Beiträge von oleR

    bernbayer:


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    Das nützt alles sogut wie nichts.


    Wieso?


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    Wer hat da noch Lust sich groß anzustrengen wenn man ihm ab 80.000 Euro so stark steuerlich belastet.


    Keine Ahnung, aber ich glaube, die meisten Menschen strengen sich schon enorm an, um auf 80.000 zu kommen.


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    Ganz gleich wie man da jetzt rechnet, es muß mehr Steuer bezahlt werden und dies geht einfach zu Lasten von Investitionen und Arbeitsplätzen.


    Im Gegenteil: Wenn der Steuersatz steigt, ich aber weiter Investitionen absetzen kann, dann wird Investieren attraktiver.


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    Ich komme nochmal darauf zurück, warum hat ROT-Grün denn selbst seinerzeit den Spitzensteuersatz gesenkt? Wenn das keinen Effekt für Wirtschaft und Arbeitsplätze hat, dann hätten sie das ja gleich damals nicht machen brauchen.


    Das ist eine gute Frage, warum sie das damals gemacht haben.

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    Etwas einfacher ausgedrückt, es ist immer das zu versteuernde Einkommen gemeint und nicht das Bruttoeinkommen. Das zu versteuernde Einkommen liegt je nach persönlicher Situation fast immer mehr oder weniger unter dem Bruttoeinkommen.


    Zunächst einmal das. Aber selbst bei einem zu versteuernden Einkommen von 80.000 €/Jahr läge der reale Steueranteil eben nicht bei 49 %. Sondern irgendwo um die 30-35 %.


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    Ein Handwerker der 80000 Euro im Jahr verdient ist kein reicher Mann und hat das verdiente auch nicht alles für den privaten Konsum übrig, er wiil oder muß davon auch noch was investieren.


    Das kann er absetzen.

    Ja klar. Der reale Steuersatz liegt natürlich auch bei 80k Einkommen weit darunter.


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    ziel der politik müsste es eigentlich sein, einen blick über die südliche landesgrenze zu werfen und sich zu fragen, wie die eidgenossen es -- bei durchschnittlich weit höherem wohlstand -- schaffen, mit weit niedrigerer einkommensteuer auszukommen.


    Die Schweiz hat eine andere Steuerstruktur. Zum Beispiel eine Vermögensteuer, bei deren Einführung in Deutschland sofort der Untergang des Abendlandes prophezeit wird.

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    Warum nimmt dann der AG so was in Kauf? Wieso sind überhaupt AG nicht in der Lage, vor einem Streik mal ordentlich zu verhandeln an einem Tisch? Wir sind ja im 21 Jahrhundert. Da muss doch sowas möglich sein.


    Ein Streik ist immer auch ein Machtkampf. Würde der AG sofort nachgeben, dann ist das schlecht für ihn in einem kapitalistischen System.


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    Der Verdi kommt es nur darauf an. Gestreikt wird ja nur da wo es Publicity gibt.
    So werden z.B. weder Friseure, Leiharbeiter oder ähnliche Unternehmen bestreikt.


    Wenn der Organisationsgrad niedrig ist, bringt ein Streik nix. Bestreikt wurde aber z.B. auch lange NEUPACK (kannst ja mal googeln), die als Joghurtbecherhersteller nicht publicityträchtig sind.


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    Wobei die Verdi pro streikenden mit verdient.Desto größer der Lohn, desto höher der Mitgliedsbeitrag.
    Zwar prozentual gering der Gewinn der Verdi, aber die Masse macht es.


    Verdi kann der Gewinn egal sein, eine Gewerkschaft ist nicht profitorientiert. Davon abgesehen kostet ein Streik eine Gewerkschaft zunächst einmal dick Geld. Natürlich zahlt der Arbeitgeber an Streiktagen keinen Cent Gehalt aus. Dafür zahlt die Gewerkschaft Streikgeld an die streikenden Mitglieder, damit der Streik überhaupt durchgehalten werden kann. Dieses Geld kommt natürlich aus der Gewerkschaftskasse.

    Freifahrt im ICE, hin und zurück


    - Einfach Start- und Zielbahnhof (innerhalb Deutschlands) plus Datum der Hinfahrt eintragen und dann einsteigen (2. Klasse)
    - Ihr braucht keine Bahncard
    - Mindestens eine Teilstrecke muss im DB-Fernverkehr (z.B. IC/EC oder ICE) zurückgelegt werden. Im Vor- und Nachlauf kann man auch die Züge im DB-Regionalverkehr benutzen. (Achtung - das gilt ausdrücklich nur für DB-Züge. Bei Privatbahnen wie Metronom, Cantus & Co. ist der Gutschein nicht gültig.)
    - Die Rückfahrt muss innerhalb eines Monats nach der Hinfahrt stattfinden.
    - Für Fahrten in reservierungspflichtigen Zügen benötigt ihr die passenden Aufpreise.


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    Preis: 130 Euro plus 2,50 Euro für Versand. Alternativ Abholung in Hamburg oder mit etwas Vorlauf auch in Kiel möglich.

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    Auf welcher Basis bist du zu deinem Urteil gekommen?


    Ich habe die Auflistung bei Schavanplag gesehen. Die ist kein Geheimnis; eher im Gegenteil. Sie war wohl Auflöser für die Untersuchung der Uni. Die Uni ist ganz evident zu dem Ergebnis gekommen, dass Schavans Titel nicht zu halten ist. Der interne Prüfungsbericht der HHU Düsseldorf spricht nach mehreren Medienberichten, unter anderem bei der Tagesschau oder auch der FAZ zu finden, von "leitender Täuschungsabsicht" bei ihrer Diss. (http://www.tagesschau.de/inland/schavan200.html, http://www.faz.net/aktuell/pol…en-schavan-11925547.html, http://www.faz.net/aktuell/pol…gen-schavan-11925547.html).


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    Und wenn da mehr ist - dann beschreibe dein Wissen doch mal hier


    Ich habe Dir bereits Schavanplag als Quelle angegeben.
    Vgl. zum Beispiel http://schavanplag.wordpress.com/#Auswahl.


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    Die Aberkennung erfolgte mit der Begründung der BetrugsABSICHT.


    Ich kann da keinen Widerspruch erkennen. Das Verwenden nicht gekennzeichneter Hilfsmittel ist Betrug. Die Uni kann schon ob der puren Masse zu der Überzeugung kommen, dass es kein Zufall, sondern Absicht war.


    Davon einmal abgesehen:

    Zitat

    ICH habe keine Recherche betrieben - weil mir das Thema tatsächlich nicht auf den Näglen brennt.


    ...frage ich mich, auf welcher Basis du zu deinen weitreichenden Aussagen kommst, wenn du nach eigener Aussage kaum etwas davon weißt? Man kann nur hoffen, dass du bei "Verbrecher"!-Vorwürfen mehr Substanz auf der Pfanne hast - oder?


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    Schavan hat ein paar Zitate geschludert - Gysi ist ein Verbrecher.

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    Aber damit hast du ja weniger Bedenken.


    Ach, Schavan als Geisteswissenschaftlerin wird auch ohne Titel wissen, welche Bedeutung ein gesunder Diskurs für die Demokratie hat und nicht gleich eingeschnappt sein. Ist ja fast schon moralisch fragwürdig, sie sofort am Boden zu sehen und vor jeglicher Kritik abschirmen zu wollen, bloß weil sie ihren Doktor los ist.

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    Die eigentliche Pointe daran ist ja, dass der SED-Mann die mutmaßlich falsche eidesstattliche Erklärung gegenüber der zuständigen Behörde, d.h. einem Gericht, abgegeben hat und dass bei einer popeligen Uni zumindest zweifelhaft ist, ob diese - wie bereits vor Tagen schon geschrieben - gem. StGB überhaupt zuständige Behörde sein kann.


    Ziemlich akademische Frage - sie ist nur strafrechtlich von Belang. Und da ist Schavans über drei Jahrzehnte alte mutmaßlich falsche eidesstattliche Erklärung ohnehin verjährt. Moralisch sieht das anders aus. Und in der Liga wird besonders gern gegen Gysi gespielt, dem vor Gericht bislang einfach nicht beizukommen ist.