Beiträge von Tayku

    Habe ich letztens selber gehabt. Gekündigt zum nächstmöglichen Termin, und es kam als Kündigungstermin 31.12.2026 (MVLZ ging bis 31.12.2025).


    Ich hab auf die E-Mail geantwortet mit dem Hinweis, dass ein Vertrag gemäß dem TKG nach Ablauf der MVLZ monatlich kündbar ist. Eine direkte Antwort kam nicht, nur ca. 5 Minuten später die E-Mail mit dem (fast) korrekten Kündigungsdatum (waren zwei Tage mehr als eig. korrekt wäre, aber war mir dann egal).


    Kündige selber einfach, dann kannst du auf ein falsches Datum reagieren.

    Hm ok, das wäre auch denkbar. Wie sieht das dann mit den Telefonnummern aus (es geht um einen DSL-Anschluss mit sieben Rufnummern)? Werden die mit der Kündigung automatisch „frei“ und mitnehmbar zu einem anderen Provider, oder muss ich die nochmal extra erwähnen? Beim neuen Provider würde ich die dann natürlich mit angeben.


    Der Haken hier ist allerdings auch, dass ich und die Telekom anschließend nur 30 Tage Zeit haben, meinen Anschluss zu wechseln und die Rufnummern zu portieren. Ich weiß nicht, ob das nicht etwas knapp ist?

    Passend, dass ich gerade am Wochenende versuchen wollte, den 1&1-Telefonvertrag meiner Eltern zu kündigen und zur Telekom zu wechseln (gutes Angebot gerade). Der ursprüngliche Vertrag ist von 2016, aber Ende August 2023 gab es einen Tarifwechsel mit erneuter 24-monatiger Vertragslaufzeit. Man sollte also meinen, anschließend hätte man eine monatliche Kündigungsfrist.


    Aber gerade im Kundencenter nachgeschaut, dort behauptet 1&1, der aktuelle Vertrag würde von 25.8.2025 bis 24.8.2026 laufen. Entsprechend diese stillschweigende 12-monatige Verlängerung, die nicht rechtens ist.


    Was sollte ich nun tun?

    1. erstmal selbst kündigen und mich mit 1&1 rumstreiten, um im Erfolgsfall schnellstmöglich bei der Telekom zu unterschreiben
    2. es der Telekom überlassen zu kündigen, die dann aber vermutlich abgebügelt werden, wenn ich bspw. den 20.6. als Wechseltermin festlege
    3. den Wechsel zum 25.8. initiieren, der Unterschied sind eh nur gut zwei Monate, und ich spare mir vermutlich Stress


    Tendiere persönlich zu (3). Das Telekom-Angebot könnte ich ja trotzdem schon abschließen, und dann beginnt der neue Vertrag eben erst Ende August. Variante (1) hätte ich wohl nur verfolgt, wenn diese 12 Monate gerade begonnen hätten. Letztlich ist es eine Sauerei, und ich werde liebend gerne von dort weggehen.

    Weil Girocard ein Deutsches System ist und für internationale Firmen lohnt sich der Aufwand einfach nicht ein rein deutsches System zu integrieren.

    Außerdem wurde Girocard bzw das EC-Cash System entwickelt da gab es noch kein "Online Einkauf"

    Es gibt ja genug deutsche Firmen, und ich bestelle zu 90% bei ebensolchen. Der deutsche Markt ist groß, das würde sich schon lohnen.

    Oder warum hat es sich gelohnt, Giropay (das alte!) anzubieten? Sogar bei Steam konnte man damit bezahlen.

    Oder Paydirekt? War das etwa günstiger, das komplett neu zu entwickeln und zu bewerben, als ein bestehendes und sehr weit verbreitetes System aufzustocken?


    Die Kreditkartensysteme der USA sind noch einiges älter als das Eurocheque-System. Da gab es auch keinen Online-Einkauf. Die sind aber immer wieder modernisiert worden, und damit kann ich trotz des Alters seit 30 Jahren online bezahlen.


    Wenn das einzige Argument ist, dass man eine gesamteuropäische Lösung braucht, dann war auch dafür Jahrzehntelang Zeit, eine europäische Kreditkarte einzuführen. Gab es sogar mal. Stattdessen krebst man mit klein-klein-Lösungen herum, die teilweise nichtmal richtig aus den Startlöchern kommen oder einfach verkackt werden, weil man sich nichtmal im selben Land einig ist.

    Plastikkarte gibt’s schon, nennt sich Girocard.

    Wenn man mit Girocard wie bei einer Kreditkarte online zahlen könnte, wäre es für mich perfekt. Was ist daran eigentlich so unglaublich schwer es umzusetzen? Amerikanische Kreditkartenfirmen können das seit 30 Jahren.


    Alternativ sollen die ganzen deutschen und europäischen Händler einfach ihren Zahlungsdienstleister auf die Füße treten, damit man als Käufer einfach nur ne Echtzeitüberweisung tätigen muss, und der Händler bekommt direkt danach ne Rückmeldung „hey Geld ist da“.

    Wero ist eigentlich genau das, nur halt wieder n extra Haufen obendrauf.

    Letzteres halte ich für unwahrscheinlich. Die Telekom (für DSL) hat mir auch 7 Monate lang eine 0-Rechnung geschickt, eben wegen der hohen Gutschriften für den Zweijahresvertrag. Auch Otelo würde eine Rechnung schicken und das Geld dann erstmal von einem internen Kundenkonto abziehen.


    Otelo hat mir explizit auf den ersten zwei Rechnungen geschrieben „Hinweis: Bei otelo wird die monatliche Grundgebühr im Voraus abgerechnet“, um eben der Verwirrung der Leute vorzubeugen. Die ersten zwei Rechnungen, weil man eben wegen der Vorausberechnung gleich am ersten Gültigkeitstag (bspw. am 19.4.) eine „Erst-Rechnung“ (Otelo) für die 12 Tage bekommt, und am 1. Mai dann die eigentliche „April-Rechnung“, die zugleich die Vorausrechnung für den ganzen Mai ist.


    Weiß nicht, ich finde dieses Beharren darauf, unbedingt zu Monatsbeginn statt Monatsende die Grundgebühr zu berechnen, so unnötig. Sogar Drillisch kann’s besser (siehe mein Beispiel bei sim24), und SIMon Mobile ja anscheinend auch.


    Meine Rechnungen kommen immer nachträglich (z.B. 1.Mai für April - Rechnungsdatum 30.04.2026)

    Darf ich nochmal nachfragen, steht da wirklich „April-Rechnung“, und in den Details die Grundgebühr für 01.04.–30.04.?

    Bei otelo steht nämlich auch April-Rechnung (Rechnungsdatum 30.04.), aber ich zahle dort bereits die Grundgebühr für 01.05.–31.05.

    Meine Rechnungen kommen immer nachträglich (z.B. 1.Mai für April - Rechnungsdatum 30.04.2026)

    Die Rechnung kommt immer am 01. des Folgemonats. Also hier wäre es der 01.06.2026. Abgebucht wird immer um den 15. herum.

    Danke euch für die Infos. Dann ist das Abrechnungssystem bei SIMon also schon noch ein anderes als bei Otelo. Ich hätte eher gedacht, dass Vodafone und die Tochterfirmen/marken alle auf derselben Plattform aufbauen.


    SIMon mobile ist ein Post-Paid-Tarif. Das bedeutet die schreiben monatliche Rechnungen und das im Nachhinein.

    Ja, und mein Otelo-Tarif ist auch Post-Paid dem Namen nach. Aber wie oben beschrieben, ich muss Pre+Post zahlen, was ich für ungeschickt halte.

    Kurze Korrektur: es heißt „der Pony“ (Frisur). Wohingegen das Pony ein kleines Pferd ist. Ich würde auch laut loslachen, wenn das Pony an der Stirn klebt. :P

    Du schreibst zwar Edeka Mobil, aber denke Du meinst Edeka Smart.

    Wollte ich auch gerade schreiben. Edeka mobil hatte ich selbst von 2014–2018, aber die boten kein LTE an, weil LTE im Prepaid-Bereich erst 2020 kurz vor Abschaltung der 3G-Netze seitens der Netzbetreiber gestattet wurde (Lidl Connect war etwas früher dran). Daher wechselte ich mit der Umstellung zu Edeka Smart meinerseits auch zu Lidl. Auch eher so als Protestaktion.


    Edeka Mobil hatte aber auch den Gutschein-Bonus: für eine 25€-Aufladung bekam man (sofern man 4 Monate oder so die Karte hatte) 4€ Rabatt. Das fand ich schon ne super Aktion, die ich so bei keinem Anbieter wieder gesehen habe.

    Man sollte meinen, bei Stromanbietern, die im Grunde null Differenzierungspotential und keine Kostenfallen haben, wäre die Zufriedenheitsquote ähnlich gelagert. Aber dort scheint das Modell „Erstes Jahr mit fettem Bonus“ so verbreitet zu sein, dass es häufig dann übersehen wird, und dann schlagen die hohen Normalpreise zu. Insofern: der beste Kundenservice ist der, den man nicht braucht.



    Mal ne Frage on-topic: sind die Rechnungen bei SIMon vorauseilend oder nachträglich? Also bspw. die Grundgebühr für den Mai, wann kommt dafür eine Rechnung? Bei otelo hab ich die bereits am 1. Mai, bei der Telekom (Festnetz) zur Mitte des Monats, und bei sim24 käme die am 31. Mai. Letzteres hat dann den Vorteil, dass alle Einzelposten, die nicht in der Grundgebühr enthalten sind, auf derselben Rechnung auftauchen, während es bei Otelo auf der nächsten Rechnung erst ist (logisch).


    Wie macht das SIMon, das ist ja dasselbe Unternehmen (Vodafone)?