Beiträge von oleR

    Hmm, deine Logik verstehe wer will :) Die wirtschaftlichen Kenndaten waren bei Regierungsübernahme durch Rotgrün 1998 schon schlecht. Nach 16 Jahren CDU/CSU-FDP-Koalition. Die "Sozen" hatten Anfang der 1980er Jahre zuletzt regiert.


    Der Spitzensteuersatz war dazu nie so niedrig wie unter Rotgrün, nämlich 42 % im Jahr 2005. Während CDU/SPD-Regierung stieg er 2007 auf die heutigen 45 %. 1989 lag er übrigens bei 56 %. 1998, beim Regierungswechsel, waren es 53 %.


    Überhaupt hatte Deutschland seit den Zeiten des Wirtschaftswunders bis Rotgrün nie einen Spitzensteuersatz von weniger als 53 %. (In den 1990ern waren es inkl. Soli bis zu 57 %.) Bis 1996 gab es dazu die Vermögensteuer. Deutschland hatte also lange Zeit deutlich niedrigere Arbeitslosigkeit als heute, und höheres Wirtschaftswachstum als heute, obwohl die Steuern viel höher waren.


    Ganz offenkundig besteht da kein direkter Zusammenhang.


    Was die SPD heute vor hat, hat mit linker Umverteilungspolitk nix zu tun. Wenn das so wäre, was hätten CDU/FDP gemacht, zu deren Zeiten nicht nur in den 1980ern und 1990ern, sondern bereits in den 1960ern. die Steuern für "Reiche" eben viel höher waren, noch viel höher als die Vorschläge aus der LINKEN? Ihr könnt Kohl ja mal verbal zum Kommunisten "befördern" - da wird Oggersheim aber beben!

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    Mit 80k€ zu versteuerndem Einkommen p.a. ist man definitiv nicht "reich".
    So ein Unsinn, das sind sehr gut verdienende Facharbeiter, Ingenieure etc.


    Halt die obersten drei Prozent. :) Für 80k zu versteuerndes Einkommen braucht man ein Brutto von mindestens ~ 90.000 €, dh. 7500 €/Monat.


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    dann sind viele nicht mehr bereit sich entsprechend zu bilden oder sich anzustrengen, um dieses Ziel zu erreichen.


    Ah, und was machen diese Leute dann? Umstellen auf Hartz IV? :)


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    Es ist am Ende eine Neiddiskussion, die in die falsche Richtung führt.


    Der Staat gibt weiter viel mehr Geld aus, als er einnimmt. Was er an Leistungen bereitstellt, ist trotz aller Kürzungsrunden und Leistungseinschränkungen der letzten 20 Jahre nicht mit dem zu finanzieren, was an Steuern reinkommt. Entweder, wir kürzen weiter drastisch oder wir sorgen endlich für eine auskömmliche Finanzierung unseres Gemeinwesens.


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    Sorry, für mich ist das leistungsfeindlich und populistisch, was die da betreiben.


    In Deutschland wird Leistung selten mit Geld belohnt. Das gesamte System würde sofort zusammenbrechen, wenn wesentliche Leistungsträger ins Ausland wechselten. Und die bekommen oft kaum mehr als 2.000 € brutto im Monat. "Neid" ist in vielen Fällen bloß vorgeschobenes Argument, um einer Debatte über die Lastenverteilung aus dem Weg zu gehen.


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    Das ist es ja gerade, von Wirtschaft verstehen linke Parteien einfach nichts.


    Blödsinn wird anders als Wein nicht besser mit der Zeit.


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    Trotzdem finde ich den Ansatz falsch, da mir bewusst ist, was Arbeit schafft.


    Vermögen schafft jedenfalls selten Arbeit, sorry :)

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    Investitionen können sicher von der Steuer abgesetzt werden, aber eben nicht unbegrenzt und nicht auf einem Schlag, sondern immer nur ein gewisser Prozentsatz pro Jahr, z.B. 10 Prozent der Investition. (Abschreibung).


    Investitionen als Betriebsausgaben kann ich quasi unbegrenzt absetzen, wenn sie denn tatsächlich angefallen sind. Natürlich kann ich sie nicht sofort voll abschreiben. Jedenfalls sind die Auswirkungen für Investitionen eher unerheblich.


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    Steigt der Eimkommenssteuersatz kann ich deswegen auch nicht mehr absetzen.


    Stimmt. Würde ich aber nicht investieren, ginge mehr von meinem Überschuss ans Finanzamt. Es wird attraktiver, das Geld auszugeben und z.B. für Investitionen zu nutzen.


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    Außerdem fehlt das was ich an Steuer mehr zahlen muß ja mir um mehr zu investieren zu können und infolge mehr steuerlich abschreiben zu können.


    Ich denke, die Einkommensteuer hat so gut wie keine Auswirkungen auf die Investitionsfähigkeit eines Betriebes. Punkt. Bei 80.000 plus sind wir ohnehin in einem Bereich, bei dem sich bald eine Kapitalgesellschaft lohnt. Dann ist das Problem Einkommensteuer erstmal keins mehr.

    bernbayer:


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    Das nützt alles sogut wie nichts.


    Wieso?


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    Wer hat da noch Lust sich groß anzustrengen wenn man ihm ab 80.000 Euro so stark steuerlich belastet.


    Keine Ahnung, aber ich glaube, die meisten Menschen strengen sich schon enorm an, um auf 80.000 zu kommen.


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    Ganz gleich wie man da jetzt rechnet, es muß mehr Steuer bezahlt werden und dies geht einfach zu Lasten von Investitionen und Arbeitsplätzen.


    Im Gegenteil: Wenn der Steuersatz steigt, ich aber weiter Investitionen absetzen kann, dann wird Investieren attraktiver.


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    Ich komme nochmal darauf zurück, warum hat ROT-Grün denn selbst seinerzeit den Spitzensteuersatz gesenkt? Wenn das keinen Effekt für Wirtschaft und Arbeitsplätze hat, dann hätten sie das ja gleich damals nicht machen brauchen.


    Das ist eine gute Frage, warum sie das damals gemacht haben.

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    Etwas einfacher ausgedrückt, es ist immer das zu versteuernde Einkommen gemeint und nicht das Bruttoeinkommen. Das zu versteuernde Einkommen liegt je nach persönlicher Situation fast immer mehr oder weniger unter dem Bruttoeinkommen.


    Zunächst einmal das. Aber selbst bei einem zu versteuernden Einkommen von 80.000 €/Jahr läge der reale Steueranteil eben nicht bei 49 %. Sondern irgendwo um die 30-35 %.


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    Ein Handwerker der 80000 Euro im Jahr verdient ist kein reicher Mann und hat das verdiente auch nicht alles für den privaten Konsum übrig, er wiil oder muß davon auch noch was investieren.


    Das kann er absetzen.

    Ja klar. Der reale Steuersatz liegt natürlich auch bei 80k Einkommen weit darunter.


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    ziel der politik müsste es eigentlich sein, einen blick über die südliche landesgrenze zu werfen und sich zu fragen, wie die eidgenossen es -- bei durchschnittlich weit höherem wohlstand -- schaffen, mit weit niedrigerer einkommensteuer auszukommen.


    Die Schweiz hat eine andere Steuerstruktur. Zum Beispiel eine Vermögensteuer, bei deren Einführung in Deutschland sofort der Untergang des Abendlandes prophezeit wird.

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    Warum nimmt dann der AG so was in Kauf? Wieso sind überhaupt AG nicht in der Lage, vor einem Streik mal ordentlich zu verhandeln an einem Tisch? Wir sind ja im 21 Jahrhundert. Da muss doch sowas möglich sein.


    Ein Streik ist immer auch ein Machtkampf. Würde der AG sofort nachgeben, dann ist das schlecht für ihn in einem kapitalistischen System.


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    Der Verdi kommt es nur darauf an. Gestreikt wird ja nur da wo es Publicity gibt.
    So werden z.B. weder Friseure, Leiharbeiter oder ähnliche Unternehmen bestreikt.


    Wenn der Organisationsgrad niedrig ist, bringt ein Streik nix. Bestreikt wurde aber z.B. auch lange NEUPACK (kannst ja mal googeln), die als Joghurtbecherhersteller nicht publicityträchtig sind.


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    Wobei die Verdi pro streikenden mit verdient.Desto größer der Lohn, desto höher der Mitgliedsbeitrag.
    Zwar prozentual gering der Gewinn der Verdi, aber die Masse macht es.


    Verdi kann der Gewinn egal sein, eine Gewerkschaft ist nicht profitorientiert. Davon abgesehen kostet ein Streik eine Gewerkschaft zunächst einmal dick Geld. Natürlich zahlt der Arbeitgeber an Streiktagen keinen Cent Gehalt aus. Dafür zahlt die Gewerkschaft Streikgeld an die streikenden Mitglieder, damit der Streik überhaupt durchgehalten werden kann. Dieses Geld kommt natürlich aus der Gewerkschaftskasse.

    Freifahrt im ICE, hin und zurück


    - Einfach Start- und Zielbahnhof (innerhalb Deutschlands) plus Datum der Hinfahrt eintragen und dann einsteigen (2. Klasse)
    - Ihr braucht keine Bahncard
    - Mindestens eine Teilstrecke muss im DB-Fernverkehr (z.B. IC/EC oder ICE) zurückgelegt werden. Im Vor- und Nachlauf kann man auch die Züge im DB-Regionalverkehr benutzen. (Achtung - das gilt ausdrücklich nur für DB-Züge. Bei Privatbahnen wie Metronom, Cantus & Co. ist der Gutschein nicht gültig.)
    - Die Rückfahrt muss innerhalb eines Monats nach der Hinfahrt stattfinden.
    - Für Fahrten in reservierungspflichtigen Zügen benötigt ihr die passenden Aufpreise.


    Einzulösen bis 31.10.2013!


    Preis: 130 Euro plus 2,50 Euro für Versand. Alternativ Abholung in Hamburg oder mit etwas Vorlauf auch in Kiel möglich.