Beiträge von der_Peter

    Nach meinen Beobachtungen wird die Festnetznummer im Privatkundenbereich immer unwichtiger. Der Festnetzanschluss wird offenbar immer häufiger nur noch zur Bereitstellung des WLAN genutzt.


    Im meinem Freundeskreis (Millennials um die 40) benutzt seit bestimmt 15 Jahren niemand mehr den Festnetzanschluss. Zum Großteil werden diese Nummern lediglich auf die Mobilnummer weitergeleitet, falls sie noch irgendwo angegeben wurden. Ich wüsste von meiner Festnetznummer nur die Vorwahl.


    Spätestens seit es netzinterne Flatrates gab oder Optionen wo nur die erste Minuten berechnet wurde (kann ich mich noch dran erinnern, hat glaube ich 3€ Grundgebühr gekostet und danach konnte jedes Gespräch für 29 Cent pro Minute ohne Limit geführt werden bei der Telekom).

    Vorher haben wir uns einfach SMS geschickt, wann und wo wir uns treffen. :)




    Die Senioren in der Familie brauchen es schon nicht mehr - schlicht zu teuer, denn Allnet Flats für Mobilnummern waren oft nicht dabei bzw. hätten nochmals extra gekostet. Ich kann mich noch an exorbitante Rechnungen von 70-80€ erinnern wegen Telefonaten zu Mobilnummern .... die gab es dann sogar fein aufgeschlüsselt mit Datum und Uhrzeit mehrseitig ausgedruckt und zugeschickt.

    Als die Telekom angefangen hat die analogen Anschlüsse auf IP Telefonie umzustellen war es dann soweit (glaube um 2022 war das), es sind alle komplett auf Mobil umgestiegen und zufrieden. Die Geräte waren vorhanden und wurden einfach nur zu wenig genutzt.

    Die Option mit den Außenantennen habe ich nicht weiter verfolgt, da ich zuerst die einfachere Lösung mit einer Vodafone Prepaid testen wollte. Diese ist seit dem Wochenende im Betrieb und die Probleme sind behoben.


    Der Router steht jetzt im Flur neben der Unterverteilung (empfangstechnisch schlechter geht es kaum) und hat Empfang auf Band 1. Verbindung ist stabil und für den Notfall habe ich die Bandwahl auf Auto gelassen. Ein kurzer Speedtest lieferte fast 70 Mbit.

    Gestern Nachmittag lagen die Antennen im Briefkasten und ich habe heute mal in der Wohnung getestet - kurz und knapp ist es ernüchternd.



    Auf Band 3 ist der RSRP Wert ist von -114 auf -112 gestiegen, doch weiterhin kommt es zu kurzen Unterbrechungen.

    Mit Band 20 konnte ich den Wert von -95 auf -91 steigern, ohne wirklichen Einfluss auf die Datenraten. Weiterhin das Hautpproblem ist hier der lächerliche Upload von 0,3-0,5 Mbit, ein Bild schicken dauert 20s und mehr.


    Zum Glück habe ich mich vorher einmal mit den angezeigten Messwerten auseinander gesetzt und zusätzlich zum Empfangsstärke den RSRQ Wert beobachtet.
    Band 3 ist dieser bei -15, auf Band 20 bei -9. Auch mit Antennen hat sich dieser nicht verändert, er schwankt nur etwas ins Positive.




    Ich werde von Vodafone eine Simkarte testen. O2 scheint sich laut Cellmapper mit der Telekom den Standort zu teilen.

    Hallo,


    viele Router für den stationären Einsatz bieten die Möglichkeit Antennen per SMA Buchse anzuschließen.


    Über solch ein Antennenpaar für um die 10€ denke ich derzeit nach:

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    Eine richtige Außenantenne mit Blick auf den Sendemast ist keine Option.



    Das Signal muss grob durch den gesamten Wohnblock (4 WE / 30m geschätzt) -> der Mast steht in einer Achse mit dem Giebel und ist etwa 2km Luftlinie entfernt.

    Nach unzähligen verschiedenen Aufstellorten habe ich noch immer kein zufriedenstellendes Ergebnis, nur außen auf der Fensterbank klappt es .... ;(

    Die Verbindungstärke auf Band 3 ist schlecht und bricht immer wieder kurzzeitig zusammen, im Auto Modus wird direkt Band 20 gewählt womit nur noch Bandbreiten um 10-12 Mbit erreicht werden.



    Lohnenswert oder rausgeschmissenes Geld?? :/

    Sehr interessanter Punkt, den ich hier im Forum auch schon mal irgendwann angemerkt habe: den emotionalen Aspekt darf nicht unterschätzen.


    Für Menschen, die sich mit diesem Thema überhaupt nicht befassen, kann sich das vielleicht völlig bekloppt anhören: die Dimension der emotionalen Bindung an eine Handynummer. Aber sobald man sich für ein Thema hobbymäßig erwärmen kann, spielt der emotionale Aspekt eine nicht zu unterschätzende Rolle.

    Auch ohne Interesse an Mobilfunk bin ich seit über 25 Jahren meiner Rufnummer treu geblieben. Wer heute unsere Abizeitung aufschlägt und mich ereichen will, kann dies weiterhin tun. Ich glaube ein großer Teil der damaligen Freunde ist heute nicht mehr erreichbar.



    Und wie du schon gesagt hast, wer mit 40+ eine 0151er Vorwahl besitzt hat etwas zu verbergen, denke ich mir tatsächlich auch immer. :D

    0171, 0172, 0178 oder auch 0179 - mit diesen Vorwahlen bin ich aufgewachsen und wusste sofort ob ich eine günstige oder teure SMS versenden musste. Heute undenkbar womit wir uns damals beschäftigt haben.


    Das es so viele Erkennungsmerkmale zwischen Vertrag und Prepaid gab war mir damals nicht bewusst. Dank dem Forum weis ich jetzt meine 0171 - 55 muss aus der Firma stammen, passt auch zum gebrauchten Nokia was ich dazu bekommen habe.



    Könnt ihr mir sagen woher die 0172 - 32 stammt??