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Auch für Bachelorarbeiten gelten grundlegende Standards wissenschaftlicher Arbeit. Ansonsten könnte man sie sich auch sparen, neue Erkenntnisse bringen die Dinger ja nun eher selten.
Ich musste für meine Bachelorarbeit noch "an Eides statt" unter anderem erklären, dass ich alle Stellen, die "wörtlich oder sinngemäß" anderswo entnommen wurden, entsprechend gekennzeichnet habe. Punkt. Das ist heute an vielen Fachbereich nicht anders. Ein Verstoß sollte eigentlich im gravierenden Fall das Durchrasseln zur Folge haben. Aber machen wir uns mal nichts vor, ein gewisser Teil der Seminar- und auch Bachelorarbeiten ist aus Erfahrung heraus zumindest stark "inspiriert", ohne dass die Inspirationsquelle irgendwo auftauchen würde. Den Prüfern fehlen da manchmal auch schlichtweg die Kapazitäten. Es kann sein, dass ein Prof. 20 Abschlussarbeiten in einem Semester betreuen muss. Neben Lehre, Forschung und dem anderen Bürozeugs.
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Du hast die nicht ganz unwichtige Information vergessen, was dein Bekannter da ehrenamtlich eigentlich anstellen will.
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Zunehmend beeinflusst sie das Geschehen durch tendentiöse Berichterstattung und Agenda setting.
Agenda Setting & Co. sind in der Wissenschaft seit Jahrzehnten Thema. Und das nicht, weil jemand irgendwann mal n Orchideenthema zum Forschen brauchte.
Vielleicht fällt Dir einfach nur mehr auf, wie parteiisch Medien sind? Es fällt auch schwer vorzustellen, wie wirklich unparteiische Medien sein sollten. Die gibt es nicht.
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Ah, was wäre denn da eher wählbar? 
Einmal davon abgesehen, dass diese Forderung wohl nur bei absoluter Mehrheit der Linken umgesetzt würde. Übrigens existiert die Wirtschaft in Deutschland immer noch, obwohl eine Partei 1998 an die Macht kam, die einen Benzinpreis von 5 Mark pro Liter forderte. Nur als Denkanstoß.
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Was so öffentlich ist, ja. Und? Was soll deine Frage?
Die Frage ist, was genau die Piratenpartei in diesem Ausschuss mit den zur Verfügung stehenden Mitteln hätte erreichen sollen, um in deiner Meinung nicht als "substanzlos" zu enden.
Die Piraten haben, das weißt du ja auch, genau ein einziges Mitglied im Untersuchungsausschuss BER.
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Die Piraten mit ihrer Substanzlosigkeit (siehe aktuell als Beispiel bei uns in Berlin das Flughafendebakel, Vorsitzender des Parlamentsausschusses: ein Pirat. Bewirkt: nichts) sind da viel schlimmer.
Hast du dir die Unterlagen zum UA mal durchgelesen?
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Die Strecke Ulm-Stuttgart ist nicht nur der "Ausbau", sondern weitgehend ein Neubau. Die Kosten dafür sind aber nicht in denen für S21 enthalten, sondern weitere etwa 3 Milliarden €.
Wiki: http://de.wikipedia.org/wiki/N…ke_Wendlingen%E2%80%93Ulm
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Mal was zum Vergleich aus Stuttgart: Hier wurde letztes Jahr ein neu gebauter Teilabschnitt der Stadtbahn eröffnet. Streckenlänge 3 km, davon 1 km Tunnel (und das dürfte das Teuerste gewesen sein). 7 Haltestellen, davon eine unterirdisch. Kostenpunkt: 105 Millionen Euro. Wie gesagt: Stadtbahn.
Bei U-Bahnen kann man grob mit 60-110 Mio. € pro Kilometer rechnen.
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2x Gebühr. Ansonsten wäre ein Plattenbau ja mal der ultimative Spartipp... 
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Und was mach ich als "Automatenkunde"?
Ein dummes Gesicht, falls du den Fahrschein nicht bereits bei einer anderen Gelegenheit am Automaten gekauft hast. 
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Wenn ich mit der Bahncard ohne Ticket kontrolliert werde, bin ich gerne bereit mein Ticket nachzureichen. Die 7 Euro Bearbeitungsgebühr sollten dann allerdings erlassen werden.
Es sind 40 Euro plus ggf. Strafanzeige, du hattest zum Zeitpunkt der Kontrolle nämlich keine gültige Fahrkarte. Ausnahme: Deine Bahncard ist eine Bahncard 100. Aber dann würde sich ja gar nichts ändern für dich.
Das "Problem" ist ja auch nicht neu. Die DB setzt bis heute bei der S-Bahn Berlin Automaten ein, die keine durchgehenden Fahrscheine verkaufen können. Nicht einmal für die Anfangsstrecke reicht es. Nahverkehrsfahrten zu einem Bahnhof des Fernverkehrs sind schließlich schon lange "kostenlos", solange es nur die S-Bahn betrifft. Sogar ohne Bahncard
Einen Vorteil durch die Änderung haben nur Bahncard-Besitzer, die mit anderen Nahverkehrsmitteln anreisen.
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Argument Hartwährung: Weshalb war das eigentlich jahrzehntelang vor dem Euro kein so großartiges Problem für die deutsche Wirtschaft?
1998 exportierte die deutsche Wirtschaft für umgerechnet 488 Milliarden Euro.
Es gab einen Exportüberschuss von 58 Milliarden Euro.
2011 exportierte Deutschland für 1.060 Milliarden Euro. (+ 117 Prozent, jährlicher Anstieg im Schnitt 6,1 Prozent)
Es gab einen Exportüberschuss von 158 Milliarden Euro. (+ 172 Prozent, jährlicher Anstieg im Schnitt 8,0 Prozent)
(Quelle: Stat. Bundesamt)

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Starke Mark - billige rohstoffeinkaeufe, wie weiter vorne schon erwaehnt. Nur ein teil der story.
Deutschland importiert viel weniger als exportiert wird, sonst gäbe es keinen Exportüberschuss von 313 Milliarden Euro allein 2010 und 2011