Beiträge von Tayku

    Cool, da hätte ich auch erst befürchtet, dass das schiefgeht. Sind dann beide Züge parallel bis Frankfurt-Höchst gefahren, oder musste dein Zug (weil auf dem Gegengleis) an der nächste Weiche anhalten und dem anderen einen Vorsprung geben?

    Und trotz des hohen Marktanteils sind sie fast durchweg teurer als Direktbanken? Nur die Girocard ist halt mit drin – dafür müsste man für eine VISA oder Mastercard aber oft deutlich mehr dazu bezahlen. Und letzteres brauche ich, um Dinge im nicht-deutschen Internet zu bestellen. Leider. Da ist Girocard selbst schuld, dass sie das nicht vor 20 Jahren schon hinbekommen haben (und immer noch nicht).

    smartmobil.de hat die (Postpaid!) Tarife anscheinend auf Vier-Wochen-Rhythmus umgestellt? Zumindest wird bei den Preisen stets von „x €/4 Wochen“ geschrieben. In den Tarifdetails steht jedoch noch „monatlicher Paketpreis“, und auch die Datenautomatik gilt monatlich. Ich weiß nicht, ob das jetzt ein Fehler ist mit den vier Wochen, oder ob man versäumt hat, die Tarifdeteils anzupassen. Vermutlich ersteres.

    Meistens nutzte ich auch keine Roaming Sims sondern örtliche Simkarten, alleine schon weil ich mich gerne mit den örtlichen Netzbetreibern und Tarife beschäftige. So kann man dann auch in der Regel kostenlos mit seinen Mitreisenden im Urlaub kommunizieren.

    Wie funktioniert das in der Schweiz? Ich habe beim letzten kurzen Urlaub dort (bei Verwandten) gedacht, ich könnte eine Prepaid-SIM im Lidl holen und die benutzen. Pustekuchen, man braucht einen Schweizer Wohnort und/oder Ausweis. Also das war ein Schuss in den Ofen. Und ich hatte mich vorher ein paar Stunden informiert, bei Touristen-Seiten. Nirgendwo stand, dass man das als Tourist gar nicht erst benutzen kann.


    Bin froh, dass ich beim nächsten Mal Roaming-eSIMs im Vorfeld erwerben und aktivieren kann. Mehr als einen Datentarif brauche ich nicht.

    Unabhängig davon dass meine Hausbank gar keine Girocard ausgibt weil sie nicht in Deutschland aktiv ist möchte ich dennoch zu bedenken geben, dass die Girocard sich selbst ein wenig ins Abseits katapultiert hat durch die hohen Bargeldbezugskosten für die Kundschaft. Die Berliner Sparkasse verlangt bei fremden Automaten 2% aber mind. 7,50 EUR (Quelle) und beim günstigsten Kontomodell à 2,95 EUR/Monat selbst an eigenen Automaten 0,30EUR (!) pro Vorgang, die OSPA ist ebenfalls mit pauschal 7,50 EUR dabei (Quelle). Von den Ausgabekosten der Karten ganz zu schweigen.

    Das sind eben die Sparkassen, die sind seit einigen Jahren enorm teuer geworden. Direktbanken haben das nicht, oder sind bspw. ab 50 Euro Auszahlung kostenfrei an den Automaten. Dafür wiederum wollen Direktbanken anderweitig Geld einnehmen und verteilen eben nur amerikanische Debitkarten statt einer Girocard. (Wobei ich denke, dass die 50ct bis 1 Euro im Monat ein symbolischer Preis sind, damit die Leute lieber die Gratis-Debitkarte nutzen.)


    Auf der anderen Seite kosten Automaten auch Geld, und seitdem man in ziemlich allen Supermärkten sich auch Geld auszahlen lassen kann, geht der Trend wohl eher dahin.

    Das sieht irgendwie falsch aus. Vielleicht ist das durcheinander gekommen mit den 3GB und den 3x1GB von der „Datenautomatik“. Allerdings ist letztere ja auch erwähnt (6+3, Drosselung nach 9GB) … kann trotzdem irgendwie doppelt verrechnet worden sein. Sollte man Teltarif vielleicht mal melden. Auch die Tarife bei allmobil mit 15GB, oder gmx/web.de mit 10GB für 5 Euro gibt’s ja nicht mehr.


    Ich hab auch keinen GMX-Freephone-Tarif, den ich testen könnte. Brauch ich ja nicht wirklich im Moment. ^^

    Wie findest du nur diese absoluten Nischenangebote von lokalen Telekomfirmen? Find ich bemerkenswert.


    Dokom21 wär sogar noch recht empfehlenswert (bis auf Telefonica-Netz, für mich jedenfalls nix), aber KTK Mobil bietet keine SMS-Flatrate dazu. Beide Angebote reduzieren die Datenrate anschließend auf 32 kB/s.


    Ja bisschen schade, dass die Angebote mit 15–25 GB jetzt erstmal weggefallen sind. Für mich reichen die 5, und wenn ich in einem Jahr wieder wechseln kann, mal schauen was dann auf dem Markt ist.

    Puh, die Otelo-Tarife mit superdiscount sind also weg. Vor einer Woche gab’s bei Logitel auch noch 35 (?) GB für 5,99€ (und 40 Euro Gutschrift). Tja wird alles teurer. Ich vermutete ja, die Umsätze sollen auch im Niedrigsegment steigen. Und das ging eben nicht mehr, indem man mit Gigabytes lockte – jetzt werden diese Optionen einfach nicht mehr angeboten.


    Im Prepaidbereich gibt es noch Jahrestarife für grob 5 Euro im Monat, aber auch nur mit 50–60 GB. Das ist dann vielleicht auch dem Preis angemessen, und wer mehr braucht, muss jetzt halt 7+ Euro bezahlen.

    Die Städte hier sind auch dicht besiedelt, aber erst seit ein paar Jahren wird hier (in urbanen Gebieten) nennenswert Glasfaser ausgebaut. Deutschland hängt wie üblich so 10 Jahre hinterher, und am Ende wird zwar Gigabit überall stehen, doch selten mehr.


    Ich habe mal nach diesem 25GBit/s-Tarif gesucht und bin hier beim entsprechenden Provider auch auf eine ziemlich ausführliche, aber locker zu lesende Geschichte das Glasfaserausbaus in der Schweiz gestoßen. Man hat (a) früh begonnen und (b) sich auch früh selbstregulierend darauf geeinigt, sich nicht gegenseitig auf die Füße zu treten oder alles zwei- oder dreimal aufzureißen. (Ab „Runder Tisch“.) Sowas hätte man ja vielleicht in Deutschland auch machen können (sollen), aber man hat hier „Wettbewerb“ wohl anders definiert.


    In der Schweiz hast du nun also schwedische Verhältnisse und richtigen Wettbewerb. Und Open Access überall.


    Das Beispiel Winterthur find ich auch super. 2012 angefangen, und jetzt zu 99% Glasfaser. Kriegste da für 66CHF, 10 Gigabit, oder 25. Scheißegal, gibt eh nur einen Preis.

    Über 1% vom Umsatz find ich auch hoch. Girocard kostet nur ein Viertel davon.


    Wer von seiner Bank keine GIrocard (ohne Zusatzkosten) mehr bekommt, kann ja mal fragen, warum das so ist.