Wenn ich "Recht auf Faulheit lese" fühle ich mich an die schlimmsten Zeiten der ersten Merkel-Regierung mit Guido Westerwelle und seiner "spätrömischen Dekadenz" erinnert. Davon würde ich mich an deiner Stelle distanzieren, denn diejenigen, die das predigten, haben durch jahrelange Blockade eines Mindestlohnes verbissen darum gekämpft, dass Niedriglöhne auch niedrig bleiben.
Für mich schließt das eine das andere nicht aus:
Jeder sollte von seinem Einkommen ein mindestens vernünftiges Leben führen können. Dazu gehören faire Löhne, die auch durchaus eine Spreizung haben dürfen, wie jetzt auch. Es kann gleichzeitig nicht sein, dass arbeitsunwillige ein besseres Leben führen als Geringverdiener.