Beiträge von Tayku

    Sind Gespräche ins Ausland überhaupt noch notwendig? Man kann doch inzwischen davon ausgehen, dass der Gesprächspartner irgendeine Variante einer Messenger-App verwendet, und die können inzwischen alle auch telefonieren. Die Sprachqualität ist teilweise sogar besser und angenehmer als über Mobilfunk.


    Gespräche im Ausland wären noch ein Ding, aber auch hier kann man entweder WLAN Call nehmen, oder besagte Apps in der anderen Richtung.

    (Und warum kann man Gespräche über WLAN führen, als wäre man in Deutschland, aber nicht über Mobilfunk-Internet? Ist doch dasselbe Internet?)

    Naja für Telefonie sind es hierzulande Fair-use Flatrates. Soll aber eigentlich nur davon abhalten, da irgendeine kommerzielle Nutzung mit zu erreichen, oder die Flatrate irgendwie mit mehreren Leuten zu nutzen. Deswegen seh ich da wenig Unterschied, ob da nun „Flatrate“ steht, oder „2000 Minuten“. Zudem man bei Spusu in Österreich auch hier die nicht verbrauchten Minuten in den nächsten Monat mitnehmen kann, also bis zu 4000min (66h, über 2h pro Tag). Das ist faktisch dasselbe, nur mit etwas mehr Sicherheit für die Mischkalkulation.


    Andere deutsche Besonderheit ist noch die Drosselung bis zur Unbrauchbarkeit. 64 kbit/s haben sie in den allgemeinen Strings drin, aber in den spezifisch deutschen steht auch noch (als einzige konkrete Preisangabe) 4 €/GB falls Kostenlimit > 0.

    Hm, kann man das mischen? Entweder mit low speed weitersurfen, oder erstmal (bis zum Kostenlimit) weiter mit normaler Geschwindigkeit. Ich fänd das viel besser als diese Varianten mit „Data-Snacks“ (wie schmecken die eigentlich?), Extradaten und wie es noch heißt. Einfach laufen lassen zu einem festen und vernünftigen Volumenpreis. Kann mich nicht erinnern, dass es das in D gibt – von 20 Jahre alten und prohibitiv teuren Tarifen wie 24ct/MB abgesehen …

    z.B. gibt es in Österreich immer noch Minutenpakete statt Allnetflats.

    In Deutschland sind Allnetflats aber üblich.

    Käme nicht so gut an, wenn die noch Minutenpakete anbieten würden.;)

    Ob ich nun 1000 oder 2000 Minuten telefonieren darf, das ist doch nahezu ohne Unterschied heutzutage. Die durchschnittliche Telefoniedauer ist deutlich runtergegangen. Wenn da mal ein Kunde bei ist, der 100h im Monat telefoniert, wäre das so schlimm? SMS schickt auch niemand mehr zu tausenden; der Durchschnitt lag letztes Jahr bei 2,3 SMS im Monat.

    Das ist einfach nur historisch gewachsen in Österreich, während in Deutschland sich die Allnet-(Fair)Flat durchsetzte. Ich denke mal, Spusu wird da auch keine Experimente wagen. Das verwirrt doch nur die Leute, wenn sie da 1000 und 2000 Minuten/SMS im Paket anbieten. Zuviele Auswahlmöglichkeiten, und natürlich die Erwartung „woanders hab ich doch auch ne Flat?“.

    Kann mir jemand kurz erläutern, was es hier mit den zehn Jahren auf sich hat, und warum Spusu da so ein Sonderfall ist? Ich meine, es gibt doch dutzende Mobilfunkanbieter? Marken wie blau und simyo waren unabhängig gestartet, und da dauerte das sicher nicht solange. Oder Lidl Connect, oder eben auch Lebara seit 2010.

    Das mit der Weiterversorgungspflicht war mir so nicht bekannt, danke für den Hinweis.

    Den letzten Wechsel musste ich sowieso etwas früher beauftragen, da sonst das Angebot bei Logitel abgelaufen wäre. Das ist also meine Verantwortung, wenn ich beim Altanbieter noch ein paar Tage „ungenutzt“ habe (in diesem Fall wurde mir für die zehn Tage oder so extra eine neue Nummer vergeben).


    Was ich bemängele, ist auf der „Empfängerseite“ eben das umständliche Prozedere mit der ausschließlich nachträglichen Portierung. Die dauert genau acht Werktage, also 9 bis 10 Kalendertage, die man bei Otelo für nix zahlt (was soll ich mit der neuen Nummer für 10 Tage?). Das hat Methode, denn sie könnten auch eingehende Portierung mit Startdatum anbieten. Der finanzielle Schaden ist vernachlässigbar, aber mit einem Wechseltermin für einige Wochen im Voraus könnte man wirklich einen nahtlosen Übergang ohne Hickhack anbieten. Ist entspannter.