Beiträge von Kloeffer

    Nö, denn das ist jetzt einfach eine Behauptung von dir. Die Pendlerpauschale bringt sofort jedem mit nennenswerter Pendelstrecke etwas (außer man ist zu faul und/oder dämlich). Nur den Wochenendausflüglern, denen bringt sie nichts. Soll sie aber auch gar nicht.

    Ja die Pendlerpauschale bringt etwas, aber nicht sofort sondern mit der nächsten Steuererklärung.

    Natürlich hast Du recht Kloeffer , es ergibt keinen Sinn den Jahresfahrplan für 50 Tage zu ändern. Aber für diese 50 Tage soll der Fahrplan geändert werden. Das sollte in Zeiten in denen alles Online verfügbar ist problemlos möglich sein.

    Aber genau das wird doch gemacht?
    Nur bleibt eben das Restproblem, dass es Baustellen gibt die kurzfristig bekannt werden und deshalb eben nicht ein halbes Jahr vorher in den Auskunftssystemen stehen. Ich denke dabei z.B. an die ganzen Schellenwechsel die nach dem Unfall in Garmisch eingeplant wurden, Hangrutsche, Unfälle...
    Und genau dies "Kurzfristigkeitsproblem" gilt es soweit wie möglich zu reduzieren, wegbekommen wird man das nie.

    Aber wie Noldea richtig sagt führt das auch dazu, dass Umläufe an den Tagen nicht funktionieren, was mit einem Mix aus Zugstreichungen und zusätzlichem Wagenmaterial kompensiert werden muss. Da aber überschüssiges Wagenmaterial kosten verursacht hat kein Betreiber zu viel davon.
    Das führt wiederum z.B. dazu

    • dass Züge kürzer sind um alle Verbindungen bedienen zu können
    • dass Züge eingesetzt werden die eigentlich auf die Reparatur warten (Kosmetische/Komfort Reparatur z.B. Toilette oder Türen)
    • dass (alte) Züge von anderen Betreibern gemietet werden

    Es wäre ein enormer Gewinn für die Planungssicherheit, wenn Baustellen und Umleitungen direkt in den Regelfahrplan integriert würden. Wenn die Verbindung Hamburg–Frankfurt von vornherein mit 5:30 Stunden statt 4:45 Stunden ausgewiesen wird, entspricht das der Realität.

    Also das ganze Jahr 45min mehr Fahrzeit für Baustellen einplanen dafür, dass es an z.B. 50 Tagen für Baustellen benötigt wird? Das macht doch gar keinen Sinn.
    Wichtiger ist, dass der Plan stabil ist, das heißt dass die Baustelle nicht 2 Wochen vorher erst bekanntgegeben wird. Aber daran wird auf EU Ebene ja regulatorisch gearbeitet.

    Ausgerechnet über Ostern, wenn alles unterwegs ist, macht die Bahn die Haupttrasse durch die Pfalz im Bereich zwischen Kaiserslautern und Neustadt an der Weinstraße dicht.

    Immer das gleiche baut die Bahn gefällt einem die Sperrung nicht, baut die Bahn nicht und das führt zu Verspätungen und/oder Ausfällen ist es auch nicht recht...

    Ferien sind tendeziell verkehrsärmere Zeiten und zudem fallen klassischen Rush-Hours zu Arbeitsbeginn und Ende kleiner aus oder gar ganz weg. Das heißt der SEV ist leichter zu bewerkstelligen. Deshalb sind Ferien prädestiniert für größere Sperrungen.

    Aber solange man das den EVUs überlässt die Null Interesse am Einkauf von günstigem Strom aus dem Ausland haben wird das nicht passieren.

    Und von der Gasprinzessing kann man außer Krokodilstränen erst Recht nichts erwarten.

    Hä, da Kann ich dir nicht ganz folgen. Ein Grund für die Stromimporte ist doch genau der günstigere Preis von z.B. Windkraft aus den skandinavischen Ländern.

    Das könnte man, wenn man die Fragen kennen würde. Kenne ich die? Nein. Aber lässt gut sein, bevor sich wieder jemand provoziert fühlt...

    Auf eine Klausur in der Schule kannst du dich auch vorbereiten ohne die Fragen im Detail vorher zu kennen...

    Vorbereiten heißt hier, sich mit der Stelle, dem Arbeitgeber, dem möglichen Anspruch des Arbeitgebers an dich und deinen eigenen Erwartungen auseinandersetzen. Es heißt nicht auf jede Frage die perfekten Antwort zu haben.

    Richtig, am Ende sind diese extremen Lademöglichkeiten sowieso erstmal den Oberklasseautos vorbehalten. Aber wenn man das herunterbricht kann mit der grundsätzlichen Akkutechnik möglicherweise auch im niedrigeren Segment eine höhere durchgehende Ladeleistung erreicht werden.

    Wenn ich mich nicht verrechnet habe könnte man mit "nur" 300kW durchgehender Leistung die heute oft gängigen Größen von um 70kWh von 10% auf 90% in gut 12min laden. Das wär ungefähr die Halbierung vieler heutigen Werte und knapp 58kWh bzw. über 300km.

    Ein Umbau von Höchst Güterbahnhof ist nicht Bestandteil der Planungen für die Regionaltangente West, somit bleibt Gleis 10 das einzige Gleis, von welchem man mit Regionalzügen nach Limburg kommt. Theoretisch möglich wäre zwar noch das S-Bahn-Gleis, Gleis 3, das wird aber zum gleichen Zeitpunkt bereits von der S-Bahn-Linie S1 belegt und kann daher nicht noch von den Regionalzügen nach Limburg genutzt werden.

    Warum bräuchte man einen Umbau von Frankfurt Höchst Gbf um dort durchzufahren?
    Und nochmal, löse dich von dem Gedanken der Rest der heutigen Bahnsteigbelegungen bleibt so wie es aktuell ist.

    Zur anderen Frage: von der Strecke aus Richtung Königstein kommt man derzeit ausschließlich auf Gleis 12/13 (und auf das bahnsteiglose Gleis zwischen Gleis 11 und 12). Genau dort soll aber auch laut den Planungen das Tunnelportal für die Unterführung der Regionaltangente West entstehen. Das heißt, solange der Tunnel gebaut wird (und so einen Tunnel gräbt man nicht mal eben an einem Tag) können die Züge nicht nach Höchst. [...]

    Das heißt im Endeffekt, dass die Bahnverbindung nach Königstein mehrere Jahre gekappt sein wird - nämlich so lange, bis der Tunnel fertig ist und auf der dann hergestellten Tunneldecke eine neue Gleisverbindung nach Gleis 10/11 gebaut wurde.

    Natürlich ist der Tunnel nicht von heute auf morgen gebaut, aber laut Erläuterungsbericht wird der in Deckelbauweise errichtet, dann bist du nicht mehrere Jahre abgeschnitten sondern eher im Bereich Wochen bis wenige Monate (je nach Umsetzung).