Beiträge von senderlisteffm

    Nachdem Du jetzt ja selbst gepostet hast, auf wie viel, sollten wir lieber sagen, auf wie wenig Hardware die 5 Mio. Domains hosten wollen.


    Wir vergleichen mal die Werbeprospekte:
    Was, Strato, 1&1
    Domains, 2 Mio., 3,2 Mio.
    Anbindung, x*644 MBit, > 5 GBit
    Transfer, 90 TB, 350 TB
    Page Impr., 2,2 Milliarden, 4,5 Milliarden


    Also entweder hat 1&1 die besseren Kunden, oder die Hardware von Strato kann einfach nicht mehr, was natürlich auch den ersten Punkt begünstigt.


    Wie ich schon sagte, da braucht man sich nicht wundern. Eine Mercedes E-Klasse ist auch ein gutes Fahrzeug, aber wenn man einen 20 t Anhänger dran hängt, ist es mit der Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit auch nicht mehr weit her.


    Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da haben sie gelacht. Wahrscheinlich tun sie das immernoch, daß die Konkurrenz mit hunderten Linux PC rumkaspert, sie aber so eine tolle Sun haben. :)


    Ich habe mir jetzt mal die Mühe gemacht, und deren Werbeprospekt gelesen.


    Bei noch keiner Firma habe ich das bisher so extrem gesehen, wo die Werbung die eigenen Träume wiederspiegelt, was aber nüchtern betrachtet, wenig mit der tatsächlichen Lage zu tun hat.


    Nehmen die da alle bewußtseinsveränderde Pillen? Offensichtlich scheint das da Einstellungsvoraussetzung zu sein. :D


    Hier der Auszug von Herrn Wienholtz:


    "hohe Datenverfügbarkeit ... bei exzellenter Performance ... Einmalige Funktionen, wie z. B. das Wiederherstellen des Kundendatenbestandes eines beliebigen früheren Zeitpunkts ... machen diese Architektur zu einem der leistungsfähigsten und sichersten Systeme am Markt." ;)


    Der Zeitpunkt des beliebig früheren Datenbestands wird allerdings nicht vom Kunden, sondern von den funktionierenden Backups bestimmt.


    Bei Puretec kam es natürlich auch schon zu Störfällen. Das Beste war wohl, als sie die Notstromdiesel getestet haben und durch die Spannungsschwankung alle Server runtergefallen sind. :p Aber da wird alles flott wieder gangbar gemacht. Und die aktuelle Umzugsaktion ist ja wohl eine wirkliche Meisterleistung.


    Außerdem, ich kenne keinen, wo auch nur ein Byte irgendwie verschwunden ist. Bei Strato kenne ich Leute, die auf Grund von vernichteten Daten aus ihrem Shop System dem Herzkasper nahe waren.

    Re: Labtop an Arbeitscomputer anschliessen


    Zitat

    Original geschrieben von Hase30
    Auf den Laptop sollte keine Software installiert werden um das durchführen zu können.


    Brauchst Du auch nicht. Das kann Windows alles selbst.


    Einfach beide Rechner mit einem Cross Netzwerkkabel verbinden.


    Transport der Daten geht entweder über den "Aktenkoffer" oder ganz normal mit dem Explorer.

    Zitat

    Original geschrieben von Thomas
    Da sollte aber auch so etwas wie Schadenersatz möglich sein, oder?


    Na ich weiß nicht. Ist das bei denen nicht der normale Betriebszustand, daß dauernd irgendwas gegen die Wand fährt? Backups nicht funktionieren? Deren komplette Infrastruktur zusammen bricht?


    Wer da heute noch immer hostet, dem gehört´s doch nicht anders.


    billig != preiswert. ;)

    Re: Re: Rückmeldung


    Zitat

    Original geschrieben von The_Best
    Find ich nicht ok von denen :-/ ...


    Die müssen halt auch von was leben!


    Gute Leistung kostet halt auch gutes Geld. Auch wenn die "Ich will alles - aber kostenlos" Fraktion das nicht begreifen will.

    Zitat

    Original geschrieben von Michael Karl
    "Disk-Lösung" :top:


    Du installierst ein beliebiges Linux ganz normal. Am Ende oder irgendwann mittendrin sollte die Distri fragen, wie nun gebootet werden soll.


    Wenn Du hier das Richtige angibst, entsteht die Bootdiskette quasi von selbst.


    Als root Partition gibst Du die entsprechende Partition an:


    z. B. /dev/hda2 (nicht eintragen, wenn Du nicht sicher bist, was das heißt und ob es auch stimmt. BEISPIEL!!!!!)


    Als Bootsektor gibst Du /dev/fd0 an. (Ist unter Win in der Regel das Disk-Lauferk a:)


    Und wen´s interessiert:


    So sieht die lilo.conf aus.


    Zitat

    Original geschrieben von stendate
    Hehe - und wehe die Diskette geht kaputt. ;)


    Kein Problem! Glaubst Du wirklich, ich würde sowas machen, wenn ich da nicht eine 100 %ige Lösung hätte? Ich mache das mit meinem privaten Arbeitssystem schließlich so. Besonders, weil die 3 1/2" Diskette ja wohl der absolut unzuverlässigste Mist seit Erfindung von Datenträgern ist.


    Und da wird wahrscheinlich 99 Mal Linux und ein Mal Windows NT gestartet. :top:


    Du mußt einfach ein beliebiges Rettungssystem booten. Auf jeder meiner Linux Distributionen ist sowas. Man könnte natürlich auch noch ein beliebiges Disketten Linux nehmen oder was auch immer.


    Neue Diskette rein - LILO aufrufen - fertig!

    Zitat

    Original geschrieben von stendate
    3. IMHO ist es nicht zweckmäßig Grub oder LILO auf eine der ersten Partitionen zu installieren, meiner Ansicht nach ist der im MBR besser aufgehoben.


    Interessant, daß eigentlich immer diese ziemlich gefährlichen, weil Windows bekanntermaßen ziemlich bockig auf nicht MS Systeme reagiert, Varianten propagiert werden. :confused:


    Ich verwende inzwischen seit bestimmt 10 Jahren eine einfache und inzwischen mit jeder Windows/DOS Version und OS/2 erfolgreich getestete Variante.


    Ich habe nur den LILO Bootblock auf einer Diskette, der Kernel liegt normal auf der Festplatte. Also Diskette drin - Linux bootet, Diskette draußen - Windows oder was auch immer bootet.


    Die 1024 Byte werden auch hinreichend schnell von Diskette geladen, daß ich behaupte, die Auswahl, aus welchem Bootmenü auch immer, geht erheblich langsamer.