Beiträge von Tayku

    Hm Simplytel braucht vielleicht keine Werbung machen, zumindest nicht im klassischen Sinn. Ich geh mal davon aus, dass die Weiterempfehlungsquote in der Zielgruppe ziemlich hoch ist. Die Tarife sind akzeptabel und vor allem wirklich einfach, ohne Kostenfallen, ohne Aufladen, ohne längere Bindung. Die Tarife werden wie bei SIMon regelmäßig verbessert, also da bleibt auch der Ruf bestehen.


    Congstar würd ich nichtmal als Premium„discounter“ beschreiben. Nur bei den Prepaidtarifen, aber die Laufzeittarife sind Telekom Light. Einfach nur teurer. Trotzdem kenne ich Leute, die die passende Zielgruppe sind (wollen kein Prepaid, wollen Telekomnetz). Und nicht immer ist Fraenk eine Alternative.


    SIMon liegt doch genau in diesem Mittelfeld. „Discounter“ stimmt insofern, dass die gebotene Leistung sehr hoch ist für die Preise. Dafür hat SIMon keinen Preispunkt von 5 oder 7 Euro. Aber das ist ok. Das hinterlässt bei mir als potentiellen Kunden den Eindruck, dass ich nicht mit Überraschungen rechnen muss oder irgendwelchen Einschränkungen. Jeder Tarif ist gleichwertig und unterscheidet sich nur im Datenvolumen, ohne unfair zu sein. (Gegensatz z.B. zu Lidl Connect, wo der 5-Euro-Tarif ja nur 1 GB bekommt … oh, jetzt sind es zwei. Haben die wohl geändert. Aber halt trotzdem, für 2 Euro mehr gibt es 25 …)


    Für „Best Ager“ ist SIMon auch ziemlich gut aufgestellt. Diese Gruppe hat die 9 Euro übrig und bekommt dafür unkompliziert einen guten Mobilfunktarif – oder mehr für mehr. Ich denke auch, dass SIMon nicht so „hip“ ist, dass die Zielgruppen zu weit auseinanderliegen. DerWaschbär ist sympathisch und kann beide Gruppen gut ansprechen.

    Was ich cool finde, auf dem Youtube-Kanal gibt’s alle Werbungen zum Nachschauen. Ich muss sagen, ich find die sehr amüsant. Gucke mich da gerade durch. ^^ Auch historisch ist das toll, wenn man sieht, wie sich die Datenvolumina in nur zwei Jahren so weit erhöht haben. Da waren es noch 27GB für 12(?) Euro, jetzt schon 100.


    Reicht für 2 Wochen zumindest die 600GB :)

    Puh, also ich lad ja schon ne Menge Videos aus dem Netz – zuhause über DSL. Aber da komm ich in einem ganzen Monat selten mal über 600 GB. Wie man 300GB in einer Woche mobil verbraten kann, ist mir gerade ein Rätsel. :huh:

    In dem meisten Zügen (zumindest hier in der Gegend) gibt es zwar direkt an den Plätzen nur sehr kleine oder gar keine Mülleimer

    Diese winzigen Metallboxen, die als „Mülleimer“ herhalten sollen, waren nie wirklich tauglich (außer die Beinfreiheit einzuschränken). Und was das für einen Aufwand macht fürs Reinigungspersonal, an jedem Viererbereich eine dieser Boxen zu leeren … Bei den Zügen der Nordwestbahn sind die nun etwas mehr in die Wand eingelassen und bieten mehr Platz. Aber notwendig? Es gibt genug große Mülleimer in den Türbereichen, wenn es unbedingt sein muss. Und natürlich ist es am besten, die mitgebrachten Sachen auch wieder mit nach Hause (oder aus dem Zug) zu nehmen. Wenn ich sowas mithabe wie eine Banane oder Apfel, dann muss ich damit rechnen, hinterher auch die Schale bzw. den Strunk zu transportieren. Entsprechend ist das Obst in einer Papiertüte drin, sodass ich mir den Rucksack nicht dreckig mache.

    Eine Girocard mit Visa/MC Debit als Co-Badge wäre für mich auch ok. Dann würde im Inland die Girocard genutzt werden.

    Die kostenpflichtige Girocard bei ING und DKB ist das Ärgerliche. (Ich bin bei der ING, habe aber die aktuellen AGB nicht akzeptiert, weswegen ich weiterhin eine kostenfreie Girocard bekomme.)

    Wer ein hassle-freies Netz möchte, könnte bei 1&1 falsch sein. Das ist was für Pioniere und Nerds oder Leute, die damit leben können, wenn es ab und zu mal nicht geht (wobei mir keine größeren Ausfälle mehr begegnet sind ("klopf auf Holz")

    Bugs wären akzeptabel, wenn man Möglichkeiten hätte diese zu melden, bei der Fehlerbestimmung zu helfen und auch die Ergebnisse mitgeteilt bekomme.


    Meine paar Wochen bei 1&1 haben mir da einen anderen Eindruck hinterlassen. Ich konnte SMS nicht zuverlässig senden, schon gar nicht in Überlänge (>160 Zeichen). Es gab keine Kontaktmöglichkeit zu Fehlern im Netz, und die Hotline war teilweise hilfsbereit, aber ratlos. Letztlich wurde hier im TT über einen Mitarbeiter ein Issue erstellt und nach fünf Wochen behoben. Insofern … ja, wer konnte, war bemüht. Aber dass Kunden da gar kein Reportsystem bekommen, ist für ein Betasoftware-System schon hinderlich.

    Und man sollte auch nicht Visa und Master Card die Schuld geben, es gab ja mal den Versuch eine europäisches Kreditkarten Unternehmen zu gründen, aber die Banken konnten sich mal wieder nicht einig werden, wer die Kosten dafür ,übernimmt und wer welche Anteile hält. Letztendlich waren die Kosten dann so hoch das man es den US Unternehmen überlassen hat.

    Ich gebe ja auch den jeweiligen Banken die Schuld dafür, die Girocard in den Hintergrund zu schieben. Hier wird jahrelang auf US-Kreditkarten-Systeme gesetzt, und das fällt den Banken ja vielleicht mal im heutigen politischen Klima auf die Füße. ich werde jedenfalls US-Bezahlkarten nur noch nehmen, wenn es gar nicht anders geht.


    Ein europäisches Debit- oder Kreditkartensystem wäre ja mal was, aber irgendwie verbocken sie’s immer … jetzt kommt Wero, auch als Paypal-Alternative. Funktioniert schon in einigen Ländern, aber da krieg ich keine shiny plastic card (auch nicht optional). Das ist für mich ein Handhabungsproblem (müssen wir aber nicht diskutieren). Und wie ich höre, sind südeuropäische Ländern auch schon wieder ausgestiegen, noch bevor Wero durchstartet.

    Das stimmt nicht, Debitkarten sind so präsent geworden weil Maestro beendet wurde und es daher für Deutsche plötzlich keine Möglichkeit mehr gab im Ausland Geld abzuheben bzw im Ausland zu bezahlen.

    Also mussten die Banken nun reine Debitkarten oder Kombinationen aus Debit und Giro Card ausgeben.

    Maestro wurde Mitte 2023 abgekündigt, die ING hat aber bspw. schon über ein Jahr vorher Gebühren für die Girocard eingeführt. Die comdirect gibt bereits seit 2021 eine VISA Debit aus, die Girocard ist kostenpflichtig optional. Comdirect hatte davor übrigens eine Girocard und eine kostenfreie VISA Kredit(!)karte verteilt.


    Zudem gibt es immer noch V Pay als Co-Branding auf Girocards, wo einige Sparkassen hin gewechselt sind.

    Also es liegt nicht an Maestro und dem mangelnden Bezahlen im Ausland, dass diese Banken die Girocard unattraktiv machen.

    Die Kreditkarte bzw. Debitkarte von US-Unternehmen ist ja erst in den letzten Jahren so präsent geworden, weil einige Direktbanken mit vielen Kunden keine kostenfreien Girocards mehr ausstellen. Ohne die Geldgier der Banken (und von VISA & Mastercard für die Gebühren) wäre das schlichtweg kein Problem.

    Gutes Argument mit den Kindern und Jugendlichen. Die müssen doch irgendwie bezahlen können? Vielleicht gibt es da Prepaid-Mitgliedskarten, aber die müsste man ja auch bezahlen … vermutlich vorher von den Eltern, mit Karte.


    Die Geldbörse bleibt zuhause, aber das Smartphone darf mit? Welchen Grund gibt es bei der Geldbörse? Ich kann mir Diebstahlrisiko vorstellen, aber da wäre mir das Smartphone wertvoller (finanziell, aufwändig, und auch idealistisch mit meinen ganzen privaten Sachen drauf).

    Die Girocard (oder Kreditkarte) find ich tatsächlich am sinnvollsten in einem Freibad: flach, wasserdicht, wasserfest, kein Akku.


    Hehe, da fällt mir die VISA-Werbung von Anfang der 90er ein, mit der sexy Blonden im Badeanzug, nichts sonst dabei, die zahlen möchte …


    „Sammeln Sie Punkte?“ – „Nein!!“

    Da ist man in keinem Supermarkt und Discounter mehr vor sicher. Schade. Diese modernen und datenhungrigen Rabattmarken-Äquivalente werde ich nie benutzen.


    Apropos, zumindest in meinem Stamm-Lidl sind die Discounts auf bald ablaufende Ware von 30% auf 20% runtergegangen (seit einigen Monaten). Die nehme ich dann meist aus Prinzip nicht mehr, selbst wenn da ein ganzer Karton vom Produkt rumsteht und schlecht wird.