Beiträge von qwqw

    und bei den Netzanbietern 12-Monatsverträge möglich?


    Laut teltarif droht ja die EU-Kommissarin: "Werden diese Rechte in der Praxis nicht gewährt, werde ich alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um gegenüber den Mitgliedstaaten und den Telekommunikationsbetreibern dem abzuhelfen."


    Also nicht nur die Staaten sondern auch die Telekommunikationsunternehmen werden in die Mangel genommen, wenn jemanden in der EU ab heute die Verbraucherrechte der sofortigen Rufnummernmitnahme aus laufenden Verträgen oder einer Vertragslaufzeit von unter 24-Monaten etc. verwehrt werden.


    Sollte ich schonmal zum nächsten Mobilfunkshop laufen und meine Rufnummernportierung beauftragen, die ja dann auch innerhalb eines Tages zum vereinbarten Termin durchzuführen ist?
    Den heute abgeschlossenen Basevertrag solle ich ja dann nach in 12 Monaten kündigen können, auch wenn in den AGB noch was anderes steht, wenn Base mir keine Verträge kürzerer Laufzeit anbieten will.


    Wie groß sind eigentlich alle diese möglichen Maßnahmen, die die EU den Konzernen aufbürden kann, wenn ich meine EU-Rechte ab heute nicht bekomme?

    Damit nicht später wieder behauptet wird Schneeschmelze bei Alice würde jeden interessieren, Kabelbrand bei Vodafone aber nicht:


    Laut teltarif liegt der hier nicht gemeldete Vodafonenetzausfall mit dem Kabelbrand zusammen, der auch die S-Bahn heute morgen lahmgelegt hatte. Da ich ebend wieder einen Vodafonekunden aus Ostprignitz am Telefon hatte, der ganz verwundert war , dass sein DSL nicht ginge, scheint alles immernoch nicht ganz wiederhergestellt zu sein.


    Hat Vodafone etwa auch so viel ausgelagert? ich hatte ja schon bei der Schneeschmelze der o2-Leitungen geschrieben, dass normalerweise so was doch früh genug auffallen sollte, aber offenbar man lieber Personal abbaut und das Netz lieber teilweise oder bundesweit stilllegen lässt.

    Ich würde es dennoch nicht mit o2 on vergleichen, wo nur Geschäftskunden abschließen konnten.
    Ich sehe schon hier eine zögerliche Ansage mit späterer Öffnung für alle Kunden.
    Schließlich rechnet sich der Tarif ja auch nur wenn viele abschließen und nicht alle immer gleich 2000 Minuten telefonieren oder wirklich monatlich wechseln. Auf das nächste Konkurrenzangebot kann man gespannt sein. Inflation und Kosten hin oder her: Die Preise werden sinken.
    Wenn heute schon per Callthrough 1 cent in alle Netze möglich sind, sind 19 Cent eben immer noch das 19-fache. Allenfalls um Callbackprogramme als Apps abzuwehren, sollte man schon größere Pakete schnüren. Auch den Preis sehe ich als Zukunftsansage: 19,99 Euro. Das wird m.M. mittelfristig auch der Preis für das Normalpacket ohne Handy des Normalkunden werden, v.a. da dadurch Arpu erhöht wird und die Kunden noch 24 Monate angebunden werden, bevor jeder Anbieter, auch Metro Mobil einen 12- monatigen Vertrag nach dann geltender TK-Verordnung anbieten muss. Wir kommen glaube ich jetzt langsam wieder in die Vertragskundenliebhaberphase, nachdem bisher mehr die Prepaidnutzer mit günstigen Preisen bedient wurden. Irgendwie ist es nun doch nicht so recht, wenn sehr viele dann "doch" gleich eine Prepaidkarte nehmen und ggf. diese noch schneller und unkalkulierbarer wechseln, wenn jetzt der nächste Anbieter 7 statt 10 Cent/min verlangt.

    Zitat

    Original geschrieben von iwanzwo
      phonefux korrekt, und mit der grundgebührbefreitem Debitel-GenionS -SIM klappt die kostenlose BwHz auch bei mir seit 2007 mit der Methode von weichei:

    http://www.telefon-treff.de/sh…ostid=3612281#post3612281


    auch bei ausgeschaltetem Handy


    Oje, da werde ich von vor fünf Jahren zitiert. :D


    Damals wurde auch noch berechnet, bis vorletztem Jahr nach etlichen Systemumstellungen einem User hier im TT aufgefallen ist, dass auch bei ausgeschalteten Handy die Rufumleitungen kostenlos sind.
    Steht aber in einem anderen Thread der neuer ist als 2006...

    Und was kommt dann nach dem o2o, wenn er auch für alle Alt- und Neukunden eingestellt wird? ;)


    Anfang vom Ende ist natürlich möglich, immerhin will man jetzt nach Blue doch wieder monatlich feste Zahlungen der Kunden sehen. Wo die deutschen Kunden doch nicht so wie andere Märkte funktionieren und entweder zwar Verträge haben, sie aber gar nicht nutzen (z.B. weil sie schon beim Prepaid-Discounter sind) oder nur ständig über die 40 Euro Airbag telefonieren....


    Du meinst eine ungedrosselte Handyprepaiddatenflat anbieten und dann diese plötzlich ohne Vorankündigung nach 150 MB zu drosseln? (Es gibt nicht nur ein o2-Kundenforum wo man interessante Dinge liest über Flatratebeschränkungen).
    Im Vergleich zu Vodafone hätte o2 die Sprachtelefonie einfach nach 40 Euro ohne Warnung gekappt und alle die die damit nicht zufrieden wären, hätten selbst kündigen müssen.
    Nur weil die Vodafoneflatdiskussion an diesem Forum vorbeigegangen ist, kann man aber nicht sagen, ob o2 nun Vodafone rächt oder umgekehrt.
    Also warum Vodafone so hochgelobt wird erscheint mir ebenfalls fraglich, machen sie doch genau dasselbe wenn es drauf an kommt.

    Zitat

    Original geschrieben von StevenWort


    Irgendwie erinnert mich das ganze an die vor Jahren mal aufgetretenen Surf&E-Mail Pack übertreibungen, wo auch bestimmte Leute gekündigt wurden.


    Also bei diesem Vergleich musste ich doch sehr schmunzeln. Denn das S&E-Pack wurde ja schließlich alsbald für alle Bestandskunden eingestellt. Da wären ja alle Kunden Missbrauchstäter gewesen.
    Und wenn man den Vergleich für den o2o weiterdenken sollte,...


    PS: M.M. wurde es aber wegen technischen Abrechnungsfehlern eingestellt, da o2 nicht zwischen den einzelnen Zugangspunkten wechselseitig korrekt abrechnen konnte.

    Das nun mit Wechseldrohungen oder wenigen Wechseln die o2-Zentrale von seiner Meinung, die Kunden nähmen es gerne hin, abkommt, bezweifle ich auch. Es werden schon genug neue Kunden in den o2-Shop laufen- es sei denn es gibt bessere Angebote z.B. zu gleichem oder weniger größerem Preis aber mehr Inhalt.
    Die Verbreitung der Ansicht, der Airbag sein gar kein Sorglostarif, man müsste trotzdem die Minuten zählen, um nicht in drei Monaten wieder zum Wechsel gezwungen zu werden, dürfte da schon viel schwerer liegen...
    Ich glaube auch das es mit den schlechten Zahlen und höheren Druck aus Madrid zusammenhängt, dass jetzt versucht wird profitabler zu sein. Da ist es egal, ob 40 Euro im Airbag vor einem Jahr sich noch gerechnet haben und o2 ggf. dabei 10 Euro pro Kunden verdienet, sondern wenn 10 Euro Gewinn eben zu wenig ist und der Gewinn vergrößert werden kann auf 20 Euro, wird eben Vieltelefonieren gekündigt.
    Das sollte man gewinnorientierten Unternehmen in der Marktwirtschaft auch zugestehen, denn o2 ist ja nicht Feund und Helfer des einzelnen Kunde.
    Die Frage ist halt nur, ob soviel dabei rauskommt, wie man durch die Aktionen erwartet hat...