Bei den Rückmeldungen aus der Wirtschaft, dass viele es nicht auszahlen werden finde ich es gar nicht mal so schlecht, dass das gestoppt wurde.
Im Zweifel hätte dann der Arbeitgeber den Frust abbekommen fürs nicht Auszahlen anstatt der Regierung für die schlechte Umsetzung...
Hatte nicht sogar der Bund gesagt, dass die Beamten und sonstigen Angestellten nichts bekommen werden?
Beiträge von Kloeffer
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Die (Plastik-)Karte ist die niedrigste Zugangsschwelle von allen. Sie benötigt noch nicht mal ein Smartphone.
Nicht Zwangsläufig, denn der Faktor Komfort darf nicht unterschätzt werden.
Siehe z.B. dem Kommentar:Falls Wero für die Zahlung vor Ort auf einen Kartenzwang setzt, hat es für mich weiterhin keinen Nutzen. Ich nehme doch nicht extra für Wero einen Geldbeutel mit - da könnte ich ja gleich mit Bargeld bezahlen
Optional gerne eine Kartenlösung, aber hoffentlich nicht ausschließlich. Für mich kommt nur etwas mit Integrationsmöglichkeit in Apple Pay in Frage. -
Eine europäische Lösung, die auf AWS läuft ist keine europäische Lösung.
Den Punkt hatte wir doch weiter vorne schon, das wird ja geändert. Die Kritik daran, warum man nicht von Beginn an ohne AWS und stattdessen mit einer europäischen Lösung gestartet ist ist völlig richtig.
Eine rein europäische Lösung, die vom bereits lange nicht mehr vorhandenen guten Willen einer US-Administration und deren Unterstützer bei den US-Techgiganten gegenüber der EU abhängig ist, ist keine rein europäische Lösung. Ist das so schwer zu verstehen?
Manchmal habe ich hier das Gefühl dass die Argumente gar nicht so wichtig sind, sondern eher wer sie vorbringt. Das ist in der großen Politik ja auch nicht anders. Unter Merkel war die Zuckerabgabe noch kommunistisches Teufelszeug. Jetzt kommt sie, eingeführt unter Merz.
Nein es geht nicht darum wer es vorbringt. Dein Punkt ist ja durchaus berechtigt, dass hier ein Problem besteht. Aber es ändert nichts daran, dass die technische Seite (nach Lösung des AWS Themas) eine europäische Zahlungsoption ist. Ich hatte davor versucht zu erklären, warum man um die Nutzung von Android und iOS nicht umherkommt, wenn man WERO mit dem angedachten Funktionsumfang etablieren will.
Wenn man will, dass die neue Paymentlösung genutzt wird müssen die Zugangsschwellen möglichst niedrig sein. Man setzt auf SEPA Instant und die teilnehmenden Banken, da somit keine umfassende Neukundenwerbung und Registrierung für einen neuen Dienst erforderlich wird.
Um den möglichen Kundenkreis nicht zu verkleinern kann man nicht nur auf die Kunden setzten, die ein Smartphone mit e/OS und so weiter nutzen, sondern man setzt auf die gängigen Plattformen. Zudem sind es viele Kunden mittlerweile einfach gewohnt mit dem Smartphone zu zahlen und der Trend dahin reißt meines Wissens nicht ab. Da wird es schwierig denen eine neue Zahlungsart mit Karte schmackhaft zu machen. -
Nein, da Google und Apple die Apps zur Zahlung mit Wero jederzeit aus dem Playstore/Appstore schmeissen können. Ein "Befehl von oben" und das war's.
Und wo betrifft das den Fakt, dass Wero eine europäische Lösung ist? Richtig nirgends...
Natürlich ist so ein Fall theoretisch denkbar, aber ohne persönliches Endgerät funktionieren keine SEPA Instant Überweisungen und auch kein WERO. Es gibt jedoch schlicht keine Endgeräte mit einer relevanten Verbreitung in der Bevölkerung die diese Risiko nicht haben.
Das wird doch wieder eine sinnlose Diskussion Frank... -
Eine rein europäische Lösung wird es ohne Karten nicht geben, da wie erwähnt beim Phone auch wieder US-Anbieter (Google, Apple) mit im Boot sind.
Es ist eine europäische Lösung, völlig unabhängig davon ob die App auf einem Smartphone mit iOS oder Android läuft. Da braucht es keine Karte für.
Und eine relevante Usergruppe die nicht auf solche Endgeräte setzt ist aktuell nicht absehbar (ich mein damit e/os, Graphene und Co)
Was es definitiv noch braucht ist der Verzicht auf die Cloud von AWS aber da arbeiten sie ja auch dran. -
[..] Viel wichtiger aus meiner Sicht wäre es Visa, Mastercard und Amex an der Ladenkasse abzulösen, und zwar nicht mit einer Smartphone-Lösung, wo man auch wieder von US-Anbietern (Google, Apple) abhängig ist, sondern mit einer Plastik-Karte, mit der man irgendwann genau so selbstverständlich an der Kasse bezahlen kann wie mit den heutigen Karten der US-Anbieter.
Die Funktion zum Zahlen an der Ladenkasse kommt doch noch.
1. Stufe Zahlung P2P2. Stufe Zahlung Online (aktuell läuft da einiges, z.B. Eventim, Baur, CeWe...)
3. Stufe Zahlungen an der Ladenkasse/Stationärer Handel (es war mal im Laufe des Jahres 2026 angekündigt)
Aktuell ist man in Stufe 2. So folgt z.B. demnächst die Integration in Nexi. Das ist ein Anbieter für Zahlungslösungen der in zahlreichen Webshops genutzt wird. Damit wird die Option WERO nach und nach dort auftauchen.
Wie läuft die Zahlung ab:
WERO basiert im Hintergrund auf Instant Überweisungen. Das heißt bei der Onlinezahlung wird ein QR Code erstellt der sämtliche Infos enthält und du als Nutzer scannst den und bestätigst.An der Ladenkasse wird der Prozess vsl. ähnlich laufen. Es gibt/gab auch die Überlegung per NFC, aber auch dann mit Bestätigung auf dem Endgerät.
DAs heißt auch bei der 3. Stufe wird es nach aktuellem Stand keine Zahlung mit Karte geben, da du ja nichts bestätigen kannst. -
Gesamtvolumen
Dauer253Tage 22:50:00
Benutzt3,89TBGibts ne Möglichkeit sich die Statistik auch bei dem Aldi Model de 5CP anzeigen zu lassen?
Zumindest bei mir fehlt der Menüeintrag Statistik. Da gibts nur SMS und Jugendschutz. Wie lautet denn die Url wenn Statistik ausgewählt ist? -
Nö, denn das ist jetzt einfach eine Behauptung von dir. Die Pendlerpauschale bringt sofort jedem mit nennenswerter Pendelstrecke etwas (außer man ist zu faul und/oder dämlich). Nur den Wochenendausflüglern, denen bringt sie nichts. Soll sie aber auch gar nicht.
Ja die Pendlerpauschale bringt etwas, aber nicht sofort sondern mit der nächsten Steuererklärung.
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Natürlich hast Du recht Kloeffer , es ergibt keinen Sinn den Jahresfahrplan für 50 Tage zu ändern. Aber für diese 50 Tage soll der Fahrplan geändert werden. Das sollte in Zeiten in denen alles Online verfügbar ist problemlos möglich sein.
Aber genau das wird doch gemacht?
Nur bleibt eben das Restproblem, dass es Baustellen gibt die kurzfristig bekannt werden und deshalb eben nicht ein halbes Jahr vorher in den Auskunftssystemen stehen. Ich denke dabei z.B. an die ganzen Schellenwechsel die nach dem Unfall in Garmisch eingeplant wurden, Hangrutsche, Unfälle...
Und genau dies "Kurzfristigkeitsproblem" gilt es soweit wie möglich zu reduzieren, wegbekommen wird man das nie.
Aber wie Noldea richtig sagt führt das auch dazu, dass Umläufe an den Tagen nicht funktionieren, was mit einem Mix aus Zugstreichungen und zusätzlichem Wagenmaterial kompensiert werden muss. Da aber überschüssiges Wagenmaterial kosten verursacht hat kein Betreiber zu viel davon.
Das führt wiederum z.B. dazu- dass Züge kürzer sind um alle Verbindungen bedienen zu können
- dass Züge eingesetzt werden die eigentlich auf die Reparatur warten (Kosmetische/Komfort Reparatur z.B. Toilette oder Türen)
- dass (alte) Züge von anderen Betreibern gemietet werden
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Es wäre ein enormer Gewinn für die Planungssicherheit, wenn Baustellen und Umleitungen direkt in den Regelfahrplan integriert würden. Wenn die Verbindung Hamburg–Frankfurt von vornherein mit 5:30 Stunden statt 4:45 Stunden ausgewiesen wird, entspricht das der Realität.
Also das ganze Jahr 45min mehr Fahrzeit für Baustellen einplanen dafür, dass es an z.B. 50 Tagen für Baustellen benötigt wird? Das macht doch gar keinen Sinn.
Wichtiger ist, dass der Plan stabil ist, das heißt dass die Baustelle nicht 2 Wochen vorher erst bekanntgegeben wird. Aber daran wird auf EU Ebene ja regulatorisch gearbeitet.