Beiträge von caefer

    Ja genau. Man stößt sicher einen der besten Märkte ab. Das ergibt Sinn. Das wäre fast genauso wenn die Telekom T-Mobile US verkauft.

    Ich habe ja nicht gesagt, dass das kaufmännisch sinnvoll ist, wenn man an einer Fortführung eines TK-Unternehmens interessiert ist.


    Nur bei Vodafone passieren in seit einiger Zeit Dinge die nicht sinnvoll sind, sondern eher auf den Verkauf von Tafelsilber und Kasse machen schließen lassen. Aber klar dies und auch die Posts oben sind natürlich Spekulation.

    Nr.8:

    1&1 kauft mit Hilfe von Investoren Vodafone D.


    Dommermuth ist exakt der richtige Macher um die Story den Investoren zu vermitteln und Kapital zu locken.

    Frequenzen, Kunden, Reseller wandern ins neue Unternehmen DmutTel [tm].


    Vodafone UK freut sich über freiwerdende Mittel die sie ausschütten können, da sie eh keine Lust mehr auf den TK Markt haben.

    Wahrscheinlichkeit: mittel bis hoch.

    §58 und § 59 TKG sehen neben prozentualen (10 bzw 20% der GG) eben auch Fixwerte von 5 bzw 10 Euro, pro Tag vor, Auch wenn das Produkt 0 Euro GG umfasst, kann der Anbieter zum einen sich nicht alles rausnehmen. Wenn es sieben Tage Kündigungsfrist sind, muss er die eben auch einhalten.

    Das ist grundsätzlich richtig.


    Aber:

    §58, 3 TKG

    "Wird die Störung nicht innerhalb von zwei Kalendertagen nach Eingang der Störungsmeldung beseitigt, kann der Verbraucher ab dem Folgetag für jeden Tag des vollständigen Ausfalls des Dienstes eine Entschädigung verlangen, es sei denn, der Verbraucher hat die Störung oder ihr Fortdauern zu vertreten,(...)"


    Meine Vermutung ist, dass Freephone genau so argumentiert. Verstoß des Kunden gegen die von den beiden Vertragspartnern unterzeichneten Vertragsbestimmungen. Frage ist auch, ob überhaupt eine Störungsmeldung durch den Kunden erfolgt ist?

    Bei einem Streitwert von 7x5€ bis 7x10€, d.h. 35-70€ wäre mein Rat, nicht vor Gericht zu ziehen. :)

    Uns treibt hier natürlich um, gegen welche Vertragsbestimmungen der Kunde verstoßen haben könnte. Das kann realistisch aber nur der Postersteller liefern.

    Ihr liegt eigentlich beide gar nicht soweit auseinander. Juristisch betrachtet ist eine formale ordentliche Kündigung wie hier, normalerweise immer mit Fristen behaftet, die beide Vertragspartner respektieren und einhalten.


    Wenn der Anbieter aber nun die Karte schneller ausser Betrieb setzt, als die vertraglichen Pflichten es erlauben würden, könnte er sich einem Schadenersatzanspruch aussetzen. Dieser sieht vor allem erst einmal so aus, dass die Grundgebühr nicht mehr gezahlt werden muss. Man merkt es schnell, das wird hier ziemlich gering sein bei 0€GG ;)


    Möglicherweise würden hier noch andere Regelungen bezüglich Anschlussbereitstellung greifen (BNetzA).

    Aber: Der Anbieter kann halt immer ordentlich kündigen und muss das sogar noch nicht mal begründen. Bei den kurzen Laufzeiten, ist man dann ziemlich schnell den Vertrag los.


    Ich würde das handhaben wie mit willkürlichen Türstehern in einem Club die einen nicht reinlassen: Der Laden sieht einen nie wieder.

    Ich schätze, er meinte es genau so, wie er es geschrieben hat. Und ja: Auch 2025 hat das Telefónica-Netz mehr Daten übertragen als die beiden anderen Netze (rund 40 % des Gesamtvolumens).

    Wie es 2026 aussieht, müssen wir abwarten. Mich würde allerdings wundern, wenn sich daran grundsätzlich etwas ändern würde, denn die Migration der 1&1-Kunden war bereits im November 2025 abgeschlossen.

    Genau das!

    Insbesondere hat kein anderes Netz so agressiv die Fullflats vermarktet wie O2.

    Würde mich nicht wundern, wenn sie 2026 mit einem neuen Rekord vom Platz gehen, trotz der fehlenden 1&1 Kunden.

    Ich drücke nur die Daumen, dass es bald nicht größere Engstellen im Netz gibt. Bisher läuft es in meinem Erfahrungsbereich allerdings ausgesprochen gut, trotz allem.

    Nur den Spardruck sehe ich tatsächlich noch als größere Gefahr.

    Hoffentlich überziehen sie den Sparkurs nicht.

    Ich habe grundsätzlich schon Verständnis für die Situation, d.h. durch den von 1&1 verursachten ruckartigen einmaligen Kundenschwund.


    Gleichzeitig schultern sie aber den meisten Datenverkehr der drei deutschen Mobilfunknetze und müssen die Technik permanent erweitern & pflegen.


    Die Discounter zeigen es: Die Marken mit dem höchsten Automatisierungsgrad im Kundenverkehr, gepaart mit einfachen Produkten haben die höchste Kundenzufriedenheit.


    Übersetzt:

    Halte dein Netz zuverlässig, biete einfach zu betreuende Produkte, dann kannst du dir die Menschen mit Kundenkontakt sparen, die es sonst versauen könnten und den Kunden sogar vergraulen könnten.

    Die Mitarbeiter im Kundenkontakt können natürlich nichts persönlich dafür, sind sie leider häufig einfach schlecht geschult (Arbeitgeberpflicht), lesen völlig schräge Abfragebäume vor oder haben sprachliche Defizite.

    Dann muss ich sagen: Lieber Discounter mit kurzen Laufzeiten und weniger Personal.