Beiträge von Andreas B


    Berichte mal, was der Test ergibt.


    Während der EM waren die Netze krass überlastet. O2 ist in München natürlich meistens dicht, bei mir gibt es nachts aber schon 210-230 Mbit. Insgesamt ist mir (und sicher auch bei deiner Nutzung) O2 nicht breit genug. (Aber tagsüber kommt die Telekom mobil hier in München halt meist auch nicht über 30-40 Mbit...)


    Meine Wahl wäre daher wohl Telekom DSL + x


    Wenn du mobil unlimited und außerdem Flexibilität brauchst, ist das natürlich schwierig.


    Nein, so ist es in Frankreich nicht gelaufen. Im Oktober 2020 haben die vier französischen Netzbetreiber bei einer Versteigerung der Regulierungsbehörde (Arcep) für Frequenzblöcke von insgesamt 310 Mhz im Bereich um 3,5 Ghz zusammen knapp 2,8 Milliarden Euro geboten.


    Zum Vergleich: Die Auktion der Bundesnetzagentur 2019 hat für Blöcke von 420 Mhz (um 3,6 und 2,0 Ghz) etwa 6,5 Milliarden Euro ergeben.


    Zu den Ausbauverpflichtungen: Es sei mal dahingestellt, was du mit "flächendeckend" meinst. Auch die französische Regulierung ist da etwas differenzierter.


    Ansonsten könnte gerade der Blick nach Frankreich bestimmte andere Erkenntnisse zu Wettbewerb und Preisbildung in Abhängigkeit von der Zahl der Netze fördern. Wer nicht nur die französischen Preise der letzten Jahren kennt, sondern die Preise aus den Zeiten mit drei Betreibern, der könnte eine Entwicklung beobachten, die für die Verbraucher recht günstig erscheint.


    Genaues zu 5G-SA Standorten weiß ich auch nicht. In Garching hat die Telekom vor einigen Monaten den ersten in Betrieb genommen.


    Aber:


    1. Endgerät: Hast du denn ein Gerät im Blick, das 5G-SA kann? Gibt es bei uns überhaupt schon welche - Samsung?


    2. Reichweite: Welche Frequenzen verwendet die Telekom für SA? Da dürfte die Reichweite und die Abschirmung durch Gebäude zum Problem werden. Die hohen Geschwindigkeiten (Gbit) gehen wahrscheinlich nur bei freier Sicht zum Sender und innerhalb der Wohnung gar nicht, oder jedenfalls nicht in der beworbenen Geschwindigkeit.


    3. Netzkapazitäten: Ich habe das auch schon mal probiert, auch in München. Die Wohnung ist von der Telekom und der Konkurrenz hervorragend mit 4G versorgt, in der tiefen Nacht sind in allen Netzen weit über 200 Mbit locker drin. Tagsüber und am Abend bleiben davon angesichts der Auslastung nur Bruchteile (die Netze haben dabei abhängig von Wetter und Zeit einen unterschiedlichen Auslastungsverlauf). Auch die Telekom hat in München offenbar eine sehr hohe Auslastung.


    4. Stabilität Voice: Problematisch ist gelegentlich auch die Qualität und Stabilität von Sprachverbindungen. Das verschiebt sich gerade durch die Abschaltung von 3G. Aber 2G Voice bei der Telekom ist nicht gut genug. Deswegen bin ich wieder zu DSL.


    5. Preis: Der Prepaid Max kostet ja EUR100/4Wo. Wie sieht es denn bei dir mit DSL aus?


    Daher: Die Idee ist verlockend, doch ich befürchte, dass das mit Einschränkungen verbunden sein wird und kaum den Preis von EUR100/4Wo wert ist.


    Aber wie rudolfm schreibt: Teste es am besten selbst an den wichtigen Orten.

    Es scheint leider still und heimlich vorzeitig beendet worden zu sein.


    Also.. mir wurde eine verlängerte Angebotsdauer nie angezeigt. Ich hatte nach dem Bericht von rmol geschaut, aber das hier interessierende Angebot war immer auf 9. Juli terminiert. Vielleicht hängt es auch davon ab, ob man aktuell Kunde ist (oder ähnliches).


    Vielleicht kommt es ja zur rentrée wieder.

    Jedenfalls pünktlich zur UMTS-Abschaltung eine dringend nötige Kapazitätserhöhung für den Bereich um den St. Johanner Markt.

    In dem Bereich hatte die Telekom nicht nur ein Kapazitätsproblem, sondern vor allem deutliche 4G-Netzabdeckungsprobleme. Und zwar auf offener Straße, nicht bloß innerhalb von Gebäuden.


    Ich war einige Monate nicht dort, aber gut dass sich da was getan hat.

    Also hier in Hamburg funkte Vodafone recht zügig nach dem oberirdischen Start von LTE 2100 damit auch unterirdisch in den Tunneln der U/S-Bahnen...


    Ich fahre zwar wenig mit der Münchner U-Bahn, aber zum Glück gibt es da auch schon länger 4G. Die genauen Frequenzen kenne ich aber nicht.


    Da das oft nur Repeater vom Oberflächenfunk sind (die dann örtlich verstärkt wurden) dürfte auch da ab 1.7. keinerlei UMTS mehr funken. Denn spätestens an den Übergängen wo die U auch mal an die Oberfläche tritt würde es dann problematisch.


    Ah, hätte ich nicht gedacht: Ist nicht eine der Schwierigkeiten, dass wegen der Signalausbreitung im Tunnel sehr viele Antennen nötig sind? Ich hätte gedacht, dass die Sender nicht bloß Repeater sind, sondern selbständig und direkt an das Kernnetz angeschlossen. Auch aus Kapazitätsgründen. Das Handover beim Übergang an die Oberfläche lässt sich ja durch entsprechende Datenbankeinträge netzseitig machen. Die Netze schaffen ja (meist) sogar Handover von Roaming-Netzen.


    Ansonsten: Ich habe natürlich nichts dagegen, wenn 3G (von mir aus auch 2G..) in der U-Bahn entfällt und die Frequenzen für 4G verwendet werden.

    In der Münchner U-Bahn beobachte ich an der Ecke Max-Weber-Platz, Lehel, Odeonsplatz (U4/U5) auch die Tage noch, dass teils nur 3G anliegt oder ich bei EDGE lande. In einer Woche habe ich da wohl dann im Tunnel durchgängig EDGE 😛 Danach ist es dann wieder LTE.


    Wenn ich mich recht erinnere, macht Vodafone die Versorgung in der Münchner U-Bahn für alle Netze.


    Aber davon unabhängig: Gilt für Sondergebiete wie die U-Bahn-Tunnel der allgemeine Plan für die Ablösung von 3G?