Beiträge von websgeisti

    Wenn die Provider bis Ende 2024 ihr Ziel von 99% LTE/5G-Abdeckung erreichen, können sie das Ende von GSM ankündigen.


    Es würde 1 GSM-Netz mit 5 MHz genügen. Den Betrieb könnte ja 1&1 übernehmen :)

    Reden wir von Flächenabdeckung oder Bevölkerungsabdeckung? Vielleicht bin ich ja überskeptisch, aber wir sind gerade bei etwa 91-94% Flächenabdeckung je Betreiber (die genauen Zahlen geben die Provider ungern bekannt). In knapp einem Jahr ist es doch sicher sehr unrealistisch plötzlich auf 99% zu kommen. Die neuen Werte der Bundesnetzagentur mit 97% Fläche haben keine Aussagekraft, da man dafür jeweils eine SIM Karte aller drei Netzbetreiber haben müsste.

    Aber die 84,95€ Listenpreis bzw. als Händlerangebot 72€ für eine Unlimited Flat im Telekom-Netz finde ich schon absurd teuer.

    Wobei ich finde des es garnicht unbedingt eine Unlimited Flat sein müsste, auch 2.500 Allnet-Einheiten und 250 GB wären für viele User Quasi-Unlimited.


    Auch die 20GB die man bei Kaufland Mobil und Norma Connect für 19,99€ bekommt reichen natürlich vielen Leuten, aber auch da wäre es schön wenn nur auf so 384-512 KBit/s gedrosselt würde damit es wenigstens für die wichtigsten Sachen noch reicht. Dann könnte man meinetwegen auch 24,99€ verlangen.


    Wünscheswert wäre eben etwas das 1) bezahlbar ist 2) auch in der Relatät und nicht nur auf dem Papier Datenrate liefert und 3) man nicht ständig Angst haben muss das man durch das Eintreten einer 32 KBit/s Drosselung denn defacto offline ist.

    Würden auch Kunden mehr und mehr Vergleiche anstellen, anstatt wie in einer Ehe dauerhaft beim Anbieter XY teure Tarife zu unterstützen, gäbe es sicher hierzulande noch mehr Wettbewerb. Es gibt auch noch genügend die bei z.B. der Telekom mit einer Uralt-Tarifversion stecken und viel zu viel für das wenige Volumen (selbst für Telekom Verhältnisse) zahlen.


    Aktuell scheinen hauptsächlich hierzulande Vodafone, Freenet und Drillisch sich im Wettbewerb zu befinden. Die Telekom klammert sich bewusst aus, weil sie weiß, es nehmen ja genug.

    Aber genau das suggeriert ja die Telekom ihren Kunden. Die anderen Netz sind bescheiden, nur wir sind superdupertoll. Ist halt nur die eigene Bubble in der die magentaroten sitzen.

    Und diese Marketing-Aussagen glauben wahrlich genug Leute. Klar ist das Telekom Netz „eher“ weniger ausgelastet und „eher“ die Wahrscheinlichkeit höher das man nicht im Funkloch sitzt. Aber es gibt genug Telekom Kunden, die seit Jahren dort sind und so tun als würde man bei Vodafone und Telefónica im Funkloch sitzen. Noch besser wird’s dann noch wenn die „eigenen“ Erfahrungen aus dem Vodafone/Telefónica-Netz aus dritter Hand oder uralte Erfahrungen vor 8-15 Jahren sind.


    Auch die Telekom hat ausgelastete oder überlastete Standorte oder auch Standorte die komplett ausfallen. Sicherlich hat vor allem Telefónica mehr ein Überlastproblem, weil o2 mit seinen Tarifen (+ Freenet Funk) die letzten Jahre die Heavy User angezogen hat, die dann zusätzlich das Netz verstopfen können. Und natürlich die 11 Mio Drillisch Kunden an der Backe sowie viele andere Discounter wie Aldi-Talk etc.

    Sicher sind deine Vorschläge nicht schlecht. Kann aber auch Drillisch verstehen, dass sie vor allem bei den Drillisch Marken auf eine Rotation der austauschbaren Tarife bei den austauschbaren Marken setzen, weil es einfach super billig ist. Einmal sich einen Tarif auszudenken und dann ihn beliebig zwischen WinSim.de , sim.de, handyvertrag.de, PremiumSim.de und simply hin- und herzuschieben. Wie lange Smartmobil noch mit der „Extra“ Drosselgrenze von 64 Kbits existieren wird, ist fraglich, denn es ist halt extra Aufwand. Optional könnte man ja auch bei den Drillisch Marken eine neue Auswahlmöglichkeit zwischen 25 MBits, 50 MBits und 100 MBits geben und je nach Auswahl mehr oder weniger Volumen. Aber hier müsste man ja dann je Tarif drei Untertarife bauen und es sieht unübersichtlich aus.


    Ende 2023 war die Ausrede Vantage Towers. Ich frage mich, was Ende 2024 die Ausrede sein wird. Denn wenn man keinen schuldigen präsentieren kann, müsste die BNetzA mit 1&1 ein ernstes Wort reden.

    Glaube halt eher, dass die Bundesnetzagentur froh ist, dass es überhaupt mal einen vierten Netzbetreiber gibt. Vielleicht lassen die deshalb mehr zu. Klar scheint auch Vantage Towers dran schuld zu sein, das der Ausbau länger dauert. Aber klar, irgendwann werden die 1&1 die Daumenschrauben anziehen.