica und Vodafone exklusiv, und 15 Mhz für 1&1 primär. Diese 15 MHz werden noch mal in drei Blöcke zu 5 Mhz unterteilt, und davon jeweils einen sekundär an Telekom, Telefonica und O2 vergeben. Das heißt im Klartext. Dort wo 1&1 selbst ausbaut, dürfen sie die Frequenzen alleinig nutzen. Dort wo 1&1 nicht ausbaut, dürfen die anderen jeweils einen von drei Blöcken für sich beanspruchen, zumindest so lange, bis 1&1 diesen für sich effektiv nutzt. Damit wäre zum einen sicher gestellt, dass 1&1 Zugriff auf dringend benötigte Frequenzen im Bereich Lowband bekäme, während die sekundäre Nutzung sicherstellen würde, dass die Frequenzen nicht größtenteils ungenutzt bleiben, was bei einer exklusiven Vergabe an 1&1 wohl mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit zu erwarten wäre.