Beiträge von jposel

    Sparkassen können eigentlich nur noch mithalten, wenn sie selbst unter die Direktbanken gehen, bspw. die 1822direkt.

    Über die Bayerische Landesbank sind die bayerischen Sparkassen bei der DKB beteiligt, haben also eine "große Direktbank" im System. Ich vermute man wird sich eher daran orientieren, zumal die Privatisierung der LB ja auch nicht mehr auf der Tagesordnung steht.

    Das ist richtig, wobei zu betrachten ist daß die Sparkassen mit 40% aller Transaktionen im Jahr 2024 einfach einen hohen Anteil am Gesamtmarkt haben, die Gruppe der sich selbst Direktbanken bezeichnenden Institute hingegen nur 17% (alle Daten Bundesbank 2025).

    Interessant. Das ist dann komplett an mir vorbeigegangen. Auch im Netz findet sich dazu relativ wenig. Wo wurde denn dieses von dir angesprochene Echo generiert? Der Tarif ist IMHO unabhängig vom ausserfranzösischen Roaming-Aspekt für Frankreich-Reisende mit hohem Volumenbedarf interessant, vor allem auch wegen der unkomplizierten Verfügbarkeit via Automat.

    Für den Frankreichaufenthalt ist der "Forfait Free 5G+" 350 Gb mit anschließender Drosselung à 19,99 EUR ja schon eine solide Ansage. Klar könnte man jetzt nochmal 10 EUR für unbegrenzt drauflegen, allerdings muss das ja auch erstmal geschafft werden, zumal im Urlaub. Ansonsten zum Echo: Que choisir, BFMTV (auch mit Hintergrund/Werdegang), Le Figaro, La Tribune, Les Echos, ZDNet, Marie France, La Provence, Ouest France, die FNAC...


    Bitte auch bedenken dass der Telekom-Markt in Frankreich gerade sehr aufgescheucht ist, denn die drei Anbieter Orange, Bouygues und Iliad-Free verhandeln mit Altice-SFR über dessen Kauf.

    Über 1% vom Umsatz find ich auch hoch. Girocard kostet nur ein Viertel davon.


    Wer von seiner Bank keine GIrocard (ohne Zusatzkosten) mehr bekommt, kann ja mal fragen, warum das so ist.

    Unabhängig davon dass meine Hausbank gar keine Girocard ausgibt weil sie nicht in Deutschland aktiv ist möchte ich dennoch zu bedenken geben, dass die Girocard sich selbst ein wenig ins Abseits katapultiert hat durch die hohen Bargeldbezugskosten für die Kundschaft. Die Berliner Sparkasse verlangt bei fremden Automaten 2% aber mind. 7,50 EUR (Quelle) und beim günstigsten Kontomodell à 2,95 EUR/Monat selbst an eigenen Automaten 0,30EUR (!) pro Vorgang, die OSPA ist ebenfalls mit pauschal 7,50 EUR dabei (Quelle). Von den Ausgabekosten der Karten ganz zu schweigen.

    Der Tarif ist sehr prominent beworben worden und hat auch entsprechendes Echo generiert. Nur bleibt die Frage nach der Zielgruppe ausserhalb Frankreichs, meiner Meinung nach eingeschränkt auf nicht-EU/EWR Länder, denn für „unlimited“ haben wir hierzulande ja inzwischen konkurrenzfähige Angebote ohne die FUP-Problematik zur Verfügung.

    Das Vorgehen ist in sich ja auch konsistent und nachvollziehbar. Durch die Echtzeitüberweisung kann sich auch noch nach Tagesabschluss eine Wertänderung ergeben, und im Gegensatz zu früher als die Bank argumentieren konnte dass die Gutschrift sie erst später erreicht hat ist nun einfach für alle Beteiligten der Eingang nachvollziehbar und nachweisbar.

    Mich stört vielmehr das Grundproblem dahinter: Es kann einfach nicht sein, dass meine normale Internetverbindung offensichtlich irgendwo so schlecht geroutet wird, dass Dienste wie Cloudflare oder generell internationale Ziele kaum vernünftig nutzbar sind – und ein VPN das Ganze dann auf magische Weise sofort fixt.


    Das zeigt ja ziemlich klar, dass nicht meine Leitung an sich das Problem ist, sondern eher Peering, Routing oder Priorisierung beim Anbieter. Und genau das ist eigentlich deren Job.

    [...] Ich werde das auf jeden Fall mal bei der Telekom adressieren – auch wenn ich mir da ehrlich gesagt nicht allzu viel erhoffe.

    Das trifft es meiner Meinung nach ganz gut, und iIch kann dann nur zu Konsequenz appellieren und eben keinen Vertrag mehr mit der Telekom eingehen bzw. dort wo es möglichst ist konsequent zu wechseln.