Ist das mit dem Portierungsbonus sicher? Hab nichts dergleichen gesehn und es deshalb als uninteressant betrachtet. Wobei mir die 5 GB (bzw. zuerst 4 GB) normalerweise auch nicht für volle 4 Wochen reichen, vorallem wenn man keinen größeren Tarif einschieben kann, ohne wieder auf 4 GB zurückzufallen. Aber Verkürzung der 4 Wochen wär explizit möglich.
Beiträge von xrw
-
-
Was ja bezüglich Netzneutralität noch schlimmer wär, weil die Zurückstellung dann im Transportweg innerhalb vom Netz stattfindet und nicht erst bei der Übergabe/-nahme zum/vom Kunden. Geschwindigkeit ist in jedem Fall grob Lichtgeschwindigkeit, solang sich überhaupt was bewegt.
-
Der Hauptunterschied ist aber der Vertrag. Differenzierende Beschränkung der Bandbreite ist beides.
-
Sicher ist allerdings, dass die Priorisierung stattfindet, wenn keine Überlastung vorliegt. Die Drosselung ist ja nichts Anderes.
-
Du hast mir mal erklärt, dass schon eine Priorisierung nach Verbindungsqualität stattfindet. War für mich auch einleuchtend, weil das auch für die Langsamen besser sein kann, wenn die Schnellen möglichst bald wieder weg sind. Bei künstlicher Einschränkung der Verbindungsqualität gilt das halt nicht unbedingt (je nach induziertem Overhead).
Aber ich hab immernoch den Verdacht, dass ich bei Lidl Connect (100 Mbit/s) geringere Priorität hab als 3 Monate davor mit selbem stationären Setup bei Otelo (50 Mbit/s). Der Unterschied ist krass, und es hat um die Zeit neuen Vodafone- und 1&1-Sender in der Gegend gegeben. Kann halt sein, dass sie da sonstwas geändert haben, was die Netzqualität (4G) trotzdem wesentlich verschlechtert hat.
-
Man darf Hoffen, dass sie sich wirklich mit Deutschland auskennen, kenne das aus anderen Branchen wo sich Österreicher satt die Finger verbrannt haben.
Ganz blöd sind die nicht. Die Bundesregierung hat heute den Entwurf der TKG-Novelle in der Sache mit den von Spusu in der Anhörung geforderten Änderungen beschlossen: https://bmds.bund.de/service/g…tkg-aenderungsgesetz-2026
Künftig werden also wohl Kündigung und Rufnummernmitnahme über den aufnehmenden Anbieter erfolgen. Sie verkaufen das aber als »Klarstellung«:
ZitatDie Änderungen in § 59 Absatz 2 dienen der klarstellenden Umsetzung von Artikel 106 Absatz 6 UA 1 RL (EU) 2017/1972, der eine automatische Vertragsbeendigung beim Abschluss des Anbieterwechsels vorsieht. Durch die Pflicht der Anbieter, eine fristgerechte Kündigung des Endnutzers zum Zeitpunkt der automatischen Vertragsbeendigung sicherzustellen, wird gewährleistet, dass gesetzliche Kündigungsfristen eingehalten und gleichzeitig Doppelabrechnungen für denselben Zeitraum vermieden werden. Die Änderung der Vorschrift hat keine Auswirkungen auf die nachwirkenden Vertragspflichten. Insoweit ergibt sich daraus auch keine Änderung an der bisherigen Praxis, dem Endnutzer innerhalb einer angemessenen Frist zu ermöglichen, auf die bei dem bisherigen Anbieter beispielsweise in einem Vertragskonto gespeicherten Daten (z.B. Rechnungen) zuzugreifen und an einen neuen Ort zu kopieren.
Wenn Endnutzer eine parallele Nutzung eines alten sowie eines neuen Vertrages wünschen, ist dies weiterhin möglich, stellt jedoch keinen Fall eines Anbieterwechsels dar. Beim Anbieterwechsel soll gerade ein bestehender Vertrag durch einen neuen Vertrag nahtlos ersetzt werden.
Die neue Formulierung stellt zudem klar, dass der Endnutzer ausschließlich den aufnehmenden Anbieter kontaktieren kann, um sowohl den Anbieterwechsel als auch die Rufnummernmitnahme zu veranlassen.
-
Sie arbeiten offenbar fleißig an der Website. Die österreichischen Sachen sind jetzt wohl ziemlich komplett draußen (auch die 4 Cent). Beim Anbieterwechsel wollen sie sich offenbar mit den deutschen Gepflogenheiten anlegen und per Vollmacht kündigen (oder auch das Opt-in setzen). Die Sachen sind teils eindeutig auf Deutschland designt.
ZitatHiermit beauftrage ich, {customerName}, spusu meinen bisherigen Mobilfunkvertrag zu kündigen.
Jegliche Form der Kontaktaufnahme des alten Anbieters ist nicht erwünscht. (optional)
Das ist vermutlich eher Vorsorge gegen widerspenstige Anbieter; glaub nicht, dass irgendwer das per freiwilliger Vereinbarung macht:
ZitatDie Option ist bei der Auswahl des bisherigen Mobilfunkanbieters <strong>'{providerName}'</strong> nicht verfügbar.
-
Lebara und Lyca sind halt erst in jüngerer Zeit zu Telefonica gekommen, waren aber schon vorher existent und insofern keine neue Konkurrenz. Sipgate ist auch älter.
-
So viele Full-MVNOs gibts nicht. Außer MTEL fällt mir da niemand ein, der nicht vorher schon als einfacher MVNO einen Fuß in der Tür gehabt hätte. Das heutige volle Programm ist erst seit 2014 möglich, wie sie eigene Rufnummernblöcke gekriegt haben. Und die von vor der Fusion bei Telefonica haben da Bestandsschutz gekriegt. Angebote wie Lidl Connect sind reine Marken, die nichtmal formal irgendwie eigenständig sind.
-
Am 16. erst? Im Code steht auch »Stand: 15.06.2026« drin. Aber ist natürlich blöd für die Presse, wenn sie schon alles weiß und Leaks deshalb nicht verwerten kann.