Beiträge von Tayku

    Roaming-eSIMs sind aber auch ein ziemlich anderer Schnack. Die bucht man manuell für einen bestimmten Zeitraum, die allermeisten haben nur einen Datentarif und keine Telefonnummer, und die Anbieter sind nicht in Deutschland zugegen.


    Stimmt, die genannten kleinen Tarife, aber generell alle Datentarife (von Lidl, aber auch Drillisch) fehlen da.

    Ja je nach Anspruch gibt es das noch, aber man muss suchen oder sich etwas damit beschäftigen.


    Die erwähnten 750MB bei Lidl Connect hatte ich auch lange Zeit: Classic-Tarif ohne Grundgebühr (und ohne Flatrate) und der kleinste Datentarif für 2,99€ (pro 4 Wochen). Aber das wird inzwischen von esim-Anbietern gut getoppt mit 3–5 GB.

    Ein Tarifpfadfinder ist sinnvoll um an die richtigen Ecken gelangen zu können.

    Die können auch nur abbilden, was jemand mal erkannt und einprogrammiert hat. (Und die Drillisch-Tarife fehlen auch häufig.) Für mich empfinde ich es als einfacher, sich selbst etwas auf die Suche zu machen.

    Nur als Erwähnung am Rande, 30 Speedtests zur gesetzeskonformen Messung verbrauchen auch so 2–3 GB …

    10 GB pro Monat ist zu viel. Wenn man sicher mehr als 10 GB im Monat verbraucht, nutzt man ja faktisch schon die 25 GB aus Standardtarifen aus. Es lohnt sich nur, wenn z.B. 10 GB mindestens ein halbes Jahr reichen und man sie restlos aufbrauchen kann. Dafür geeignetes Volumen kostet halt auch mehr. U.U. kommt auch 1 GB mit kürzerer Haltbarkeit alle 10 bis 30 Tage nach Bedarf infrage.

    Ja, ich habe die 10 GB schon überlegt so ausgesucht, da ich annahm, dass 5 GB für 5 Euro schon noch überall drin sind. Aber ich habe Schwierigkeiten, diese im Telekom-Netz zu finden, und bei Vodafone auch lediglich in den allmobil/sparsim-Tarifen. Da gebe ich dir recht, dass Datentarife mit 3–5 GB über Roaming-eSIMs schon noch günstiger sind.

    Ob es sich lohnt, nur bei Bedarf eine kürzere Laufzeit zu wählen? Das sehe ich so nicht. Bei 3–5GB sind die günstigen Tarife identisch, bei 1 GB spart man eh nur noch Centbeträge. Aber wer mit wenigen GB im Monat auskommt und wenig telefoniert, spart hier schon was und kann auch jeden Monat quasi den Anbieter wechseln.


    ja, auch 1&1 Drillisch hat den 5 Euro Einsteigerbereich bisher komplett gestrichen, siehe 1&1 Drillisch Thread.

    Das stimmt ja nicht so ganz. Wenn dir 5 GB im Monat reichen, hast du den „Kids“-Tarif zur Auswahl, mit Telefon/SMS-Flatrate. Ist halt nur versteckt.

    Wegen den Produktinformationsblättern? So wird man das dort eben gerade nicht kriegen. Es ist halt das, was bei Otelo in der Preisliste für die »Vario Vertragstarife« steht und was man effektiv (zu vergünstigten Konditionen) abschließt: https://www.otelo.de/downloads


    Da gibts die gesammelten PIBs auch nochmal (in verschiedenem Layout und wahlweise mit oder ohne Otelo-Label). Aber so verkauft das auch Otelo nicht, jedenfalls nicht online. Kriegt man vielleicht in irgendwelchen Shops oder am Telefon.

    So verkauft das Otelo nicht, aber man findet auch kein passendes Tarifdatenblatt zu diesen tatsächlich wirksamen Allmobil- oder Sparsim-Angeboten. Ich hab seit einem Jahr einen allmobil-Tarif über Logitel geholt und zahle da 4,99€/Monat für 5GB. Den Tarif gibt (und gab) es so in keiner Preisliste, egal wo man guckt. Es wird als „allmobil“ beworben, aber die offizielle Preisliste bei otelo dazu bietet nur Tarife mit 2, 4 und 6 GB im Monat an. Tatsächlich abgeschlossen habe ich wohl einen „Allnet-Flat Vario“ (laut Angabe im otelo-Portal). Der steht aber in den Preislisten seit jeher mit 19,99/Monat bepreist. Auf der Rechnung steht auch tatsächlich „otelo Allnet-Flat Vario mit vereinbarter Substufe“ und wird mit 16,80 (netto) berechnet, zugleich dann wieder mit 12,60 subventioniert.

    Das ist alles Kraut und Rüben, maximal verwirrend für Kunden. Ich bekomme ja auch nicht wirklich eine für mich gültige Preisliste im Kundenportal angeboten.

    und wenn man normal die Adresse sparsim in die Suchleiste eingibt werden einem ab 6,99 Euro Tarife angeboten.

    Klickt man aber auf das Hauptmenü unter dem Punkt Tarife erscheint auf einmal der 4,99 Euro Tarif. […]

    Fast wie Ostereisuche.

    Das kann ich auch verstehen, dass man es so macht. Das sehe ich auch nicht als Veräppelei des Kunden, sondern man hat eben ein valides Angebot, das man aber nicht unbedingt bewerben will, außer der Kunde fragt/hakt explizit nach. Wenn er nämlich schon mit den höheren Tarifen zufrieden ist, gibt’s mehr Umsatz.

    Das ist ein bisschen (ja, hinkender Vergleich) wie mit der Bückware im Supermarkt. Die steht nicht auf Augenhöhe, aber wer aktiv danach sucht, findet eben auch günstige Alternativen. Ob die dann den Ansprüchen genügen (in dem Fall: Geschmack oder Umweltfreundlichkeit), muss dann jeder selbst wissen.


    Diese Ostereiersuche ist da eventuell lästig, aber verständlich. Das gibt’s beim Autohändler, das gibt’s überall. Wenn man das nicht möchte, kann man auch sehr einfach an langfristig taugliche Verträge herankommen. Im Vodafone-Netz ist Simon Mobile stabil, im Telekom-Netz eben congstar oder gar fraenk. Wobei ich mich ehrlich frage, wozu es die Einstiegstarife (z.B. 10GB für 14€) bei congstar überhaupt gibt. Ja, sie sind etwas günstiger als beim Netzbetreiber selbst, aber fraenk toppt das doch ohnehin? Da ist sogar das Roaming in der Schweiz inkludiert. Lediglich die Prepaid-Angebote bei Congstar sind eine gute Option.



    Gut finde ich, dass es so verschiedene Varianten von Verträgen gibt: monatlich kündbare oder mit Zweijahresbindung; monatliches Datenvolumen oder Jahrestarif oder gar „unlimited“. Das ist aber alles aus der Ecke betrachtet, dass das Datenvolumen das hauptsächliche oder gar einzige Entscheidungskriterium geworden ist. Flatrate für Telefon und SMS ist nun überall drin, wo du wenigstens 5 Euro im Monat (oder 60 im Jahr) zahlst.

    Es gibt natürlich mehr Kriterien, die für Kunden wichtig sein können, aber das sind dann schon eher Nischen. Ich z.B. hätte bei meiner letzten Schweiz-Reise gerne dort Datenroaming gehabt. Heute würde ich mir einen eSIM-Tarif für die zwei Wochen buchen, unkompliziert von zuhause. Andere Leute brauchen dagegen Partnerkarten, oder günstige Auslandstarife.

    Ich glaub nicht, dass die Angebote im 5€-Bereich dauerhaft verschwinden. Höchstens bewegt es sich wieder auf niedrigere Volumina zu. Aber im Prinzip kommt auch von der anderen Seite durch die Roaming-eSIMs Druck. Wer neben geringerem Datenverbrauch auch wenig abgehend telefoniert, fährt mit 9¢-Tarif plus Roamingdaten mit längerer Gültigkeit jetzt schon besser.

    Fürs Ausland (außerhalb EU) erscheint mir das deutlich vorteilhafter. Wenn ich dort Messenger-Dienste nutze, mit denen man ja auch telefonieren kann, hätte ich dort kein Interesse mehr an Telefonie und komme mit Daten-Roaming über eSIM-Anbieter gut zurecht. Innerhalb Deutschlands sehe ich aber auch bei kleinen Volumina noch keinen Vorteil (ich hab bei esimdb.com geschaut). Für bspw. 10GB zahle ich da auch ungefähr 5 Euro im Monat.

    Meine früher Lidl Connect Karte (ab März 2020) hatte ich damals noch mit Videodings freischalten müssen. Ein nerviges, zeitaufwendiges und für Leute wie mich ziemlich schwieriges Unterfangen. Hat dann irgendwie doch geklappt. Ich meine, dass damals auch Postident in der Auswahl war, aber das bedeutete damals halt wirklich „zum Schalter rennen“, und das hatte mich einige Jahre davor schon so genervt, weil die fette Kuh Sachbearbeiterin so super penibel in der Bewertung meiner Unterschrift war. Ja entschuldigung, dass ich die nicht 100% reproduziert bekomme. Genau wegen sowas finde ich die eID so unglaublich praktisch. Ich bin ich, alleine durch Kenntnis meiner PIN und Besitz meines Ausweises. Und das kann ich nun auch unabhängig von anderen Menschen und ihren Interpretationen beweisen.

    Die AusweisApp gibt es in dieser Form seit 2014(!), daran liegt es nicht. Die Netzbetreiber haben noch viele Jahre auf Ausweis-Wedeln bestanden. (Gründe kenne ich, hauptsächlich finanzielle.) Zudem hat der Staat es die ersten neun Jahre versäumt, die eID-Funktion verpflichtend zu machen. Aber nunja, inzwischen haben mindestens 90% der Bevölkerung einen Ausweis mit eID (ja ich weiß, manche warten nach den zehn Jahren noch einige Zeit, aber lassen wir das mal außer Betracht). Wenn jetzt noch einer Schuld hat an Video-Ident-Verfahren, sind es die Netzbetreiber, Banken und andere Firmen.


    Ein postalischer Prozess ist höchstens Geldsparerei. Das ließe sich wahlweise auch rein digital machen, in 5min. Mit allem Drum und Dran und Wartezeit, allerhöchstens eine halbe Stunde. Besser als mehrere Tage, Mails und Hin und Her.


    Postident gibt es auch schon sehr lange, nur hatte die Post die eID-Option lange Zeit nicht integriert, so dass Postident immer noch mit Aufwand, Postschalter und Unterschrift verbunden war. Ich weiß nicht seit wann man nun in jedem Fall die Möglichkeit hat, Postident mit eID zu machen, aber das ist der ausschlaggebende Faktor dafür, dass endlich dieses unsägliche VideoIdent verschwinden kann. Insofern: nicht die Ausweis-App kam zu spät, sondern die Post!

    Das Problem ist nicht die Installation auf einer Smartwatch, sondern das unsägliche und zeitraubende Gehampel, eine virtuelle eSIM im Ablauf als physische SIM zu behandeln („Ihre eSIM wird produziert“), Codes per Schneckenpost zu schicken, viele Medienbrüche zu verursachen und alles viel komplizierter zu machen als es sein müsste.

    Kann mir gut vorstellen, dass der 5€-Preispunkt in nächster Zeit verschwindet. Dadurch, dass in allen Tarifen die Gigabytes so weit hochgesteckt wurden, dass es für die allermeisten Leute nun im kleinsten Tarif locker reicht, sinkt der Gesamtumsatz. Streicht man diese Tarife, zahlen alle mindestens sechs oder sieben Euro.

    Ein interessantes Angebot. Die Zielgruppe ist klar (ältere Personen, die mit diesem „Internet“ nichts anfangen können oder wollen).


    Darauf baut dann wohl diese Anschlussbox auf, die eine TAE-Buchse bietet. Das finde ich dann aber schon benachteiligend: selbst meine Großeltern hatten vor fast 30 Jahren bereits Schnurlostelefone. Ich gehe mal davon aus, dass man hier selten ein Telefon direkt anschließen möchte, sondern die bisherige Basisstation. Dann läuft die Kommunikation aber bereits durch zwei Stellen hindurch.

    Der Nachteil ist, dass in der Regel die Sprachqualität leidet: HD-Telefonie funktioniert nicht über einen gewöhnlichen Analog-Telefonanschluss. Es wäre hier deutlich besser, die Box hätte (wie alle Fritzboxen) eine integrierte DECT-Basisstation, sodass man nur noch die Handgeräte anmelden muss. Auch im Mobilfunkbereich existiert inzwischen bessere Gesprächsqualität, die man mit der angebotenen Lösung wieder reduziert.


    Dann würde mich noch interessieren, wie das technisch läuft, eine Festnetzrufnummer im bzw. durch das Mobilfunknetz zu schalten. Muss o2 da ein besonderes Angebot bereitstellen? Und ist man überhaupt auf diese Box angewiesen, die ja lediglich eine Weitervermittlung an Analogtelefone darstellt? Ich könnte mir vorstellen, dass auch ein normales Smartphone oder Nicht-Smartphone mit dem Tarif klarkäme. Man muss halt nur die SIM einlegen. Ich frag mich da dann auch, wie sichergestellt wird, dass diese Nummer lediglich an diesem Ort funktioniert. Oder könnte ich sie mitnehmen? Entweder in einem Mobiltelefon, oder theoretisch kann ich diese Box auch woanders in Deutschland aufstellen …


    Aber bevor man so einen Aufwand treibt, würde ich ja eher ein billiges 40-Euro-Mobiltelefon mit großen Tasten kaufen, einen 5-Euro-Flatrate-Vertrag reinsetzen und fertig. Ja ich weiß, alte Leute und ihre Gewohnheiten. Ok und man müsste dieses Gerät ständig aufladen. Das gilt allerdings auch für Schnurlosgeräte. Insofern ist dieses Angebot aus meiner Sicht nur nützlich, um ein stationäres Telefon mit einem günstigen Tarif auszustatten. Aber ehrlich gesagt: Geräte direkt am Mann / an der Frau sind für diese Personengruppe die viel bessere Wahl. Irgendwas, mit dem man im Notfall jemanden erreichen kann. Es gibt inzwischen auch gute Notfallknöpfe über Mobil