Beiträge von STE92

    Das wäre dann schon eher ein "weißer Fleck" und dann könnte das Abkommen über 6000 neue Standorte greifen. Da baut jeder der drei 2000 neue Standorte und bietet diese den anderen an, um eigene Technik dort zu installieren.


    Das mit dem MOCN wird am Anfang gut gehen aber irgendwann steigt die Nachfrage nach Kapazität und man wird MORAN umbauen müssen oder der Betreiber des Sendemasten erweitert den Standort um weitere Frequenzen. Wäre mal interessant, was dann kostengünstiger ist?

    MOCN wird nur mit B20 gemacht, für die eigenen Kunden können natürlich noch weiter Frequenzen zur Verfügung stehen. Irgendwann wird vielleicht dann der Punkt erreicht sein wo doch eigene Technik oder ein neuer Standort notwendig ist.

    Werden dann alle Teilnehmer gleichberechtigt sein oder haben die Stammkunden der Anbieter höhere Prio? Weil warum sollte ich, wenn ich in einem Gebiet lebe mit fehlender o2 LTE Abdeckung, einen Telekom Unlimited Tarif für 75€ nehmen, wenn ich für 25€ ins selbe Netz komme?

    Es wird ja nur B20 geteilt, das schließt ja nicht aus das der Standort noch mehr Kapazität für die eigenen Kunden hat.

    Wie lange soll den der Hinweis mit den Weihnachten noch her halten? Bis Ende März? Dann kann natürlich auch nichts passieren, weil dann sind erst mal Ostern. Das ist dann sie Begründung bis Juni. Danach geht auch nichts, denn dann fangen die großen Ferien an u.s.w. u.s.f.

    Wie lange möchtest du denn den Hinweis mit der manuellen Datenerfassung noch ignorieren :/

    Laut eines Teltarif-Artikels (Link: https://www.teltarif.de/abscha…dafone-o2/news/83020.html ) vom 29.12.2020 (den ich vollkommen übersehen habe :huh:) hat Vodafone-DE insgesamt 17.600 Standorte mit 2100 MHz on air. Zum Jahreswechsel 2020/2021 waren bereits rund 16.000 Standorte für den 3G-Shutdown vorbereitet. Heißt im Umkehrschluss also, dass bei MLS/CM längst nicht annähernd alles erfasst ist...


    Ist also letztlich auch kein Wunder, dass Vodafone eine deutlich größere Flächendeckung im 2100er-Band hat als Telefonica.

    Das stimmt aber mit Bezug auf die 2100er Frequenz nicht, sondern nur auf die LTE-Abdeckung mit B1. Das wird sich dann im Laufe des Jahres wohl angleichen, da Telefonica von ca. 18000 Standorten mit 3G Technik spricht.

    Diese Zahlen sagen aber, wie schon Anfang Januar von einem User hier geschrieben, immer noch nichts über die tatsächliche Ausbaugeschwindigkeit aus. Die Daten werden händisch in der DB erfasst und somit ist die Erfassungsgeschwindigkeit gerade niedriger.

    Die eigentliche der Zahl der LTE-Ausbauten ist in Wirklichkeit höher und die derzeitige Delle könnte, durch den zeitlichen Versatz, die Situation um Weihnachten/Neujahr abbilden.

    Das lese ich aber anders:


    Trotz corona-bedingter Einschränkungen hat Telefónica / O2 damit in 2020 die 4G-Versorgung der ICE Strecken und Autobahnen massiv ausgebaut und die Versorgungsauflage erfüllt, soweit dies tatsächlich und rechtlich möglich war. Wo die Verkehrswege in 2020 aufgrund von Herausforderungen jenseits der Verantwortlichkeit von Telefónica / O2 nicht mit 4G versorgt werden konnten, wird das Unternehmen in 2021 weiter konstruktive Lösungen anstreben und den Ausbau so schnell wie möglich fortsetzen.


    Sie behaupten durchaus, sie hätten die Versorgungsauflagen auch an den Autobahnen erfüllt. Da wo es nicht passierte, war es "rechtlich oder tatsächlich" nicht möglich. Das ist eine Klausel in der Abdeckungsverpflichtung. Die betrifft z.B. Schutzgebiete oder besondere Bannzonen. Wer aber die von mir genannten Abschnitte kennt auf der A11,12,14 oder 15 wird sehr schnell sehen, dass dies dort nicht zutrifft. Da versuchen sie auf Positionen von Telekom oder Vodafone zu kommen, die da stehen und wo das eben nicht klappt, weil sie zu spät kamen. Vodafone stellt dann auch an einer solchen Stelle mal einen mobilen Sender oder auch Telekom (z.B. an der A19). Sie versuchen sich über eine Klausel zu retten, aber es bleibt die Frage: warum war es für Telefonica "rechtlich und tatsächlich" nicht möglich, für die anderen beiden Anbieter aber schon? Du kannst mir einfach nicht erzählen, dass die 30 km vom AD Uckermark bis zur polnischen Grenze, wo 4-5 Standorte am Stück fehlen im Uckermärkischen Acker "außerhalb der Verantwortlichkeit" von Telefonica nicht versorgt wurde. Die Uckermark ist eines der Landkreise, wo Telefonica einen irre schlechten Marktanteil hat und deswegen auch nur minimal ausbaut. Das ist sehr wohl in der Verantwortlichkeit des Telkos.

    Ich sehe das als nicht erfüllt an, so wie bei den anderen, die sich dieser Klausel bedienen wobei da die Schuld sicherlich nicht nur bei den Telkos liegt.

    Weshalb ich Telefonica dennoch belastbar der Lüge unterstelle, ist, dass sie doch einige Autobahnabschnitte im Osten Brandenburgs noch immer nicht mit LTE abgedeckt haben und diese auch nicht in Schutzgebieten oder anderen Bannzonen sind. Die größten Löcher sind weiter auf der A11 (Berlin-Stettin) zum einen in der Schorfheide und zwischen dem AD Uckermark und der polnischen Grenze in Pomellen (was eigentlich zu MVP zählt). Hier fehlen noch fast 50 km. Es gibt auch noch deutliche Lücken auf der A12 (Berlin-Frankfurt/O.), A14 (B-Dresden südlich des AD Spreewald) und A15 (Spreewald-Forst). Das sind alles nicht "rechtlich" unmögliche Positionen, die Telekom und Vodafone abgedeckt haben und sich auf über 100 km belaufen, wo sie einfach noch nicht drauf sind. Hier gibt es nicht "schwache Punkte", sondern streckenweise kein LTE.


    Damit kann ich sicher sagen, dass Telefonica sich zwar stark verbessert hat, aber die Bedingungen nicht erfüllt hat. Ich hoffe sehr, dass die BNetzA gut nachschaut. Sie hat ja dementsprechende Apps und auch Messfahrzeuge zu Verfügung. Den Angaben der Anbieter kann jedenfalls nicht vertraut werden.

    Die Auflagen der Verkehrswege hat TEF nicht geschafft und hat es auch nicht vermeldet dies geschafft zu haben. Da sind die Beobachtungen nicht ungewöhnlich

    In dem Artikel stehen die "Angaben der Unternehmen". Ich hatte in meinem Beitrag einen Artikel verlinkt/zitiert. Genaue Zahlen stehen dort nicht, aber die Bundesländer wo die Netzbetreiber die Auflagen nicht geschafft haben und das weicht eben von den eigenen Angaben der Netzbetreiber ab.