Beiträge von Tayku

    Hm, in Anbetracht dessen, dass die niedrigen 5€-Aktionspreise nun ausgestorben sind, liegt Fyve gar nicht mal so schlecht. Also nur mal aufs Vodafone-Netz bezogen, für (ungefähr) 5€ bekommt man bei Prepaidangeboten sonst 1GB und eine Telefon/SMS-Flatrate. Fyve geht hier einen anderen Weg: man kann 2GB bekommen, dafür keine Flatrate. Oder 4GB für 7€, und naja gut, „nur“ 200 Einheiten. Würde für mich jetzt reichen, für andere eher nicht.


    Was bekommt man woanders für 7€? Es gibt den 25GB-Tarif von Logitel/Sparsim, entweder mit 2 Jahren Laufzeit oder 20€ Anschlussgebühr. Eher eine andere Zielgruppe. Dadrüber kommt gleich der Waschbär, kostet aber (mindestens) 9€, und nur wenn man vorher nicht bei Vodafone war. Dafür gibt’s dort 20 (25) GB, bei Fyve zum selben Preis nur 13GB. Der Unterschied wird kleiner, und bei Fyve hast du eben noch Tarife nach unten, bei SIMon nur nach oben. Dafür dort aber mit deutlichst mehr Gigabyte für nur 1–3 Euro mehr.


    Also … ja, Fyve ist noch verbesserungswürdig, aber hat andererseits den Charme der Flexibilität, auch mal nichts zahlen zu müssen. Und es ist der einzige Prepaidtarif auf dem Markt mit monatlichen Preisen statt 4-wöchentlich. Ich weiß nicht, ob sich für Fyve diese Niedrigumsätze lohnen. Aber ich find’s gut, dass die Tarifstruktur noch etwas unkonventioneller ist. „Alle anderen“ machen ja Einheitsbrei. Im Telefonica- oder 1&1-Netz bekommt man natürlich günstigere Preise … Ja, die Zielgruppe für Fyve ist schon etwas nischig.


    Für meinen Vater ist es praktisch, der nutzt sein Telefon eh nicht fürs Internet (oder höchstens zuhause im WLAN), da reichten ihm früher die 100 Einheiten für 2,95€, und heutzutage lässt er das im 0€-Tarif laufen. Ich glaube, solange war er noch bei keinem Provider. Lediglich über deren Duz-Ansprache in einem Brief war er mal ziemlich echauffiert. ^^

    „Ab 6,99“, gilt bestimmt nur von einem ICE-Halt zum nächsten. Wird dennoch günstiger als ein Supersparpreis-Ticket, da bin ich ja mal gespannt. Vermutlich sind die Kontingente alle bereits am Samstag um 00:30 Uhr ausverkauft. ;)

    Ob sich das für die Bahn rechnet? In den Sommer/Urlaubsmonaten sind die Züge doch öfter recht voll, und dann kostet ein Bahnticket schonmal 107 Euro statt 54. Das ist ja nicht ohne Grund, also in den Zügen wird es kein Lastminute-Ticket geben. Bleiben die Strecken und Uhrzeiten in gewissen Randlagen, die man sonst relativ günstig erhält. Vielleicht ist da der Preis noch nicht niedrig genug gewesen – ich hätte ja gedacht, die Bahn bietet umso günstiger an, je weniger Zeit bis zur Abfahrt ist, und der Zug noch nicht voll. Wenn jetzt im Vorfeld schon x Tickets für Lastminute reserviert sind, werden diese Züge einfach nur voller, aber die Bahn macht kaum mehr Umsatz. Ich weiß nicht …

    Auf der anderen Seite ein wirklich schönes Angebot für diejenigen, die sich sonst nicht viel leisten können, und wo der Nahverkehr für die Strecke zu weit / unbequem ist. So ein Querdurchsland- oder Schönes-Wochenende-Ticket gibt es ja weiterhin.


    Ich bin gespannt. Aber ich rechne mit deutlich mehr Auslastung der Züge, was letztlich zu einem erhöhten Muss einer Sitzplatzreservierung führt. Ah, da kommt die Umsatzsteigerung her.

    Was mir aufgefallen ist, sind die geänderten größeren Tarife in der App:

    • 5 GB für 2,99 €/Monat
    • 30 GB für 6,99 €/Monat
    • 60 GB für 9,99 €/Monat

    Heißt das, die Tarifmodelle aus der FAQ gibt es so gar nicht? Stattdessen stehen die oben aufgeführten zur Auswahl?

    Ist ja interessant, dass die möglichen Tarife nur einsehbar sind, wenn man bereits Freephone verwendet. Gibt es denn wenigstens PIB und Tarifdetails (Sonderrufnummern, Auslandsgespräche, sonstige Kosten) aus der App einsehbar?

    Ich dachte es gibt bei denen gar keine 100g mehr?

    Einige Sorten schon noch, vermutlich wo weniger Kakao benötigt wird. Aber dass die Standardsorte Alpenmilch nun keine 100g mehr hat, ohne irgendeinen Hinweis, brachte Milka zu recht den Preis für die Mogelpackung des Jahres ein.


    Ein gewisses Verständnis bringe ich für ungewöhnliche / neuere Sorten auf. Die wären früher bei 100g eh etwas teurer angeboten werden als die Standardtafel – oder alternativ alle zum gleichen Preis und dafür die Füllmengen variieren.

    Oh, ich war heute beim Rewe in der Süßkramabteilung. Hab jetzt aber mal nicht nach meinen „Schokotatzen“ geguckt, sonst hätte ich mich über die Namensänderung wohl gewundert. Süße Tatzen also … nix Schoko mehr. Aber die Milka kostete neulich wieder nur 99ct. Allerdings habe ich da mit Absicht nur die Sorten gekauft, die noch 100g beinhalten. Teilweise haben die Tafeln jetzt sogar krumme Gewichte von 87g.

    Und Balisto hatte früher noch zwölf Riegel!

    Newsim ist auch noch easytel und Sauber Waldfunk. Sind also noch nen paar 5 Euro Discounter. Alle drei Anbieter habn auch den Preispunkt, wenn auch mit verschwindend geringem Volumen. ;)

    Newsim ist ja auch schon Ewigkeiten hier im Markt, aber leider nie über Nischenmarken hinausgekommen. Wer kennt schon überhaupt die Marken von NewSim, gefühlt spielt die Firma doch keine entscheidende Rolle?!

    Newsim kannte ich bisher noch nicht. Das ist ein interessantes Konzept mit dem White-Label-Angebot. Für einen regionalen Anbieter mit vorhandener Kundenbasis gar nicht mal so schlecht. Das Bullshit-Bingo auf der Seite hat mich zum Lachen gebracht: „Eigener Brand mit eigenen Tarifnamen“ – also wenn’s brennt, sollte man erstmal löschen? „Unsere Partner behalten dabei die kommerzielle Customer-Ownership, indem das Forderungseinzugsmanagement […] selbst erbracht wird.“ ^^


    Easytel gefällt mir von der Idee her. So reine eSIM-Marken gibt es sonst nicht, außer fraenk und GMX/Web.de? Aber außer dem 5€-Tarif ist das nicht so konkurrenzfähig im Telefonica-Netz. Da bekomme ich bei Simyo und Blau was besseres. Und man sollte seine Tarifstruktur sich auch einmal anschauen, wenn man Aktionen fährt: 30GB für 10€ und 25GB für 12€ … da hat der Azubi wieder nicht aufgepasst.

    Wenn es sich um wichtige Nummern handelt, sende dem alten Anbieter keine separate Kündigung, sondern lass das ausschließlich über den Portierungsantrag des neuen Anbieters laufen. Nur so ist sichergestellt, dass die Kündigung des Vertrags an die erfolgreiche Mitnahme aller Nummern gekoppelt ist.

    Das ist der normale Ablauf und entsprechend auch so gewünscht. Aber da nicht ich, sondern der neue Anbieter für mich kündigt, habe ich keinen Einfluss darauf, dass 1&1 stur behaupten wird, der Vertrag laufe bis zum 24.8.2026 anstatt „Kündigungsdatum + 30 Tage“. Kündige ich dagegen selber, handel ich mir ne Menge Verwaltungsprobleme ein. Die Arschkarte bleibt also wohl bei mir … Beim neuen Anbieter (Telekom) nenne ich ja kein bestimmtes Wechseldatum, da ich nicht beeinflussen kann, wie schnell der Auftrag durchkommt und wann dieser tatsächlich für mich kündigt. Deswegen kreuzt man ja „sobald möglich“ an – was dann eben von 1&1 wohl widerrechtlich mit „Ende August“ beantwortet wird.


    Ich könnte höchstens schonmal die Hotline anrufen und vielleicht eine Art Vermerk in meiner Kundenkartei setzen? Aber vermutlich kann deren System das nicht.


    Letztlich ist es nicht ganz so entscheidend, es geht hier nur um gute zwei Monate. Aber ein Dreck ist dieses Verhalten schon.