Beiträge von Tayku

    Das stimmt nicht, Debitkarten sind so präsent geworden weil Maestro beendet wurde und es daher für Deutsche plötzlich keine Möglichkeit mehr gab im Ausland Geld abzuheben bzw im Ausland zu bezahlen.

    Also mussten die Banken nun reine Debitkarten oder Kombinationen aus Debit und Giro Card ausgeben.

    Maestro wurde Mitte 2023 abgekündigt, die ING hat aber bspw. schon über ein Jahr vorher Gebühren für die Girocard eingeführt. Die comdirect gibt bereits seit 2021 eine VISA Debit aus, die Girocard ist kostenpflichtig optional. Comdirect hatte davor übrigens eine Girocard und eine kostenfreie VISA Kredit(!)karte verteilt.


    Zudem gibt es immer noch V Pay als Co-Branding auf Girocards, wo einige Sparkassen hin gewechselt sind.

    Also es liegt nicht an Maestro und dem mangelnden Bezahlen im Ausland, dass diese Banken die Girocard unattraktiv machen.

    Die Kreditkarte bzw. Debitkarte von US-Unternehmen ist ja erst in den letzten Jahren so präsent geworden, weil einige Direktbanken mit vielen Kunden keine kostenfreien Girocards mehr ausstellen. Ohne die Geldgier der Banken (und von VISA & Mastercard für die Gebühren) wäre das schlichtweg kein Problem.

    Gutes Argument mit den Kindern und Jugendlichen. Die müssen doch irgendwie bezahlen können? Vielleicht gibt es da Prepaid-Mitgliedskarten, aber die müsste man ja auch bezahlen … vermutlich vorher von den Eltern, mit Karte.


    Die Geldbörse bleibt zuhause, aber das Smartphone darf mit? Welchen Grund gibt es bei der Geldbörse? Ich kann mir Diebstahlrisiko vorstellen, aber da wäre mir das Smartphone wertvoller (finanziell, aufwändig, und auch idealistisch mit meinen ganzen privaten Sachen drauf).

    Die Girocard (oder Kreditkarte) find ich tatsächlich am sinnvollsten in einem Freibad: flach, wasserdicht, wasserfest, kein Akku.


    Hehe, da fällt mir die VISA-Werbung von Anfang der 90er ein, mit der sexy Blonden im Badeanzug, nichts sonst dabei, die zahlen möchte …


    „Sammeln Sie Punkte?“ – „Nein!!“

    Da ist man in keinem Supermarkt und Discounter mehr vor sicher. Schade. Diese modernen und datenhungrigen Rabattmarken-Äquivalente werde ich nie benutzen.


    Apropos, zumindest in meinem Stamm-Lidl sind die Discounts auf bald ablaufende Ware von 30% auf 20% runtergegangen (seit einigen Monaten). Die nehme ich dann meist aus Prinzip nicht mehr, selbst wenn da ein ganzer Karton vom Produkt rumsteht und schlecht wird.

    Laut einer aktuellen Bitkom-Umfrage haben zwar 21 Prozent der Bürger die Onlinefunktion freischalten lassen

    Die eID-Funktion ist seit Mai 2017 ab Werk freigeschaltet und nicht deaktivierbar. Da ein Personalausweis nach zehn Jahren ausgetauscht wird sollten jetzt also 90% der Bürger einen entsprechenden Ausweis besitzen. Selbst mit großzügiger Wartezeit von drei Jahren, bis man mal zum Bürgerservice geht für ein neues Exemplar, sind es trotzdem bereits 70%.

    Ich habe keine Ahnung, was die Bitkom da wieder gefragt hat. Vermutlich wissen die Leute selbst nicht, dass sie diese Funktion längst haben und nutzen könnten. (Und wenn der Staat sich nicht vom CCC hätte bequatschen lassen und das vom Start weg aktiviert hätte, wären wir vermutlich sogar mehr als sieben Jahre weiter, und es gäbe auch viel mehr Diensteanbieter.)


    Insofern gut, dass hier eine entsprechend wichtige Hürde zur Nutzung wieder beseitigt wurde.

    Naja ich hatte über die Jahre immer mal wieder E-Plus, und die Situation hat sich dort draußen nie nennenswert verbessert. Hat ja keine Priorität auf dem Land. Aber deswegen schrieb ich auch, dass ich nach zwölf Jahren mal wieder testen könnte.


    Vodafone stellt eine Netzabdeckungskarte bereit, bei Telefonica konnte ich keine finden.

    Ah, jetzt hab ich sie doch gefunden.


    Jup, diese Ecke ist weiterhin am Rand des Funklochs. Exakt wie seit 20 Jahren.

    IVersucht man mittlerweile zu verhindern das die Zuschauer direkt abgeschreckt sind wenn sie o2 Netz hören?


    Hat damals bei E-Plus mit BASE auch funktioniert, mehrmals haben mir Leute erzählt das sie endlich bei E-Plus gekündigt haben wegen dem schlechten Netz und zu Base gewechselt sind und da war dann plötzlich alles bestens. ^^

    Ja, Vorurteile bleiben eine lange Zeit. Ich hab aber noch in Erinnerung, dass E-Plus stets dieses Business-Image trug und es auch nicht so richtig ablegen konnte. BASE war dann tatsächlich eine Neuorientierung, womit man nicht nur das vermeintlich lückenhafte Netz, sondern auch dieses trockene Image verhindern wollte. Es hat einfach nichts mehr auf E-Plus hingedeutet, quasi wie ein neuer Netzbetreiber. Dazu gute, klare Tarife, frisches Design, dennoch seriös. Quasi Telekom in grün und günstiger. Das war so erfolgreich, dass E-Plus seine Hausmarken-Tarife einfach eingestampft hatte …


    Im Gegensatz dazu wäre O₂ ja eigentlich schlecht beraten, mit dem „guten“ Netz zu werben. Andererseits ist Telefonica vielleicht schon solange auf dem Markt, dass dieses Netz eher schon mit dem Namen verknüpft ist. Ob man nochmal VIAG Interkom aus der Markenkiste holen sollte? ;)


    Ich hab selbst weiterhin Vorurteile bei dem Netz. Wird hier in der Stadt wohl nun überall vernünftig funktionieren, aber bei meinen Eltern aufm Land war immer nur 0–1 Balken (von 5) Empfang. Zumindest bis 2014 … ich könnte mir ja mal ne Test-eSIM holen und schauen, wer da besser abschneidet, Telefonica oder Vodafone.

    Hm, in Anbetracht dessen, dass die niedrigen 5€-Aktionspreise nun ausgestorben sind, liegt Fyve gar nicht mal so schlecht. Also nur mal aufs Vodafone-Netz bezogen, für (ungefähr) 5€ bekommt man bei Prepaidangeboten sonst 1GB und eine Telefon/SMS-Flatrate. Fyve geht hier einen anderen Weg: man kann 2GB bekommen, dafür keine Flatrate. Oder 4GB für 7€, und naja gut, „nur“ 200 Einheiten. Würde für mich jetzt reichen, für andere eher nicht.


    Was bekommt man woanders für 7€? Es gibt den 25GB-Tarif von Logitel/Sparsim, entweder mit 2 Jahren Laufzeit oder 20€ Anschlussgebühr. Eher eine andere Zielgruppe. Dadrüber kommt gleich der Waschbär, kostet aber (mindestens) 9€, und nur wenn man vorher nicht bei Vodafone war. Dafür gibt’s dort 20 (25) GB, bei Fyve zum selben Preis nur 13GB. Der Unterschied wird kleiner, und bei Fyve hast du eben noch Tarife nach unten, bei SIMon nur nach oben. Dafür dort aber mit deutlichst mehr Gigabyte für nur 1–3 Euro mehr.


    Also … ja, Fyve ist noch verbesserungswürdig, aber hat andererseits den Charme der Flexibilität, auch mal nichts zahlen zu müssen. Und es ist der einzige Prepaidtarif auf dem Markt mit monatlichen Preisen statt 4-wöchentlich. Ich weiß nicht, ob sich für Fyve diese Niedrigumsätze lohnen. Aber ich find’s gut, dass die Tarifstruktur noch etwas unkonventioneller ist. „Alle anderen“ machen ja Einheitsbrei. Im Telefonica- oder 1&1-Netz bekommt man natürlich günstigere Preise … Ja, die Zielgruppe für Fyve ist schon etwas nischig.


    Für meinen Vater ist es praktisch, der nutzt sein Telefon eh nicht fürs Internet (oder höchstens zuhause im WLAN), da reichten ihm früher die 100 Einheiten für 2,95€, und heutzutage lässt er das im 0€-Tarif laufen. Ich glaube, solange war er noch bei keinem Provider. Lediglich über deren Duz-Ansprache in einem Brief war er mal ziemlich echauffiert. ^^