Beiträge von D-Love

    Der Bahnverkehr und die Bahnhöfe sind zwar in erster Linie Zuständigkeitsgebiet der Bundespolizei, aber bei Schwarzfahrern wird auch gerne die örtliche Polizei verständigt und die kann durchaus beim nächsten Bahnhof schon vor Ort sein. Und wenn die es nicht so schnell schafft, kann dich auch erstmal der Sicherheitsdienst in Empfang nehmen. So wie ich das schon erlebt habe, wird der Schwarzfahrer, wenn er nicht bereit ist, seine Personalien herauszugeben, gefragt, wo er aussteigen möchte, damit die Polizei dort hin gerufen werden kann. Und bis dahin wird er festgehalten, durch Versperren des Weges zu den Türen und das geschieht wie bei jedem Kaufhausdetektiv auch auf Grundlage des 127 StPO.


    Du hast Glück gehabt, dass du es nur mit einem Zugbegleiter zu tun hattest, der dazu offenbar nicht seinen ruhigen Arbeitstag opfern wollte. Bei nem richtigen Prüftrupp, wie sie z.B. in S-Bahnen unterwegs sind, wärst du so einfach mit Sicherheit nicht davon gekommen. Das sind nämlich immer mind. 4 Personen.

    Mundi, du täuscht dich gewaltig.


    Wenn du keinen Fahrausweis hast und auch nicht bereit bist, zwecks 60,- -Bescheid deine Personalien herauszugeben, machst du dich ziemlich sicher dem Tatbestand "Erschleichung einer Dienstleistung" verdächtig. Das berechtigt das Personal dich gemäß § 127 I StPO festzunehmen, um dich an die Bundespolizei (so heißen die mittlerweile glaube ich) zu übergeben. Das ist auch richtig so.


    Und wenn du dich mit Gewalt wehrst, dann dürfen die, die dich festhalten, sich aus Notwehr auch mit Gewalt wehren.

    Ja, man kann jetzt an den DB-Automaten Verbundskarten (auch Monatskarten) kaufen, allerdings natürlich nur für den Verbund, in dem der Automat steht. Vorteil ist, dass man den Fahrschein dann auch mit EC-Karte bezahlen kann, was sonst im VVS nur an den SSB-Automaten möglich ist. Außerdem kann die Bahn so die teilweise unterirdische Wirtschaftlichkeit der Touchscreen-Automaten an kleineren Bahnhöfen steigern.


    Aber auch bei dem Thema erkennt man die kleinen Boshaftigkeiten zwischen VVS und DB. Während man die DB-Fahrscheine mit EC- und Kreditkarte bezahlen kann, geht bei VVS-Fahrscheinen nur EC-Karte :D

    Hmm, hab gerade mal nachgesehen.


    Innerhalb von Verkehrsverbünden scheint ein Nachlösen tatsächlich nicht vorgesehen zu sein, d.h. Ludwigsburg-Stuttgart hätte er dir nicht verkaufen können, aber z.B. Ludwigsburg-Göppingen (mit Bahncard wäre das wahrscheinlich sogar billiger gekommen :D). An den reinen DB-Automaten (die mit Touchscreen) war es bis vor kurzem ja auch nicht möglich, Verbundfahrscheine zu lösen und online ist es auch nicht möglich. Problem dürfte sein, dass das Geld für Verbundstrecken der VVS bekommt, der dann wiederum einen Anteil an die DB bezahlt. Geht die Strecke über den VVS hinaus, ist der DB-Nahverkehstarif gültig.


    Er hätte dir letztendlich zwei Fahrscheine verkaufen können:


    - eine Verbindung von Ludwigsburg über das VVS-Gebiet hinaus, z.B. Göppingen
    - einen Fernverkehrsfahrschein von Ludwigsburg nach Stuttgart mit IC-Zuschlag (Möglich, da es nachts um 2 eine Intercity-Verbindung LB-S gibt ;) ), der wiederum auch in einem RE Gültigkeit hätte.


    Der Umschwung wird kommen, wenn BluRay- und/oder HD-DVD-Geräte bezahlbar werden. Die DVD-Player haben sich auch erst flächendeckend durchgesetzt, nachdem eine bestimmte Preisgrenze durchbrochen war. Zudem werden nur Multiformat-Geräte, die sowohl BluRay als auch HD-DVD abspielen, wirklich eine Marktchance haben, was die Entwicklungs- und Produktionskosten nicht gerade drücken wird und sich auf die Endverbraucherpreise niederschlagen wird.


    Erschwerend für die beiden hochauflösenden Formate kommt hinzu, dass man für DVD (außer wenn man auf Progressive Scan Wert legte) keinen neuen TV brauchte. Wir reden hier von Gesamtinvestitionen von mindestens 1000 € auf Nutzerseite für ein neues HDTV-Gerät sowie einen HDTV-fähigen Player. Desweiteren wird die Einführung von HDTV erschwert werden durch ein weiterhin nicht flächendeckend modernisiertes Kabelnetz, über das immerhin 45% der TV-Zuschauer ihr Programm beziehen. Auch die ÖR und die beiden wichtigsten deutschen Medienkonzerne, Springer-ProSiebenSAT.1 und Bertelsmann-RTL Group engagieren sich gar nicht oder nur sehr halbherzig für den neuen Standard. Warum sollte man auch? Spielfilme und Live-Sport findet auf diesen Sender immer weniger statt, für Billig-TV braucht es kein HDTV, das für die Sender vor allem mit Kosten für neue Übertragungstechnik und Transponder verbunden ist.


    Der einzige Programmveranstalter, der viele Inhalte ausstrahlt, dem HDTV zu gute kommt, ist Premiere und die werden es sehr schwer haben, mit einer Kundenbasis von 3-3,5 Millionen einen neuen Standard zu etablieren.


    Zu 1080p:
    Die Geräte sind preislich jenseits von Gut und Böse und ob sich diese Investition lohnt, ist angesichts der Tatsache, dass sich weltweit 720p/1080i durchgesetzt haben, fraglich.

    Falls du mit Schnellzug nicht die S-Bahn meinst, sondern einen anderen DB-Nahverkehrszug, dann hätte dir der Schaffner IMO eine Fahrkarte verkaufen müssen. Einfach mal im ReiseZentrum vorstellig werden, vielleicht im Hbf, da hat man vielleicht eher Glück als in irgendwelchen Kleinstadtklitschen.

    :rolleyes:


    Der, der keine Ahnung hat, bist definitiv du:


    HD-Ready-Kriterien:


    1. Display, Display Engine
    - Die minimale native Auflösung des Displays (zum Beispiel LCD-TV) beziehungsweise der Display Engine (zum Beispiel DLP bei Rückprojektions-TV) muss 720 physikalische Zeilen (bei einem entsprechenden horizontalen Bildseitenverhältnis) betragen.


    2. Video Interfaces
    - Das Gerät muss den Eingang des HD-Signals über einen analogen Komponenteneingang (YPbPr) und eine digitale DVI- oder HDMI-Schnittstelle gewährleisten


    - Die HD-Eingänge müssen die Videoformate 1.280 x 720 bei 50 und 60 Hertz progressiv (720p) und 1.920 x 1.080 bei 50 und 60 Hertz interlaced (1080i) unterstützen


    - Die DVI oder HDMI-Schnittstelle muss den Kopierschutz HDCP (High-bandwidth Digital Content Protection) unterstützen
    Das hochauflösende Fernsehen HDTV 1080i erreicht mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten fast die fünffache Auflösung des herkömmlichen Fernsehens. Die übliche PAL-Norm beschränkt sich auf lediglich 576 Zeilen mit 768 horizontalen Bildpunkten.
    Der Unterschied von PAL zu HDTV ist damit ein Quantensprung und auf den ersten Blick erkennbar: Bildzeilen sind kaum noch wahrzunehmen, das Bild ist absolut ruhig, sehr plastisch und verfügt über eine beeindruckende Detailauflösung. Das kinofilmfreundliche Bildseitenverhältnis von 16:9 ist bei HDTV Standard.


    D.h. jeder HD-Ready-TV kann 1920x1080 in Halbbildern darstellen, nur Highend-Geräte sind in der Lage, die höchste HDTV-Auflösung 1920x1080 in Vollbildern =1080p darzustellen. Dafür wäre dann in der Tat eine native Auflösung von mind. 1920x1080 von nöten.


    Mit ein bisschen logischem Denken kommt man da im übrigen auch selbst drauf. EIn Halbbild von 1920x1080 hat 960x540 Bildpunkte, also kein Problem für ein 720p-Display.


    720p und 1080i können alle HD ready-Geräte.
    Was du meinst, ist 1080p.


    Ob es dir oder einem passt oder nicht, Eminem wird als einer der bedeutendsten Künstler dieses Jahrhunderts gelten. Er ist ein ähnliches Phänomen und auch ähnlich polarisierend wie ein Elvis Presley oder ein Michael Jackson. Ein Weißer (ok, Jacko war einmal ein Schwarzer :D), der schwarze Musik macht und damit extrem erfolgreich ist und sowohl von Weißen als auch Schwarzen verehrt wird.


    Dass ein Elvis und ein Jacko nicht mit entblößtem Hinterteil und Kettensäge auf der Bühne standen, ist klar, aber dafür hat sich der eine zu Tode gefressen, gesoffen und gespritzt, der andere schläft als erwachsener Mann und warum auch immer mit kleinen Kindern im Bett und Eminem soll abseits von Tourstress, Musikbusiness und Imagepflege privat ein fürsorglicher Vater für seine Tochter und seine Nichte sein. Was jetzt moralisch verwerflicher oder "schlimmer" ist, soll dann jeder für sich selbst urteilen.