Beiträge von rasputin

    Ich habe das einfach mal raus gegriffen weil hier ein Chart zur Entwicklung angeboten wird. Bei den andere Angeboten der ING werden solche Zahlen wie ein Geschäftsgeheimnis gehütet, was es praktisch unmöglich macht eine gute von einer schlechten Anlage zu unterscheiden.

    Merke: aktiv gemanagte Fonds taugen auf lange Sicht fast nie etwas im Vergleich mit breit gestreuten ETFs.

    Auch zwei Jahre sind ein kurzer Betrachtungzeitraum für Investitionen.


    Viel spannender finde ich aber: wie kommt man überhaupt auf die Idee, einen so miesen Fonds zu nutzen (wenn auch nur theoretisch)? Da ist doch auf den ersten Blick ersichtlich, dass er nichts taugt. Stichwort Kosten und Positionen. Gut ist immerhin, dass anhand des fast schon winzigen Fondsvolumens erkennbar ist, dass kaum jemand auf diese Augenwischerei hereingefallen ist.


    Selbst auf der Übersichtsseite der ING selbst wird einem doch schon entgegengerufen: Finger weg!


    https://wertpapiere.ing.de/Inv…/FondsProfil/IE00BM9CCF91

    Die Quertreiber sind die, die mir etwas aufzwingen wollen, was ich nicht haben will, und was mich nicht interessiert. Auf Zwang reagiere ich nun mal allergisch.

    Dann ist die Demokratie nicht die richtige Staatsform für dich, denn wir leben nun mal in einer Gemeinschaft, in der nicht alles so geregelt sein kann, wie es jeder Einzelne gerne hätte. Eine Diktatur oder Monarchie wäre besser geeignet (aber auch nur als König oder Diktator)

    Die Telekomaktie konnte nur ein Gewinn für uns sein, weil wir 100 Aktien von meinem Schwiegervater geschenkt bekamen bei Ausgabe.

    Das war die erste „Volksaktie“, mit extremer Werbung von Unsympath Manfred Krug.

    Wir haben sie dann 1998 bei ihrem Allzeithoch verkauft.

    Nicht weil wir schlau waren, sondern weil wir das Geld ins Haus gesteckt haben, das wir in dem Jahr gebaut haben.

    Die Rolläden funzen heute noch! 😂👍🏻

    Glückwunsch zum glücklichen Händchen. Das Glück des Tüchtigen - ohne Hausbau wärt ihr wohl drauf sitzen geblieben ;)

    Sondern Motivation wäre es eher mit so 28...35 sein Traumauto fahren zu können und auch einige Reisen über die Grenzen Europas hinaus unternehmen zu können und mit so 35...40 sich Immobilieneigentum leisten zu können aber so das man maximal 50-60% finanzieren muss und trotzdem noch einie Liqiditätsreserve behalten kann das man keine grossen Abstriche beim Lebensstadard machen muss.

    Und das wäre für dich „normal“ bzw. Mittelschicht? Junge, das ist Luxus! Da hättest du eben richtig Gas geben müssen, um mehr als einen Popeljob zu erreichen. 50 Prozent Eigenkapital PLUS fette Liquiditätsreserve PLUS Traumauto UND keine Abstriche: tja, da hättest du mit 35 Millionär sein müssen. Hast du was dafür getan? NEIN!

    Boomer und Generation X haben da leicht reden, weil sie sich noch in den 90ern und frühen 00ern, Boomer auch schon in den 80ern ihren Wohlstand erarbeiten konnten, und auch beim aktuellen Einkommen aufgrund von langhähriger Berufserfahrung und oft sogar Führungsverantwortung immer noch ein gutes Einkommen hat, so das die äusseren Umstände wie generelle oder Mieten, Spritpreise, Flugpreise, etc. ihnen nicht mehr viel anhaben können. Eigenheimbesitz oder alte, günstige Mietverträge und ein hoher SF-Rabatt bei der KFZ-Versicherung kommen noch on top.

    Da du mich zitiert hast: in den 80ern bin ich im Kindergarten gewesen. In den 90ern war ich Schüler. In den 2000ern war ich Student (ohne Geld von Mama und Papa, ohne Bafög). Also nix mit „Boomer“ ^^ Reisen über die Grenzen Europas hinaus habe ich trotzdem in jungen Jahren gemacht.


    Im Krisenmodus (zumindest nachdem was du als das Leben ruinierende Krisen für ganze Generationen betrachtest) ist die Welt schon immer gewesen.

    Einzelaktien sind auch riskant, würde ich keinem Kleinanleger der nicht nur etwas zocken will empfehlen.

    Wer so wenig hat dass er gar nichts zurücklegen kann hat wirklich schlechte Karten, aber in der immer noch breiten Mitte sollten 50-100€ im Monat für einen Indexfonds möglich sein,

    Richtig, das sollte man anhand der persönlichen Rahmenbedingungen und der Risikobereitschaft justieren.


    Persönlich schaue ich, dass der überwiegende Teil via ETF ganz langweilig in der „Welt AG“ steckt. Für den gelegentlichen Nervenkitzel und aus Spaß an der Freude habe ich aktuell (noch, es werden weniger) rund 30 Einzelaktien. Diese machen aber jeweils nur 0,x bis 2 Prozent meines gesamten Portfolios aus. Somit wäre auch die gleichzeitige Insolvenz mehrerer (oder gar aller) davon zwar nicht schön, aber problemlos verschmerzbar.


    Einziger Ausreißer ist BYD mit einem aktuell noch immer zweistelligen prozentualen Anteil am Portfolio. Das liegt aber einfach nur daran, dass BYD seit meinem Kauf so massiv gestiegen ist (auch nach den starken Korrekturen in den letzten Monaten, fast schon Jahren). Diese Anomalie im Portfolio trage ich mit Fassung ^^

    Übrigens: die Telekomaktie hatte anno 1996 einen Ausgabekurs von (umgerechnet) 14,57 €. Momentan steht sie bei 22,13 € (Plus 7,56 €). Hinzu kommen seither rund 15 € an Dividende über die gesamte Laufzeit, also in Summe ein Plus von rund 22 € pro Aktie. Das ist - insbesondere inflationsbereinigt - sicherlich keine Erfolgsgeschichte, aber dennoch weit von einem Totalverlust entfernt.