Beiträge von jposel

    So, es tut sich was. Drillisch als Winsim hat sich heute per Mail gemeldet:


    Der Link gehts ins Kundenportal, nach Login gibt es eine Übersicht des Status (derzeit nur "Ihr Anschluss wurde am 25.03.2024 für das 5G-Update ausgewählt. Das 5G-Update erfolgt innerhalb eines Monats. Der Termin wird vorbereitet. Sie erhalten in Kürze den genauen Zeitpunkt. Bitte stellen Sie die Netzerreichbarkeit auf Ihrem Smartphone sicher.") sowie eine FAQ-Sammlung.


    Drillisch_5g.png


    Die stillen SMS rollen also bald aus ;-)


    PS: Für alle "Nörgler" aus der FAQ:

    Verändert sich mein Empfang nach dem 5G-Update?

    Das 5G-Update dient der Umstellung in das modernste Netz Europas. Daher bleibt die Netzabdeckung in der Regel gleich oder sie verbessert sich.

    Hat er doch geschrieben. Wie auch in der Schweiz u.a. bei Swisscom üblich gegen Zahlung einer (hier hohen, d.h. die gesamte Vertragslaufzeit abdeckende) Kaution. Ist für den Anbieter ja ein gutes Geschäft, jeden Monat gehen die Rechnungen ein sonst ist die Sicherheitsleistung komplett einkassiert. "Früher" hat Swisscom in der Regel auch nur drei bis sechs Monate verlangt, aber hier geht man wohl auf Nummer sicher ;-)

    Und wie aktiviert ihr die neue eSIM? Es muss eine SMS empfangen werden, auf eine der im Account aktiven Verträge. Wenn nur (noch) ein Vertrag aktiv, dessen eSIM getauscht werden soll (weil das Gerät nicht mehr funktioniert), dann gehts eben nur noch per Post.

    Wenn man so Angst hat, dass da irgendwer komisches sich die Testkarte bestellt, dann soll man halt eine Verifizierung vorschalten. Wurde aber hier nicht gemacht, die IBAN hat gereicht.


    Der Sinn einer eSIM ist mir Postversand eines QR Codes per Post aufjedenfall ziemlich dahin.

    Verschickt o2 nicht immer per Post, wenn es keinen weiteren Vertrag auf der Kundennummer gibt welcher SMS zur Aktivierung empfangen kann? Das ist bei eSIM-Wechsel/Kartenwechsel zu eSIM inzwischen auch so.

    Und es ist absoluter Quatsch. Das was der Staat derzeit nicht ausgibt, gibt’s in der Privatwirtschaft als Schulden (Pleitewellen, Massenentlassungen, Verlagerung ins Ausland usw.). Sobald es der Wirtschaft schlecht geht muss massiv investiert werden. Man kann dann wieder einen „ausgeglichenen Haushalt“ machen, wenn die Wirtschaft massiv brummt.


    Und genau dies macht die derzeitige Regierung nicht, weil die FDP „auf dem Geld“ sitzt. Und die Union macht es nicht besser mit ihrer Verweigerung die Schuldenbremse wenigstens zu modernisieren.

    Ah, ein überzeugter Keynesianer… Problem nur dass die Krisenzyklen sich die Klinke in die Hand geben, und der Auslöser der großen Erfolge keynesianischer Wirtschaftspolitik, eine Welt nach dem zweiten Weltkrieg, heute hoffentlich nicht mehr in Sicht sind.


    Die Kritik am Auflockern der Schuldenbremse bleibt ja nicht dogmatisch. Investitionen sind nicht schlecht, nur wer definiert wohin es geht, was ist eine sinnvolle Investition? Da gab es ja immense Unterschiede. Beispiel: im Angesicht der derzeitigen Lage in Europa lohnen sich massive Investitionen in Rüstung, zumal wir die Friedensdividende großzügig verschwendet haben. Einige der Parteien, die für die Lockerung eintreten, zumal relativ schamlos über Milliarden hier Milliarden da fabulieren , die tun sich schwer damit…

    Ähnlich wie o2 mit günstigen/hoch rabattierten Tarifen hat auch Vodafone bei den Dual- und Triple-Play Angeboten unlimited aufgerufen („GigaKombi“). Drillisch bringt zwar eine Menge Kunden, die aber in der erdrückenden Mehrheit kleine Pakete gebucht haben, ich selbst habe dort ja auch einige Karten laufen (Kinder, Smartwatches etc) 3-5 Gb à 5€/Monat, die selten ausgenutzt werden. Zumindest ich kann mit daher gut vorstellen dass das Vodafone-Netz nicht grundsätzlich in die Knie geht.

    Da wird sich schon einer finden. Auf dem deutschen Markt lässt sich dem vernehmen nach wohl noch Geld verdienen.

    Ich sehe einfach keine europäischen oder aussereuropäischen potenten Partner, die bereitwären in einen sehr gesättigten Markt mit einem immer weiter fallenden Umsatz pro Kunde ein neues Netz komplett von Null auf hochzuziehen.

    Unabhängig von der Einstellung des Autors zu 1&1 ist das, 4 1/2 Jahre nach der Zuteilung der Frequenzen durch die BNetzA, einfach viel zu wenig, um den Erhalt der Lizenz noch länger begründen zu können. Bitte nicht falsch verstehen. Ich halte die vierten Netzbetreiberlizenz generell für eine gute Idee. Man muss aber auch anerkennen, dass 1&1 wirklich hinlänglich bewiesen hat, dass sie diese Aufgabe nicht stemmen können. Der nächste bitte!

    Und wer soll der nächste sein?