Beiträge von jposel

    Das Vorgehen ist in sich ja auch konsistent und nachvollziehbar. Durch die Echtzeitüberweisung kann sich auch noch nach Tagesabschluss eine Wertänderung ergeben, und im Gegensatz zu früher als die Bank argumentieren konnte dass die Gutschrift sie erst später erreicht hat ist nun einfach für alle Beteiligten der Eingang nachvollziehbar und nachweisbar.

    Mich stört vielmehr das Grundproblem dahinter: Es kann einfach nicht sein, dass meine normale Internetverbindung offensichtlich irgendwo so schlecht geroutet wird, dass Dienste wie Cloudflare oder generell internationale Ziele kaum vernünftig nutzbar sind – und ein VPN das Ganze dann auf magische Weise sofort fixt.


    Das zeigt ja ziemlich klar, dass nicht meine Leitung an sich das Problem ist, sondern eher Peering, Routing oder Priorisierung beim Anbieter. Und genau das ist eigentlich deren Job.

    [...] Ich werde das auf jeden Fall mal bei der Telekom adressieren – auch wenn ich mir da ehrlich gesagt nicht allzu viel erhoffe.

    Das trifft es meiner Meinung nach ganz gut, und iIch kann dann nur zu Konsequenz appellieren und eben keinen Vertrag mehr mit der Telekom eingehen bzw. dort wo es möglichst ist konsequent zu wechseln.

    Weil man halt eine @posteo Adresse erhält die man nicht umziehen kann, hat man eine eigene Domain zb mail@Mustermann.de kann man diese mit zu anderen Providern umziehen oder auch mit einem eigenen Mailserver selbst hosten.

    Ich denke mal das hat jposel damit gemeint.

    Genau dies. Und da heutzutage die Mailadresse wie die Handynummer essentielle Zugangsschlüssel zu Diensten und Benutzerkonten sind, erscheint es mir wichtig diese möglichst stabil zu halten, also providerunabhängig. Eine Domain ist mir zugeteilt, ein providerabhängiges Postfach kann hingegen flöten gehen (selbst schon erlebt, kann durch Insolvenz des Providers, einfache Geschäftsaufgabe oder auch, man erinnere sich zu Anfängen des privaten Internets, alte Individual-Vereine oder Netsurf).

    Viele ältere Semester haben vielleicht noch eine GMX-Adresse, immerhin einer der ersten providerneutralen Anbieter für E-Mailpostfächer. Posteo ist ja nett, aber leidet genauso unter vendor lock in wie die Providerpostfächer. Die mangelnde Unterstützung einer eigenen Domain, nicht mal als MX und freilich aus Überzeugung, wird auch entsprechend prominent in den FAQ auf Platz 1 thematisiert. Mailbox.org, betrieben von aus meiner Sicht ausgewiesenen Experten, bietet das hingegen an, und das ist aus meiner Sicht auch mehr als sinnvoll, um eben konsistent kommunizieren zu können. Wir portieren ja auch unsere Handynummer(n), und holen uns nicht bei jedem Providerwechsel eine neue, oder?

    > Und, advocatus diaboli, spart das mehr Sprit als die ganzen Messwagen die ausfahren?


    Da reicht ja theoretisch so ein Blitzer-Anhänger. Den parkst du am Straßenrand und der blitzt dann tagelang. Dass man die Kapazitäten dafür durchaus hat, zeigt sich beim jährlichen Abzock-äh- Blitzer-Marathon.

    Ich sehe es ehrlich gesagt eher wie es mein Vorredner Tom4711 schildert. Ich fahre auch zwischen gelegentlich und regelmäßig größere Entfernungen, und die Blitzeranhänger stehen gefühlt grundsätzlich immer an denselben Stellen. Auch bezweifle ich dass überhaupt eine substanzielle Zahl an Anhängern zusätzlich auf die Strasse gebracht werden können. Es ist, wieder für mich gefühlt, eher wie beim Parken: wie oft geht das Ordnungsamt welche Strecken, zieh ich nen Schein/logge ich mich ein oder nehme ich die 10 EUR in Kauf?

    Habe jetzt eine GMX FreePhone E-Sim, und werde wenn ich morgen die Zeit finde mal den einzigen 1&1 Sender in Kaiserslautern für CM loggen.

    Zuhause gibt nur Roaming Ping ist minimal schlechter als Vodafone Original aber das ist vernachlässigbar, nur funktioniert leider kein VoLTE, da merkt man erst mal wieder wie schlecht die Sprachqualität im GSM Netz ist.

    Das müsste dann aber am Endgerät liegen? Die hier in einem iPhone 13 Pro Max genutzte GMX Freephone-SIM funktioniert wunderbar mit VoLTE...

    Die beschriebene "mir scheißegal was der Sprit kostet"-Fraktion, die weiterhin in übermotorisierten Gefährten mit 200 und mehr über die Autobahn kachelt, bekommst du mit Freiwilligkeitappellen nicht zur Vernunft. Die müssen mit klipp und klaren Regeln davon abgehalten werden, auf dem Rücken aller anderen die immer knapperen Kraftstoffe (Danke Donald, für gar nichts) sinnlos zu verblasen.

    Angenommen es kämen zeitlich befristet allgemeine Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Bundesautobahnen, wer soll das flächendeckend kontrollieren? Und, advocatus diaboli, spart das mehr Sprit als die ganzen Messwagen die ausfahren? Wenn ich mir die Kontrolldichte heutzutage, gerade an durchaus kritischen Stellen wie verengten Spuren in Baustellen ansehe, dann kann zumindest ich da nur müde lächeln...