Beiträge von fahrsfahrwerkaus

    CompuKing: Sowas habe ich auch vermutet, aber es ist tatsächlich ein 330Ci. Hab in den Fahrzeugschein geschaut. Wenn man tatsächlich die 247 erreichen will, muss man nach meiner Schätzung bis weit in den rot schraffierten Bereich reindrehen, ca 6500-6600 1/min. Sinnvoll finde ich das nicht, zumal die max. Leistung bei 5900 1/min ansteht.


    Vito: Hubraum kann man durch Aufladung ersetzen, sogar schöner, als mit noch mehr Hubraum ;)


    [EDIT: Weesel hats ja schon geschrieben]

    Also die 200 werden recht fix erreicht, von 200-220 braucht er dann sicher nochmal ne knappe Minute, und 247 hab ich nicht versucht, so lange hat man auf deutschen Autobahnen nicht Zeit. Werden aber sicher einige Minuten sein.


    Wenn Du MB-C180 schreibst, dann sag auch immer dabei, dass du den Kompressor meinst. Denn der alte C180 mit 119PS zählt zu den subjektiv langsamsten Autos der Welt, noch langsamer als der Golf V 1.4 16V. Nur der W123 240D ist noch etwas behäbiger ;)


    Aber Zwischengas braucht der BMW nicht, das Getriebe ist fein synchronisiert, wenn auch viel viel zu kurz. Bei Tempo 200 ist der schon bei ca 5500 1/min im 5. Gang.

    In USA war es tatsächlich so (2003) dass die unsäglich ekligen Light-Varianten wie Miller oder Keystone nur so 2,x Volt hatten.


    Bei alkoholischen Getränken ist auch maßgeblich der Alkoholanteil für die Kalorien verantwortlich. Ähnlich wie bei dem Zucker in Limonaden. Will man eine Limo mit wenig Kalorien, muss man den Zucker ersetzen, und bei Bier eben den Alkohol weglassen. Ich glaube, da gibts keine Zauberrei. 5%iges Bier hat eben seine Kalorien.

    So, habe das Cabrio wieder abgegeben und bin 450km damit gefahren, hauptsächlich Autobahn. Es hat sich ein Spritverbrauch von 12 Litern auf 100km ergeben, bei dem gleichen Fahrprofil und -Strecke, mit der ich mit dem Mondeo 6,2 Liter Diesel verbraucht habe. Und ihr könnt mir glauben, dass der doppelte Verbrauch von Superbenzin nicht den doppelten Fahrspaß gebracht hat.


    Nochwas zum Fahrwerk: Ab Tempo 200 wird er Wagen doch zäh, und erreicht in endlicher Geschwindigkeit nur 225. Ich vermute mal, dass der für die angegebenen 247km/h noch mindestens 15km Anlauf bräuchte.


    Ab 200 wird das Fahrwerk auch unruhig und man bekommt etwas Angst, da man teilweise von Spurrinnen gefangen wird und einen kurzen Augenblick "wie auf Schienen" fährt. Allerdings nicht immer dahin, wo man hin will. Das konnte der Mondeo deutlich besser, der fuhr auch bei 200 noch sehr sicher und man konnte sich halbwegs entspannen (soweit das bei dem Tempo möglich ist).


    Dann noch was zur Tachovoreilung: Die ist beim BMW ziemlich gering, der Tacho geht also höchstens 10km/h vor bei Tempi um 200 herum. Da lügen andere Hersteller deutlich mehr.


    Nochmal loben möchte ich die tollen Schalter und Hebel im Wagen, wie fein und sauber sie sich bedienen lassen selbst nach 5 Jahren und 150.000km. Das kann BMW wirklich gut, Kunststoffe aussuchen, die auch nach vielen Jahren noch hochwertig und nicht abgegriffen wirken.


    Ein kleiner Kritikpunkt: Brems- und Gaspedal liegen zu dicht beinander, so daß man regelmässig beim Bremsen Zwischengas gibt. Das führt oft zu peinlichem Ampelgeprolle, wenn man beim Ranrollen an die rote Ampel den Motor aufheulen lässt. Vielleicht ist das die Erklärung für das oft beobachtete Verhalten der kleinen gegelten Lutscher :D Zu breites Schuhwerk.

    porschewheels: Wo ich deinen Namen lese, fällt mir ein, dass ich noch keinen Porsche gefahren bin. Den würde ich auch gerne mal testen. Vielleicht fange ich mit einem Hausfrauenporsche "Boxster" an. Der hat doch auch 3,x Liter Hubraum. Vielleicht können die das besser als BMW.

    Magst du vorbeikommen und probefahren? Er steht hier noch in der Einfahrt. Morgen gebe ich ihn wieder ab und werde in Zukunft versuchen, wieder die Mondeos zu bekommen, damit ich damit einen Berg hochkomme, ohne zwei Gänge zurückzuschalten.
    Den ganzen Drehzahl/Drehmoment-Kram kann ich selber rechnen, da hast du schon recht. Ich weiss auch, wo Drehmoment herkommt und der ganze andere Kram. Aber in diesem Fall verlass ich mich ganz stumpf auf das Popometer, den Blick auf den Tacho und die Umgebung und die "Konkurrenz" auf der Autobahn. Und es ist ja schliesslich nicht so, dass ich nur 5000km im Jahr fahre und keinen Plan habe, welche Motorisierung wieviel zu bringen hat.

    Ich versteh zwar, was du meinst, Jochen, aber ich hatte heute ausgiebig die Gelegenheit, mich mit der Vertretermeute auf der A9 zu "messen". Du weisst schon, Tempo 80 dahinschleichen, dann "Auflösung sämtlicher Streckenverbote", und alle treten auf Gas. Das ganze mehrmals, es wird ja viel gebaut. Und ich habe immer Mühe gehabt, dranzubleiben, egal ob im dritten Gang bei 5500 1/min, im vierten mit 3000 oder im fünften mit 2000. Alle haben so bis ca 160-180 beschleunigt, und ich konnte gerade so dranbleiben. Dann hab ich sie überholt. Das ganze Spiel immer wieder wiederholt, und verschiedene Gänge ausprobiert. Dann noch Klima aus, so traurig war das, dass ich die extra-5-PS noch gebraucht habe. Hat aber auch nichts geholfen.


    Und ehrlich gesagt ist es mir zu doof, bei Tempo 80 in den zweiten Gang zurückzuschalten, wo dann 6500 1/min anstehen und noch 100 1/min fehlen, bis der Begrenzer einsetzt. Das ist einem 230PS-Auto nicht würdig.

    Ja, Jochen, das bin ich :) Aber nichtsdestotrotz muss es doch einen Saugbenziner geben, der einem Standard-Turbodiesel das Wasser reichen kann. Ich bin nun schon extra auf 3 Liter gegangen, damit mir keiner mehr vorhalten kann, dass es unfair ist, 2 Liter-Saugbenziner gegen 2 Liter-Turbodiesel zu vergleichen. Vielleicht ist meine Firma gnädig und stellt mir einen 540i zur Verfügung, damit ich den Benchmarken kann. Aber ich kenn dann schon die Antworten:


    1. Ich habe keine Ahnung
    2. Ich kann nicht fahren
    3. Alle BMW-Motoren sind so seidenweich und kultiviert, da merkt man die fehlenden 100PS gar nicht
    4. Erdstrahlen
    5. Schlechtes Benzin getankt
    6. Nicht ausreichend eingefahren
    7. Hundehaare und Mondphase
    8. Turbodieselgeschädigt ;)

    Das bestreite ich ja nicht, aber ich bin so mutig, mir meine eigene Meinung zu bilden. Auch wenn sämtliche Kläffer der Fachpresse in den Kanon der "seidenweichen Sechszylinder" einstimmen, heisst das nicht, dass das für mich auch so gilt. Wenn er sich für mich saft- und kraftlos anfühlt, insbesondere bei niedrigen Drehzahlen, und dann auch bei hohen Drehzahlen immer noch nichts kommt, dann fahre ich in Gedanken auf den Leistungsprüfstand, um die Daten im Fahrzeugschein zu überprüfen, ob ich nicht zuviel Versicherung und Steuern bezahle. Denn es könnte ja sein, dass BMW ausversehen einen weiteren sahnig-weichen und kultivierten 1,6Liter eingebaut hat, statt der 3-Litermaschine. Da liesse ich mir dann 102PS eintragen, und kassiere Versicherung und Steuern zurück. Oder ich kaufe mir ein Auto, wo ich für die Steuern und den Spritverbrauch auch das Gefühl bekomme, nicht von jedem heissgemachten Kleinwagen ala Lupo GTI und ähnliche 1,x-Liter-mit-Tausendventiler abgehängt zu werden.


    PS: Und lasst bitte das Herumgereite auf dem Vergleich mit dem Turbodiesel. Es gibt tatsächlich Saugbenziner in der 3-Liter-Klasse, die ein ähnlich schweres Auto bewegen und losrennen wie die Hölle (Pontiac GrandAm GT). Das hat nichts mit Aufladung zu tun, sondern mit Motorenabstimmung.