Beiträge von Tayku

    Bin mit der Vodafone Station extrem unzufrieden. Ist es realistisch, bei einer Verlängerung auf 24 Monate eine Fritzbox oder alternativ von mir aus auch die Vodafone Hub 7 zu bekommmen ohne zusätzliche Kosten zu bekommen?

    Du kannst ja die Kundenhotline anrufen und fragen, ob sie dir ein gutes Angebot machen.

    Alternativ kannst du dir z.B. eine Fritzbox 6670 selbst kaufen und sparst dann die Routermiete. Nach drei Jahren ist sie sozusagen abbezahlt. Oder eine 6690 für etwas mehr Geld. Das lohnt sich generell, wenn man beim Kabelanschluss bleiben möchte. Und falls nicht, lässt sich diese auch sehr gut wieder verkaufen.

    Hm, das sollte dann grundsätzlich auf solche Praktiken ausgeweitet werden. Die ING zeigt bei fast jedem Login über die App ein Popup an, das ich erst wegklicken muss, um Bankgeschäfte durchzuführen.


    Aber ich fürchte, das wird hier lediglich für die Sparkasse Zwickau und lediglich für den Login über den Browser entschieden.

    Glasfaser Nordwest ist die Telekom zusammen mit der EWE. Manchen kann man es echt nicht recht machen.

    Das weiß ich, das ist Open Access. Außerdem flattern hier seit bald drei Jahren die Werbeblätter rein von Telekom, swb und 1&1. Aber fertig soll das „voraussichtlich“ erst bis Oktober 2027 sein …

    Was meinst du in dem Zusammenhang mit rechtmachen?


    Und dein Vermieter hat dazu fast nichts mehr zu sagen.

    Schade, dass das im Kabelbereich genau andersrum ist. Mein Vermieter verpachtet (also nicht wirklich, aber ich weiß nicht, wie das Konstrukt heißt) den Kabelanschluss seiner Gebäude an eine kleine Klitsche, die dann die letzte Netzebene übernehmen. So kann ich keinen Vertrag zu günstigen Vodafone-Preisen als Direktkunde machen. Das betrifft ausschließlich diese drei Gebäude in der Straße, die dafür eben gesperrt sind. Hier hat der Wald&Wiesen-Anbieter nun ein von meinem Vermieter garantiertes Monopol – oder ich nehme halt DSL.


    Bei Vodafone hätte ich schon lange Gigabit über Kabelanschluss für 40 oder 45 Euro abgeschlossen und genutzt. Der andere Anbieter hatte jahrelang nur 300 MBit/s und wollte mit Routermiete und Telefonflat über 65€ dafür sehen.

    Wenn der Netzbauer anfragt, hat er zwei Monate, um zu entscheiden, ob er selbst sein Haus von jemand anderem verkabeln lässt, und wenn nicht macht es der Netzbauer und der Vermieter zahlt, was der Netzbauer berechnet. Dein Vermieter legt es auf dich um, und du stotterst es über neun Jahre ab. Er wird gefragt, du nicht.

    Das ist neu, oder?

    Jedenfalls, selbst wenn das hier mit Verlegearbeiten 5000 Euro kosten sollte, wären das bei 8 Mietparteien ungefähr 6€ im Monat. Das ist der Betrag, der seit 2024 eh wegfiel (Kabelfernsehen-Nebenkosten). Meinetwegen.

    Nebendran, ich würde sehr gerne 50 Euro für Gigabit-Glasfaser zahlen, Bietet hier auch eine lokale Firma an, sogar 10 GBit/s für 60 Euro – leider nur im Neubaugebiet am Stadtrand, die vorher halt gar nix hatten (naja langsames DSL), und das ist 2km weit weg. Da das zu >90% aus Einzel- und Reihenhäusern für Eigentümer besteht, ist das natürlich lukrativ und hat eine hohe Annahmequote.


    Das Viertel hier hat dagegen die Glasfaser Nordwest „gewonnen“, so dass ich demnächst™ zwischen mehreren gleich teuren Anbietern wählen könnte – falls mein Vermieter sich überhaupt dafür interessiert.

    Es geht doch darum, dass die Tiefbauarbeiten genau einmal stattfinden sollen und der Zustand am Ende wieder wie vorher ist. Die Verteilung der Bauarbeiten auf einen jahrelangen Zeitraum ist nicht tragbar. Wenn dadurch beispielhaft zwischendurch Pflastersteine statt Asphalt gelegt werden, weil man später™ nochmal ranmuss, erzeugt das natürlich doppelte Arbeit, weil nach Abschluss Asphalt liegen soll.


    Für mich hört sich das allerdings an, als wären die Tiefbauarbeiten abgeschlossen, es liegen aber Pflastersteine, und das ist nunmal teurer und nerviger als wenn man es gleich richtig gemacht hätte.

    Man könnte hervorragend „irgendwas“ machen, das die allermeisten Leute für gerecht halten, und das deutlich mehr Einnahmen bringt als das Basteln und Kürzen am Sozialstaat.


    – Sonderregeln für besonders große Erbschaften abschaffen

    – vorhandene Vermögenssteuer wieder inkraftsetzen

    – Steuerbetrug eindämmen


    Wir brauchen da nichtmal neue Steuern. Hier liegen weit über einhundert Milliarden Euro, jedes Jahr, auf dem Tisch. Aber nein, man muss irgendwo noch Bafög kürzen, das Bürgergeld restriktiver gestalten, die wenigen Sozialhilfebetrüger groß in der Springerpresse anprangern. Das bringt alles vielleicht 1% von dem, was mit sowenigen, aber tatsächlichen Maßnahmen und Reformen möglich wäre.



    Das mit der Krankschreibung ab dem ersten Tag wird eh wieder begraben. Das ist nur das Empörungsteil, was einen die ganzen anderen „Reformen“ übersehen lässt: Einschränkung des Informationsfreiheitsgesetzes, Befristung von Arbeitsverträgen bis vier Jahre möglich, weitere Anhebung des Rentenalters …