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Wenn man die Kabel richtig auf Ethernet Stecker patcht, kann das durchaus funktionieren. ABER: Die Dämpfung bei unverdrillten Kabeln ist um Größenordnungen größer. Wenn es funktioniert, dann dürfte das Ergebnis ziemlich mittelmäßig bis schlecht sein. Auf wenige Meter könnte es ganz okay funktionieren.
Wenn es Leerrohre gibt für diese Telefonleitungen, dann wäre es empfehlenswert, die unnützen Kabel raus zu reißen, und anständiges CAT.7 oder Glasfaser zu verlegen.
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Vielleicht ist die Nokia Technik der Grund. Ist reine Spekulation. Aber wenn nur in Regionen mit N3 Nokia Anlagen kein 5G aktiviert wird, liegt das doch nahe, oder?
Die haben unterschiedliche Netzplaner. Das hat nichts mit der Technik zu tun, die geht im Ausland auch perfekt.
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Big Oof: Ich hab gerade die Aufzeichnung von der Connect Conference angeschaut, wo hrgajek gefragt hat, wann denn nun 5G SA bei Telefonica kommt. Ich glaube, das war zwar von Mallik Rao auf massive IoT bezogen, aber er meinte, 5G Standalone lohne sich für Telefonica erst ab 2025/26, wenn >30-40% der User standalonefähige Geräte besitzen.
Autsch für alle Technik-Fans, falls das wirklich der Plan ist.
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Die Antennen würden ja die gleichen bleiben, nur ein GSM RRU würde dann quasi auf alle 2-3 Lowband-Sektorantennen gepatcht.
Natürlich müsste man die Frequenznutzung neu planen, aber ich denke schon das man dann die für GSM benötigte Bandbreite von bislang so 3 MHz auf vielleicht so 1,6 MHz absenken könnte.
Das funktioniert einfach physikalisch nicht.
Wenn du weniger Frequenzen nutzt, reduziert sich die Clustergröße und die Störungen steigen sehr schnell stark an. Siehe:

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Die einfachere Möglichkeit GSM Bandbreite einzusparen wäre eher wenn die Anbieter GSM als Rundstrahler konfigurieren würden, und ein einzige GSM Zelle über alle Sektorantennen abstrahlen würden. Allerdings bräuchte es dann für GSM eine eigene RRU.
Das funktioniert in der Praxis schon allein durch den Grund nicht, da das Netz mit gewissen Re-use Mustern geplant wurde und dabei die Sektorierung eingeplant hat. Wenn du jetzt aus jedem Standort einen Rundstrahler machen würdest, müsstest du entweder die Standorte anders positionieren, was unmöglich ist, oder aber ein komplett anderes Sektorenmuster hochziehen, was wahrscheinlich fast genauso kompliziert wäre.
Der wohl realistischste Weg ist: Der Anbieter mit dem schon dichtesten Netz - die Telekom - lässt alles beim Alten also 5 MHz für GSM und die anderen beiden schalten ihre GSM Netze ab bzw. refarmen vollständig und zahlen dann einen Anteil. Wobei aber manche Lückenfüllerstandorte von Tef und Vf dann auf Telekom Frequenzen funken könnten, wie auch immer das rechtlich aussieht, weiß ich nicht.
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Wundert mich das o2 das macht, da die Bahn und Vantage Towers ja eher mit Vodafone verbandelt sind, und Ericsson auch eher ein Lieferant von Vodafone ist. o2 verbaut doch sonst nur Huawei oder NSN.
Das ist ein gefördertes Projekt und da bekommt derjenige, den Zuschlag, der sich am besten an den Förderer verkaufen kann.
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Die Beta Map hatte nie alle Features der alten Karte. Gut... War ja auch nur ne Beta. Man hätte aber endlich mal die alte Karte in Leaflet neu bauen können, wie die Beta. Denn so wie sie jetzt programmiert ist, suckt die Perfomance wirklich stark. Es kann nicht sein, dass die Seite beim Bewegen der Maus einfriert und dann ne Minute hängt oder ganz crasht
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Telefonica Chef Mallik Rao führt derzeit scheinbar Gespräche für ein deutsches gemeinsames 2G Netz, um Kapazitäten und Abdeckung zu Erhöhen. 
https://www.golem.de/news/deut…werk-vor-2306-174936.html
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Ich finde das sehr gut, dass das endlich angegangen wird. Die Abdeckung von jeweils 1km pro Mast bzw. 500m in jede Richtung halte ich für krass, wenn man bedenkt, dass mit n78 locker über 1-3 km mit mMimo und freier Sicht erbracht werden können. Das wird wahrscheinlich durch die Zugfenster begrenzt. Interessant wären dabei auch die Feldstärken. So wie sich das nämlich anhört ohne Repeater Einsatz für den Innenraum. Das macht das Ganze noch komplizierter in der Versorgung der Fahrgäste bei einer ICE Strecke, wenn die Masten nah am Gleis stehen statt von der Seite strahlen.
Besonders an dem Pilot finde ich, dass endlich von einer Kooperation der DB mit den NBs gesprochen wurde, um endlich den modernen Bahnfunk parallel auf die Masten zu bekommen. Das ist sehr schlau, wenn ich sehe, dass an zahlreichen Standorten entweder oder betrieben wird. So würden gleich Hunderte Masten direkt am Standort zugänglich.
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Ich beobachte seit gut drei Monaten den Bau eines Funkmasten bei 49,3682015, 11,3944755 bzw. 999V+7QQ Altdorf bei Nürnberg. Meiner Einschätzung nach könnte das einer von DMFG sein. Heute hingen auch endlich Antennen dran und die Technik steht auch schon. Kann nicht mehr lange dauern.
Weiß da wer was Genaueres? Vllt Telekom hilft?