Beiträge von senderlisteffm

    Naja, B96 oder BE Fuehrerschein braucht es eigentlich nur fuer Schwere Gespanne.


    Wenn ich ich z.B. das A3 Cabrio aus meinem Beispiel nehme haette das 1.955kg zulaessiges Gesamtgewicht und 1.400kg maximale Anhaengelast, macht also maximal 3.355kg Gesamtmasse und dafuer wuerde B noch reichen.


    Ich empfehle ein Studium der Führerschein Klassen, bevor das Dir oder jemand, der von Dir Tipps erhält, die Rennleitung erklärt.

    Im Prinzip geht das alles schon mit CCS. Die Tesla Supercharger praktizieren das auch. Da wird sogar vom Nachbarauto Strom geborgt, wenn man den braucht.


    Die Idee wäre sogar, dass die Versorger günstig oder kostenlos einen Lader zu Hause aufbauen, damit sie die Batterien zur Pufferung nutzen und die Leistungsaufnahme kontrollieren können.

    Wenn ich mit 1 Mal 16 A lade, belaste ich die Kabel genauso, als ob ich 3 Mal 16 A entnehme. Mehr als 11 KW geht privat eh meistens nicht, weil nur 63 A zum Hausanschluss rein kommen. Ein brauchbarer Akku, der IMHO bei 60 bis 80 kWh liegt lädt so auch schon fast die ganze Nacht.


    Demnach, Drehstrom zu Hause und Gleichstrom unterwegs mit hohen Leistungen ist die Lösung. Aber da wir vermutlich Leistungsmanagement brauchen, werden hohe Ladeleistungen zu ungünstigen Zeiten entsprechend teuer sein.

    aber was ich kaum bis garnicht finden konnte, war eine Anhängerkupplung bei e-Autos.


    Ja das ist ein echtes Problem. Electric Dave hat eine am Ioniq. Hat sie aber soweit ich weiß, noch immer nicht legal eingetragen. Von Hyundai gibt es keine Unterstützung. Grundsätzlich ist bei allen Elektromobilen mit zwei Problemen zu rechnen. Die Bremsen sind meistens relativ schwach, weil der Motor mit bremst. Zusätzlich ist beim Ioniq die Dauerleistung mit 25 kW angegeben. Mit dem großen Wohn-Hänger hat er aber teilweise 40 kW Dauerlast gehabt. Wie lange das sein Ioniq macht, fraglich.


    Elektro ist nicht die Universallösung für alles und jeden. Aber wenn man sich umschaut. Wie viele Fahrzeuge kurven nur im sehr begrenzten Umfeld rum. Einkaufen, Mama-Taxi, Kino, paar km zur Arbeit, und so weiter. Hier ist Elektro genial. Man kommt auch mit einem kleineren Akku abends wieder nach Hause. Man verpestet nicht die Städte mit Abgas und Krach.


    Es ist nur ein wenig erforderlich, dass man seine Gewohnheiten an die Gegebenheiten anpasst. Man fährt sein Auto nicht leer, um es in fünf bis sieben Minuten wieder voll zu bekommen. Stattdessen lädt man zu, wenn das Auto rum steht, während man etwas erledigt. Hierfür ist die Infrastruktur allerdings noch weit weg von optimal. Während man ne halbe Stunde bei Aldi einkauft, kann man doch bequem 5 kWh "tanken". Dafür müssen nur ein paar Mauern im Kopf eingerissen werden.

    Der Jaguar ist kein Konkurrent und das liegt nicht an den Schnellladesäulen. Da gibt es wirklich schon mehr als ausreichend. Mit 50 kW laden ist jetzt nicht der Hit bei so einem Energiefresser, aber angeblich soll der ja auch 100 kW können.


    Letztlich ist es aber wohl aktuell egal, weil eh alle blind bestellt wurden. So man hört sind alle schon verkauft. Aber der totale Witz ist, man kann ihn zu Hause nur mit 7,2 kW laden. Das sind bei dem Auto vermutlich 30 km in der Stunde. Also bei so großem Akku sind 11 und 22 kW dreiphasig Pflicht. Alles andere ist Murks. In einem hat Anja nämlich Recht. So ein Elektroauto muss, wenn man leer nach Hause kommt, in der Zeit, während man sich umzieht, duscht oder sonst was zu Hause erledigt, so viel Strom tanken können, dass man wieder aus dem Haus kommt, um einzukaufen, Freunde zu treffen, oder was auch immer. Damit meine ich natürlich nicht noch 500 km zur Großtante Blumen gießen fahren. ;-)


    Da ist die Zoe derzeit unschlagbar, weil mit dem großen Akku in zwei Stunden voll. Dafür ist sie mangels CCS nicht langstreckentauglich.

    Insbesondere finde ich lustig, wie sich hier in D beim Auto in die Tasche gelogen wird. War gestern an der Tankstelle, wo Audi auch immer die Neuwagen voll tankt. Da stand gestern so ein A6 Sondermodell mit roten Schildern und noch der Schutzfolie. Da hat doch die Audi Mitarbeiterin den umstehenden erklären wollen. Die Kiste koste zwar über 100 k EUR, aber in zwei Jahren würde der höchstens 10 k EUR an Wert verlieren, weil Audi so gefragt sei. Hat für allgemeine Erheiterung gesorgt, als sie weg war. Aber letztlich. Solange Menschen bereit sind für einen fahrenden Blechhaufen so viel Geld und Lebenszeit zu verbrennen, geht es allen, die direkt oder indirekt von der deutschen Automobilindustrie leben, noch gut.


    Bei den Stromern geht es ja auch weiter. Da werden hier derzeit auch nur übermotorisierte, unsinnige Monster entwickelt.

    senderlisteffm
    100 Jahre Erfahrung scheinen, wie so oft, eher Hemmnis als Vorteil zu sein, weil permanent gegen „das haben wir schon immer so gemacht“ und „das haben wir noch nie so gemacht“ gekämpft werden muss.


    Du sprichst von der Antriebstechnik. So ein Auto besteht aber aus viel mehr.


    Zum Thema Diesel glaube ich nicht, dass der tot ist. Es ist noch immer die effektivste Art einen Verbrenner anzutreiben. Ich fahre schon immer Benziner, weil ich persönlich Diesel überhaupt nicht mag und was die Direkteinspritzer inzwischen hinten an Ruß und wahrscheinlich auch Stickoxid raushauen, ist auch nicht OK und dass da die Grenzwerte eingehalten werden, glaube ich auch nicht wirklich.


    Die gleichen Quellen, die heute auf den Diesel einhauen, schreiben in ein paar Jahren, wie furchtbar die Rohstoffgewinnung und die Entsorgung bei den Batterien ist. Auto fahren ist nicht gut. Wer das nicht will, muss mit dem Fahrrad fahren.


    Genau wenn ich lese, wie viel mehr Verkehr und Umweltverschmutzung durch Onlinehandel und die Paketautos entstehen. Ja klar gibt es mehr davon. Aber ein Auto transportiert 100 Pakete und nicht 100 Leute fahren mit ihrem Auto in die Stadt und kaufen 1 Paket. Es ist ja auch logisch. Je nachdem was ich zeigen will, suche ich mir natürlich die Argumente, die mir dienen.


    Auf alle Fälle habe ich gerade zur Kenntnis genommen, dass von 2019 bis 2021 eine Förderung beim geldwerten Vorteil geplant ist. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit noch mehr, dass der nächste bei mir ein Stromer wird. Ich hoffe jedenfalls, dass es bis dahin noch ein paar Alternativen zum Hyundai Ionic gibt.