Beiträge von Frank73

    Darüber hinaus ist es heute bereits kein Problem sein E-Auto mit einer App des Energieversorgers zu koppeln. Zusammen mit einem dynamischen Tarif, gibt man vor bei welchem Preis das Laden beginnen soll. Man benötigt dafür lediglich einen digitalen Zähler und ein Modul, das den stündlichen Verbrauch an den Anbieter übermittelt.

    Zwischen 24,6 und 34,8 Cent? Ach du meine Güte. Dagegen sind die Benzinpreisschwankungen innerhalb eines Tages prozentual betrachtet ja der reinste Kindergarten. Bringt so eine Steuerung nicht auch Nachteile? Immerhin muss dann ja die Elektronik eines an der Wallbox (auf den besten Tarif) wartenden Autos die ganze Zeit in einem Art Standby-Betrieb gehalten werden.

    3GB sind heute echt nicht mehr viel Datenvolumen und werden schnell gerissen, da finde ich die Erhöhung auf 5GB schon eine echte Verbesserung.

    Ich komme auf der Arbeit mit 2 GB (Webradio während der Arbeit, Nachrichten lesen in der Pause) locker klar. Dafür habe ich auf de Arbeit einen 4G-Router (alter Gigacube) stehen. Anwendungen die viel Traffic erzeugen mache ich bewusst zu Hause am Festnetz. Für das was ich dann noch an Traffic unterwegs brauche reicht eine Netzclub-SIM locker aus, weil ich den Hintergrundtraffic des Phones beschränke wo es nur geht, Stichwort Netguard. Wer es noch nicht kennt: Das ist eine App, mit der man für jede App separat festlegen kann, ob sie Mobile Daten, oder Wifi generell benutzen oder nur wenn der Bildschirm eingeschaltet ist, oder gar nicht. Lange rede kurzer Sinn, das höhere Volumen verpufft nutzlos, den höheren Preis muss ich dennoch bezahlen.

    Na hoffentlich kommt man jetzt nicht auf die Idee auch noch eine Preisbremse für Ladesäulen einzuführen, wo der Staat die Differenz bezahlt.

    Wir brauchen nicht noch eine Umverteilung von Steuergeldern zu Energiekonzernen, die trotz unglaublicher Gewinne die Preise erhöhen.

    Wovon dann auch nur die privilegierten E-Autobesitzer profitieren, die durch BAFA und THQ Prämie eh schon gepudert werden.

    Über dieses Posting habe ich lange nachgedacht, und bin zu dem Schluss gekommen, dass eine Preisbremse für Ladesäulen nicht das schlechteste wäre. Wäre ich jetzt Eigenheimbesitzer, könnte ich ein E-Auto über den Hausstromtarif mit 40,9 Cent pro kWh laden. Als Mieter ohne eigene Lademöglichkeit müsste ich 65 Cent an der öffentlichen Säule bezahlen. Das ist ein Aufschlag von fast 60%. Warum werden Mieter so viel schlechter gestellt? Menschen die in Miete wohnen sind sind nicht irgendeine eine kleine Randgruppe, sondern genau genommen die Mehrheit der Bevölkerung. Wer will dass das E-Auto sich durchsetzt, muss auch auf deren Bedürfnisse eingehen. Aber das geschieht gerade gar nicht.

    Hast du das nötig?

    Möchtest du mir irgendetwas unterstellen?

    Du hast kein E-Auto, du willst auch kein E-Auto

    Das kann man so pauschal nicht sagen. Ich bin grundsätzlich nicht uninteressiert, aber mir fehlt als Mieter auf absehbare Zeit die private Lademöglichkeit, und an Stromkosten von 65 Cent pro kWh an der öffentlichen AC-Ladesäule hier im Ort (plus Blockiergebühr wenn man das Auto mal nicht schnell genug entfernt) habe ich verständlicherweise kein Interesse. Zum Vergleich, mein Strompreis zu Hause ist seit Anhang des Jahre 40,9 Cent pro kWh.

    warum dann immer wieder irgendwelche vermeintlichen Negativmeldungen posten?

    Gegenfrage: Warum soll man darauf nicht hinweisen? Die Negativmeldungen gehören nun mal zum Gesamtbild dazu.

    Die Tarifanpassung bei Blau fand ich jetzt nicht schlimm sondern sogar gut, da war es eigentlich völlig unnötig das Wort "Preiserhöhung" überhaupt in den Mund zu nehmen.

    Die Aufstockung auf 5GB verpufft bei denen meisten Prepaidkunden wirkungslos, da Sie die 3 GB schon nicht komplett verbrauchen. Dennoch müssen Sie in Zukunft mindestens 8,99€ bezahlen, also 1€ mehr. Natürlich ist das eine Preiserhöhung.


    Noch ein Artikel. Die neuen Tarife werden am 23. Januar vorgestellt, aber sollen ab April eingeführt werden, ungewöhnlich lange Zeit:

    Klingt also wollten sie mit "Schließt jetzt noch einen alten Tarif für 24 Monate ab, denn bald wird es teurer" auf Werbetour gehen.

    Zitat

    Ein Versuch, ein allgemeines Tempolimit auf deutschen Autobahnen per Verfassungsbeschwerde durchzusetzen, ist gescheitert. Die Notwendigkeit für den Klimaschutz sah das Bundesverfassungsgericht nicht ausreichend belegt.

    Bundesverfassungsgericht - Beschwerde für Tempolimit abgewiesen


    Unter dieser Prämisse ist davon auszugehen, dass das höchste deutsche Gericht einer Beschränkung der Nutzung privater PKWs, auf eine bestimmte Anzahl von Tagen pro Jahr, wie von der britischen Stadt Oxford unter dem Jubel von Saftkocher eingeführt, ebenfalls eine Absage erteilen würde.