Hab jetzt bei Congstar gemäß DSGVO angefragt, ob bzw. welche Daten sie noch zu meiner Person speichern.
Congstar hat mir per Einschreiben geantwortet, dass sie keine Daten zu mir gespeichert haben. Insbesondere haben sie offenbar die seit gut 2 Jahren unbenutzte Penny-Mobil-Karte wirklich gekündigt. (Ich hab da Bedenken gehabt, dass sie womöglich zwar die Kündigung bei Nichtaufladung ankündigen, das aber nicht wirklich tun; danach ist zumindest per E-Mail nichts mehr bei mir angekommen.)
Auf meine Frage, wie Congstar bezüglich der Daten von der Telekom abzugrenzen ist, sind sie nicht eingegangen. Bei den Datenschutzhinweisen wird Congstar lediglich als Marke der Telekom ausgewiesen und nicht als eigenes Unternehmen. Geantwortet hat optisch Congstar, aber laut Kleingedrucktem auch nur als Marke der Telekom, insbesondere mit deren Handelsregisternummer und nicht der der Congstar GmbH oder der Congstar Services GmbH. Offenbar halten sie die Daten zu anderen Marken getrennt, aber vor Vertragsschluss fragen sie auch bei reinem Prepaid die aus dem ganzen Telekom-Konzern ab.
Um die Verwiirung komplett zu machen, ist der Datenverantwortliche im Fall von Congstar die Telekom Deutschland GmbH, bei Penny Mobil hingegen die Congstar Services GmbH. Kontaktadresse ist aber in beiden Fällen die der Congstar GmbH, wo jeweils auch der angegebene Datenschutzbeauftragte sitzt. Und die Congstar Service scheint nochmal sowohl von der Congstar GmbH als auch der Congstar Services GmbH verschieden zu sein.
Bei der CRIF hab ich übrigens noch gesehn, dass man unter https://www.crif.de/datenschutz/ ganz runterscrollen muss, bis die relevanten Sachen kommen. Positivdaten zu Verträgen (potenziell inklusiv aller SIM-Karten) scheinen sie für 3 Jahre nach Vertragsende zu speichern. Man kann die Löschung nicht mehr bestehender Verträge verlangen. Aber bei reinem Prepaid (ohne Lastschrift) gibt auch Congstar an, diese Daten nicht abzurufen.