Beiträge von lumpilump

    Am problematischsten ist Steinbach, weil da nicht nur der größere Teil vom Ort, sondern auch die B16 teils unversorgt ist. Idealerweise wohl auf dem Hügel östlich davon, weil es da auch für das relevantere Gebiet richtung Lechbruck was bringt.

    Die ist nicht unversorgt, sondern schlicht unterversorgt. Da fehlt es einerseits an Standorten, andererseits ist der Bestand da auch schlecht. Der südliche ist ein uralter Ex G900 only, der wohl auf L900 ertüchtigt wurde. Versorgung outdoor da, aber halt langsam. Reicht für Telefonie und WA, nur halt nicht für mehr. Aber das wird die Ausbauverplichtung dann schon richten.

    Laut Cellmapper ist diese Ecke echt dünn versorgt. Warten auf Starlink/SpaceX oder kommt da noch was hin? Gute Frage :-)

    Der Bereich ließe sich problemlos erschließen, allerdings stellt sich die (berechtigte!) Frage aus finanzieller Sicht: Warum?

    Beispielsweise einen Masten hinstellen für alle Netzbetreiber wo bei jedem Kunden maximal 5 MBits Down ankommen.

    Warum? Was sollen dann die lächerlichen 5MBit wiederum bringen? Entweder erschließe ich vernünftig oder ich stelle eine Basisversorgung für Telefonie zur Verfügung. Und ehrlich gesagt, für diesen kleinen Bereich reicht eine Telefonieversorgung. Für kleine Notfälle wie nen Platten usw. Oder direkt den richtigen Notruf. Was willst mit 5M? WhatsApp und der Mist geht kurze Zeit später auch wieder.

    Als Kunde hab ich allerdings auch kein Interesse daran, dass sie mit solchen Sachen mein Geld verbraten. Wenn es an sich gerade gegen den Markt geht, sollte man auch nicht erwarten, dass es der Markt regelt.

    So schauts aus. Ich hab keinen Bock 5-10 Öcken mehr zu bezahlen wegen solch überzogenem Gedöns. Wenn der Notruf in solchen Gebieten funzt, klasse. Reicht. Daddeln kann man später. Den Bewohnern ist es egal, dort liegt FTTH.


    In den Nachbarländern hat man in jedem "Eck" Empfang. Wo ein Wille is...

    Der Satz ist (sorry!) bullshit^10 und Stammtischparole. Geh nach Italien. Dort ist die Versorgung auch an nicht entlegenen Orten teils übel. Und oft auch die Datenraten unterirdisch. Auf Sardinien ebenfalls. Von Griechenland ganz zu schweigen. Als Touri hat man allerdings oft ein verzerrtes Bild davon, weil man sich zumeist an Tourispots aufhält. So richtig in der Pampa ist man selten. Als wir ein wenig "raus" gingen, hatten wir auf Sardinien häufig echt madiges Netz.


    Und das hat nix mit Wille, sondern schlicht mit Kohle zu tun. Und es ist und bleibt einfach Quatsch jeden Winkel versorgen zu wollen. Pareto. 80/20.

    Es gab mal die Idee eines deutschen Einheitsnetzes, d.h. alle Netzbetreiber bauen koordiniert und schalten sich dann zusammen . Wurde aber verworfen.

    Das ist Quatsch. 3-4 Betreiber bauen koordniert? Da musste ja selber lachen. In nem Land, das grundsätzliche Sachen nicht mal packt. Wenn dann muss eine staatliche Gesellschaft das übernehmen. Aber dann wären wir wieder im Bereich einer der BP. Und wo erfolgt die Trennung? Wer zahlt wieviel? Wer "muss" die Standorte nutzen? Wird die Technik gemeinsam genutzt? Oder nur der Mast wie heute? Will ich dem anderen Netzbetreiber quasi Zugriff auf meine Infra geben. Klingt alles nett, ist aber in der Realität schwierig bis unmöglich. Wenn dann müsste man zurück zur Einheitsversorgung. EIN Betreiber. Fertig. Warum dann denn überhaupt die Fragmentierung mit 3-4 Anbietern?


    Primär wäre der erste Schritt einfach die komplette Umrüstung auf 4G, d.h. alle Sender auf 4G zu ertüchtigen und den alten 2G Mist dann abzuschalten. Da könnte es kleinere Problemchen geben, Veränderungssperre usw. Einzelne Standorte wurden in der Region schon umgerüstet von 2G G900 omni auf L900 omni. Das spricht stark dafür, dass der Vermieter keinen Bock auf neues hat. Das sind halt die Sonderfälle. Aber die wären später eh gekommen, egalb ob 2G wegfällt. In der Region ist auch eine alte L8/L9-Möhre mit L9 auf omni und L8 auf 2 Sektoren. Die läuft aus, sonst wäre dort schon lange TK-Standard mit hexa drauf.

    Ich war heute etwas enttäuscht von der Telekom im Senkelewald. Entweder „Kein Netz“ oder kurz ein Balken, aber kein Datenfluss. Vodafone lief besser, aber auch da war dann zwischendrin trotz 1 Balken manchmal auch kein Datenfluss, aber es war dennoch öfter (so alle 50-100 Meter und Richtung Berg öfter gut nutzbar). Aber anrufen ging fast immer.

    Erstmal zur Lokalität: weiter oben und auf der kompletten Südseite besteht kompletter "schneller" Empfang. Lediglich auf der Nordseite und dort auch nur "unten" besteht schwacher Empfang. Allerdings genügt es zur Telefonie und somit reichts auch für nen Notruf. Fertig. Mehr braucht es dort auch nicht wirklich, das wäre wenig zweckmäßg und einfach zu teuer. Für die Käffer drumrum würde eine Versorgung hier wenig Vorteile bringen, da hier quasi alles per FTTH erschlossen ist und in Zeiten von WLAN-Call. TETRA funktioniert dort gut, weil ein anderer exponierter Standort nördlich genutzt wird. Und das reicht.


    Viel zweckmäßiger wäre die Erschließung schlecht versorgter Bergbereiche, da dort ein Notruf auch eine Rolle spielt. Der oben genannte Bereich ist 0815-touristisch gut besucht und erschlossen. Schade um die Kohle. Telefonie sollte gehen, Handy daddeln kann man woanders.

    Du sagtest doch selbst, dass es ging. Telefonieren und WhatsApp! Mehr muss an solchen Orten nicht gehen. Das Leben findet auch ohne Internet Stream statt.

    Genau so schauts aus!

    Schön hier auch endlich mal eine differenzierende Meinung zu lesen.


    Ich bin wahrlich kein Merz-Freund (mehr). Aber im Ausland macht er eine (sehr) gute Figur. Strahlt hier auch eine gewisse Stärke aus, Solidität. Aber im Inland eben genau das Gegenteil. Agiert teils äußerst unglücklich. Wobei nein, das ist mittlerweile schon äußerst geschönt ausgedrückt. Er sollte einfach zu dem stehen, was er sagt. Und nicht was raushauen um dann wieder zurückzurudern (Stadtbild lässt grüßen). Aber das ist generell leider komplett abhanden gekommen - dass sich Regierung oder zumindest die Partei auf einen Konsens einigt und DANN erst das ganze veröffentlicht. Das war das letzte Jahrzehnt leider das krasse Gegenteil davon. Dem geschuldet dann auch ein Teil der Politikverdrossenheit.

    Und offenbar gehen durch die „hohen Gebühren“ nicht reihenweise Unternehmen pleite. Also offenbar wirtschaften manche Unternehmen in Deutschland einfach anders oder schlecht.

    Ist auch nicht so.


    Das hängt meiner Erfahrung nach viel viel mehr von der Grundeinstellung des Geschäftspartners ab. Ich kenne teils auch eher preislich gehobenere Lokalitäten, bei denen es finanziell kein Problem wäre. Aber die wollen schlichtweg nicht. Über die Gründe kann man dann spekulieren. Einmal wirds den "Budengrund" geben, manche auch aus Prinzip, ewig gestrige. Und bei einem laufen denen die Leute eh die Bude ein, denen ist es scheißegal, die sind teils unfreundlich, lange Wartezeit und die haben keinen Bock sich damit überhaupt zu beschäftigen. Läuft ja auch so. Und reicht, wenn der Kunde/Touri einmal kommt.

    Solange du hier deine Ergüsse abkippst bleibt einem ja quasi nichts anderes übrig. Unkommentiert kann man den Stuss je echt nicht sehen lassen, siehe auch hier.


    Da kommen Ergüsse wie "während der normale Arbeitnehmer am bürokratischen Aufwand verzweifelt und kapituliert" - nur weil DU es anscheinendn nicht hinbekommen willst. Für Tausende andere ist es kein Problem. Oder holen sich eben schnell Hilfe.


    Bei solchen Ergüssen bleibt kann man einfach nur noch lachen.


    Das ist eben das einzige womit er bei mir noch auf dem Schirm erscheinen kann, da ich seine restlichen Ergüsse schon lange ignoriere.

    Warum die explizite Erwähnung?


    "Leider" ist das Posting deutsche Eiche Wildschwein entsorgt worden. Sonst hätte ich glatt noch eine Frage zur Rollenverteilung stellen müssen. Nicht dass du am Ende glatt noch falsch liegst.