Beiträge von area58653

    Es gibt eine weibliche WM-Kommentatorin bei ARD oder ZDF, welche aus meiner Sicht ätzend langweilig kommentiert. Sie hat eine Stimme irgendwo zwischen Mann und Frau.


    Alle männlichen Kommentatoren haben mehr Hintergrundwissen bzw. Fachkenntnis.

    Ich würde mir manchmal einfach nur einen Kanal mit Stadionton ohne Kommentare wünschen.

    Aber leider hat man bei dieser WM ja nur die Wahl zwischen normalem Kommentar und Kommentar + Audiodescription.

    Eine abgeschlossene Ausbildung im Handwerk mit anschließender Meisterprüfung

    Mit bestehen der Meisterprüfung erhielt man zur meiner Zeit automatisch die Hochschulzugangsberechtigung.

    und das ist kein Ersatz Oberstufen-Stoff?


    Die Meisterprüfung und Meisterschulen haben natürlich schon ihren Wert, aber vom Inhalt sind sie doch sehr fachspezifisch und weniger allgemeinbildend als Oberstufe am Gynasium oder FOS/BOS.


    Und ich glaub nicht das jemand der studieren möchte als Zwischenschritt auch noch eine Meisterprüfung macht.


    Denn im Gegensatz zur BOS kann die Meisterprüfung nicht direkt nach der Berufsausbildung gemacht werden, sondern man braucht erst ein paar Jahre Berufserfahrung. Ausserdem ist die Meisterprüfung viel teurer, selbst wenn es inzwischen auch Meister-Bafög gibt und grössere Unternehmen Weiterbildungsprogramme haben. Wer die Meisterprüfung macht will in aller Regel nicht studieren sondern weiterarbeiten und das Geld das die Meisterprüfung gekostet hat wieder reinholen.


    Gut, es kann zwar sein das man es sich später doch noch anders überlegt, und nachdem man dann vielleicht 4-5 Jahre als Meister gearbeitet hat dann doch noch an ein Studium denkt, aber dann ist man meist zu alt dafür.


    Denn wer möchte z.B. mit 32:
    - zusammen mit 18-23 jährigen Erstsemestern ein Studium anfangen
    - aus Kostengründen seine Wohnung aufgeben und in einer 3er/4er WG oder zuhause bei seinen Eltern wieder ins Kinderzimmer ziehen
    - dann mit 36 seinen Bachelor und mit 39 den Master in der Tasche haben, aber dann später als 39 jähriger Trainier trotzdem drei, vier Hirachiestufen unter Gleichatrigen stehen die direkt nach Gymnasium oder FOS/BOS studiert haben

    Komisch, wir haben hier auch kein superduper Freizeitangebot. Man muss hier auch fahren. Mein Fitnessstudio ist auch nicht im Ort. Na und, ich nutze dafür eben das Rad. Einkaufen geht auch super auf dem Weg von oder zur Arbeit. Man muss nicht extra noch einmal los. Und für Kleinkram gibt es fast überall Läden.


    Fahrrad finde ich bis so 5km einfache Strecke und 15km Tagesgesamtstrecke okay. Aber so nah ist hier nichts!


    Um so 25-65km einfache Strecke und 70-30km Tagesgesamtstrecke mit dem Fahrrad zu bewältigen müsste man schon sehr, sehr sportlich sein. Da hilft selbst ein Pedelec nicht mehr viel.

    Du ja, aber der Übernehmende wird das nicht so toll finden, ohne fürstliche Entlohnung. Und die wird es nicht geben.

    Das wertvollste an Drillisch sind:


    1) Die Band 1 Frequenzen. o2 könnte die 10 MHz wirklich dringend brauchen, aber auch Telekom und Vodafone dürften da Intresse haben, denn n1 mit 25-30 MHz wäre mit den vorhanden RRUs ohne zusätzliche Investitionen machbar und auch von allen Kunden gut nutzbar.

    2) Die Bestandskunden und ihre Umsätze


    Die Band 78 Frequenzen sind eher Beiwerk.


    Dass n78+n78 nicht aggregierbar ist, muss nicht bleiben.

    Da hab ich wenig Hoffnung, denn es gibt weltweit kaum Anbieter die mehr als 100 MHz n78 Spektrom haben.

    Und wegen einer handvoll Anbieter weltweit werden sich da Huawei, ZTE, NSN, Qualcomm, Samsung und Intel kaum ihre Produkte anbpassen.

    Aber hier gehts ja um den 5G-Ausbau. Telefónica müsste IMHO ganz Deutschland flächendeckend mit 5G auf n78 (3,6 GHz) ausbauen. Ja das bedeutet Sender- Sender - Sender (so alle km), aber dann würde Mobilfunk Spass machen und dann könnten manche Festnetzkunden über einen Wechsel zu Mobilfunk nachdenken. Keine Angst, machen sie nicht.

    Etwas mehr n78 oder alternativ auch n7 wäre schon wünschenswert, damit man zumindest gelegentlich, sagen wir an so zwei, drei POIs pro Landkreis einen "o2 can do Effekt" hätte.

    Für den Flächenausbau würde n28 in einer vernünftigen Kombination durchaus reichen.

    Ich sag jetzt mal als Beispiel B20+B3+n28 (10+15+10 MHz) für den Flächenausbau und B20+B3+n7 (10+15+30 MHz) für die zwei, drei POIs pro Landkreis. Auch dort kann man natürlich noch n28 als Fallback zubauen für den Fall das n7 indoor nicht mehr ankommt.

    Aber B20+B3+n28 sollte schon so >150 MBit/s in der Fläche und B20+B3+n7 so >250 MBit/s bringen, das wären dann Datenraten die 5G würdig sind.

    Was die Tarife betrifft würde sich z.B. ein 14,99€ Smartphonetarif mit 25GB 5G Max Highspeed-Datenvolumen und danach eine milde Drosselung auf 5/1 MBit/s gut machen.

    Damit könnte man dem Kunden zeigen wie schnell das Netz ist und Lust auf einen höheren Tarif oder Zusatzvolumen machen, aber 5/1 MBit/s würden immer noch eine bequeme Smartphonenutzung und auch Notebook-Tethering erlauben. Aber es wäre scharf genug das die Leute nicht ihr Festnetzinternet kündigen und Datenvolumen im TB-Bereich über das Mobifunknetz leechen.


    Das Prinzip "Netzclub" ist IMHO gescheitert. Die armen Schlucker, die eine Netzclub Karte holen, werden sich die Werbung anschauen (oder wegklicken) kaufen aber dort nix ein, weil sie kein Geld haben oder sparen wollen. Das ist ein Paradoxon.


    Wirklich grosses Geld kann man mit dem Konzept sicher nicht verdienen, aber ich denke grundsätzlich könnte das Konzept schon funktionieren.


    1) Statt einem komplett kostenlosen Tarif würde ich zwei günstige 1,99€ Tarife anbieten: Wahlweise 200 Allnet-Einheiten + 200MB Daten (Seniorentarif) oder 30 Allnet-Einheiten + 3GB Daten (Jugendtarif). Das wären immer noch zwei sehr günstige Tarife, aber würden wenigstens ein bisschen ARPU bringen, und vorallem die absoluten Schnorrer die keinen Cent ausgeben wollen vergraulen.


    2) Die höheren Tarife attraktiver machen, das sie attraktiver als die werbefreien Supermarktdiscounter sind:

    Allnet-Flat mit 4,5GB Daten für 4,99€ (2€ billiger und 1,5 GB mehr Daten als die Smart S Supermarktdiscounter)
    Allnet-Flat mit 8GB Daten für 10,99€ (2€ billiger und 2GB mehr Daten als die Smart M Supermarktdiscounter)
    Allnet-Flat mit 16GB Daten für 14,99€ (3€ billiger und 4GB mehr Daten als die Smart L Supermarktdiscounter)
    Allnet-Flat mit 30GB Daten für 19,99€ (als Premiumtarif)

    Wenn verkauft wird, dann bitte an einen neuen Investor. 3, Orange, AT&T, Carlos Slim oder vielleicht schlägt auch gleich Rakuten selbst zu.

    Warum sollte ein Konzept das bei 1&1 gescheitert ist dann bei einem neuen Eigentümer funktionieren?


    Das Hauptproblem ist doch eher das 1&1 zu spät gestartet ist und der Kuchen längst verteilt ist, und das zweite Problem ist das die Frequenzausstattung unzureichend ist um ein eigenes Netz ohne dauerhaft auf National Roaming angewiesen zu sein auf die Beine zu bekommen.

    Inzwischen sind wieder ein paar Jahre vergangen, das macht die Situation nicht einfacher sondern noch schlechter.



    Bei einer übernahme hätte TEF dann 120Mhz n78 was aufgrund der deutlich höheren Kundenzahl in Städten gegenüber Telekom & Vodafone auch nötig ist. Telekom hat da 90Mhz und Vodafone 90MHz bei denen 20MHz nicht uneingeschränkt nutzbar sind.


    Die Frequenzen von Drillisch und TEF sidn direkt nebeneinander so das kein Frequenztausch nötig ist.

    Zwei Träger mit 60+60 MHz oder 100+20 MHz sind aber ziehmlicher Mist. Das erfordert viel Aufwand mit zusätzlichen RRUs und evtl. auch zusätzlichen BBUs, aber reduziert trotzdem im Alltag eher die Datenrate, weil sich die Träger nicht aggrgieren lassen.

    10 MHz an Telekom, 20 MHz an Vodafone und 20 MHz an o2 finde ich da besser. Dann hätte die Telekom 100 MHz und Vodafone und o2 jeweils voll nutzbare 90 MHz.

    Das lässt sehr gut über die vorhandene Technik abstrahlen und kundenseitig gut nutzen.

    Es ist doch besser wenn o2 in einer Stadt mit 20 Standorte davon 14 mit n78 ausstattet und dort 90 MHz sendet, als das man nur 7 davon mit n78 ausstattet, weil man dafür die doppelte Anzahl an RRUs braucht, aber dann 60+60 MHz oder 100+20 MHz sendet.

    Dann muss man entweder in die Nähe ziehen?

    Das ist aber oft nicht so einfach, weil man dort nur schwer Wohnungen findet, und wenn dann sind sie exorbitant teuer!


    oder dafür Fahrten in der Freizeit unterlassen

    Ist auf dem Land oder in Kleinstädten auch nicht machbar.

    Selbst wenn man in einer 8.000 Ew. Kleinstadt wohnt ist da in Deutschland das Freizeitangebot sehr mager, jedenfalls im Vergleich zu Kleinstädten in CH / AT / CZ / SK.


    Und wenn man in einem Dorf mit 50 Ew. in 15 Häusern wohnt dann ist dort das Freizeitangebot gleich null! Da könnte man höchsten dem Gras beim wachsen zuschauen.

    Eigentlich ist es doch egal welcher Netzbetreiber nun Drillisch übernimmt, denn es gibt bei jedem Netzbetreiber schon jetzt attraktivere Tarife als bei Drillisch!

    - wenn man möglichst viel 5G Coverage will z.B. Telekom MagentaMobil Prepaid mit 3GB Aktionsbonus
    - wenn man eine unlimtierte Flat will o2 Unlimited Basic / Smart mit unbegrenzten 2 / 10 MBit/s
    - wenn man eine Kompromiss auf 5G Coverage und Speed und Datenvolumen will freenet green 30GB im Vodafone Netz
    - wenn man möglichst viel für ca. 10€ will ist man bei 4BRO und fraenk im Telekom Netz, Tchibo Mobil im o2 Netz und SIMon mobile im Vodafone Netz gut aufgehoben

    Aus Kundensicht könnte man Drillisch einfach komplett einstampfen und die Frequenzen auf alle drei Anbieter verteilen, so das jeder Anbieter 90-100 MHz n78 manchen kann.

    Ja, ist klar. Deswegen wird ja auch sooo wenig gefahren.


    Wenn der Sprit mal 3€ kosten würde, wären aber plötzlich sehr viele Alternativen möglich.

    Für seinen 2.300€ brutto / 1.600€ netto Job 27km einfache Strecke würde dann sich in der Tat nicht mehr lohnen!

    Aber ÖPNV ist auch keine Alternative, weil dann müsste man vielleicht um 4:45 Uhr aufstehen und würde erst um 19:45 Uhr Uhr wieder heimkommen. Da wüde dann das Leben ja nur noch aus Arbeiten, ÖPNV-Pendeln und Schlafen bestehen.

    Die einzige Alternative wäre dann kündigen und Bürgergeldempfänger werden.