Beiträge von Lebkro13

    wo das o2-netz ausreichend versorgt, ist Lebara schon ein attraktives Angebot.

    Sehe ich anders! LEBARA ist qualitativ nochmal deutlich schlechter als originales o2.


    Höhere Pingzeiten, dazu eine schlechtere Sprachqualität bei VoLTE – und bei VoWiFi sieht es ähnlich aus.


    Wenn es wirklich nur billig, billig, billig sein soll, würde ich aktuell sogar eher zu Lyca tendieren. Da gibt es momentan 12 GB für 2,79 €, und seit sie im originalen TEF-Core unterwegs sind, ist das inzwischen ganz okay.


    Kundenservice gibt’s bei beiden sowieso praktisch nicht.

    Dazu kommt das Konkurrent Lebara auch schon einen umfassenden Wandel eingeleitet hat. ;)

    Lebara hatte ja für all seine Länder ein neues, frisches Design eingeführt und spricht davon sich vom Nischenanbieter zum Online Allrounder gerwandelt zu haben.

    Ich würde Lyca dennoch Lebara vorziehen. Der Kundenservice ist bei beiden unter aller Kanone und jeweils nach Marokko ausgelagert. Preislich sind ebenfalls beide sehr günstig: Lyca bietet beispielsweise 12 GB für 2,49 €, während es bei Lebara 5 GB für 3,99 € gibt.

    Der für mich entscheidende Unterschied liegt allerdings im Kernnetz. Seit Lyca tatsächlich das Telefónica-Kernnetz mitnutzt, haben sie einen deutlichen Vorteil durch eine funktionierende und vernünftig integrierte VoLTE-/VoWiFi- sowie Roaming-Plattform.

    Bei Lebara gibt es dagegen weiterhin einige technische Eigenheiten: So wird bei VoLTE meines Wissens nach noch immer kein AMR-WB unterstützt, und im Ausland wechselt die SIM teilweise auf die Identität einer „Vodafone NL“-SIM. Außerdem bekommt meine Lebara-Prepaid-SIM immer wieder französische IP-Adressen zugewiesen.

    Unterm Strich wirken beide Anbieter zwar auf den ersten Blick ähnlich günstig, technisch ist Lyca durch die Integration in die Telefónica-Infrastruktur für mich mittlerweile aber die deutlich attraktivere Lösung.

    Roaming läuft auch über Tef… gerade in Dänemark getestet. Meine alte Lyca Karte (01520) roamt noch via PLUS PL und ist dementsprechend sehr depriorisiert unterwegs…. Daten und Telefonie läuft über den TEF Core ebenfalls deutlich besser

    Warum Konkurrenz? Indem du einen MVNO dazu bewegst, zum Service Provider zu werden, verdienst du an diesen Kunden deutlich mehr. Gleichzeitig können diese Kunden in den Geschäftszahlen als eigene Kunden ausgewiesen werden – anders als bei einem klassischen MVNO-Modell.


    Gerade das Ethno-Geschäft ist zudem äußerst lukrativ. Ein weiterer entscheidender Vorteil: Als Service Provider ist der Anbieter wesentlich stärker an den jeweiligen Netzbetreiber gebunden und kann nicht mal eben ohne Weiteres das Netz wechseln.


    Außerdem steht meines Wissens nirgendwo, dass Simsalasim ins Telekom-Netz wechseln wird. Genauso gut könnten Vodafone oder Telefónica infrage kommen.


    Was Spusu gemacht hat, spielt für diesen Fall ebenfalls keine wirkliche Rolle. Telefónica hat fünf MVNOs im Netz, die allesamt zugelassen wurden. Es würde mich daher nicht wundern, wenn die Preisvorstellungen von Spusu schlicht unter dem marktüblichen Niveau lagen. Dafür spricht aus meiner Sicht auch, dass Telefónica in der Angelegenheit von der Bundesnetzagentur Recht bekommen hat.

    Es ist trotzdem ein riesiges Upgrade und macht Lyca endlich wirklich brauchbar – besonders interessant ist das Ganze, weil die Aktionstarife teilweise unfassbar günstig sind. Die 12GB für 2.79€ bekommst du sonst z.B. nirgendwo.


    Vorher hattest du regelmäßig mit Verbindungsabbrüchen, schlechtem Roaming, fehlendem VoLTE und VoWiFi und weiteren Einschränkungen zu kämpfen. Im Vergleich dazu ist das jetzt wirklich ein gewaltiger Schritt nach vorne.