Beiträge von rasputin

    Übrigens: die Telekomaktie hatte anno 1996 einen Ausgabekurs von (umgerechnet) 14,57 €. Momentan steht sie bei 22,13 € (Plus 7,56 €). Hinzu kommen seither rund 15 € an Dividende über die gesamte Laufzeit, also in Summe ein Plus von rund 22 € pro Aktie. Das ist - insbesondere inflationsbereinigt - sicherlich keine Erfolgsgeschichte, aber dennoch weit von einem Totalverlust entfernt.

    Letzter Satz für mich hier zu dem Thematik. Ich betrachte das Börsengeschehen wie Pilze im Wald. Wer nicht weiß was er da mitnimmt, muss mit heftigen Problemen rechnen, siehe Beispiel T-Aktie. Daher lasse ich lieber die Finger davon. Ende der Durchsage.

    Ich sag ja: du hast nix verstanden. Dein Beispiel einer Einzelaktie untermauert das. Meine Eltern haben damals auch die Telekom Aktie gekauft. Reichlich dämlich, aber sie hatten eben keine Ahnung. Aber natürlich haben sie nicht ihr gesamtes Vermögen dort rein gesteckt. Wer sein gesamtes Vermögen in eine Einzelaktie steckt, ist mindestens völlig ahnungslos.


    Natürlich sind Aktien und auch ETFs risikobehaftet. Sonst gäbe es auch keine Chance auf eine Realrendite. Breit gestreut und über lange Zeiträume ist das Risiko nachweislich tragbar und erträglich.


    Warum sollte man auch für eine vollkommen risikofreie eine (reale) Rendite erhalten? Drum gibt es diese reale Rendite auch nicht für Geld auf dem Girokonto.


    Deine „Argumentation“ ist auch etwas grotesk. Einerseits beklagst du die Rendite, die Aktieninvestoren vereinnahmen - auf der anderen Seite sind Aktien für dich wie das Weihwasser für den Teufel. Was denn nun? Entscheide dich mal!

    Die Erfahrung zeigt, je mehr man Privatleuten Aktien unterjubeln will, desto dichter ist der nächste Crash, und zur Zeit ist man mal wieder sehr aktiv darin. Was alleine die Telekomaktionäre (Telekom sollte die Volksaktie werden, und ist dann abgerauscht wie was böses) an Geld verloren haben will ich gar nicht wissen. Ich wurde heute übrigens von der Raiffeisenbank im Hochtaunus, bei der ich seit kurzem Kunde bin (Zweitkonto) angerufen, um mir irgendwas unterzujubeln. Ich habe gleich klar gemacht kein Interesse zu haben.

    Ok, du hast offenbar nichts verstanden.


    Dann bitte einfach schweigen und die böse Inflation und die niedrigen (oder nicht existenten) Zinsen auf dem Girokonto akzeptieren. Ich sehe dem nächsten Crash sehr gelassen entgegen und freue mich auf den dann vorhandenen Preisnachlass :thumbup:

    Und "Wert"papiere sind was für Leute die mehr haben als sie im Leben ausgeben können, denen es nichts ausmacht wenn bei einem Crash ein Großteil den Bach herunter geht.

    Wohlwissend, dass der Realitätscheck für die Katz‘ ist:


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    Seit wann fließt das Wasser im Bach bergauf? ^^ In diesem Chart - und der zugrundeliegende Index ist nicht mal besonders breit gestreut - sind auch alle Chrashs seit 1896 enthalten, inklusive zweier Weltkriege und Dutzender Kriesen.


    Selbst im völligen Worstcase (und damals hat noch keiner von uns gelebt, nicht mal meine Eltern haben damals gelebt) ist man bei einem Anlagehorizont von 25+ Jahren im grünen Bereich. Die Kriesen der letzten 19 Jahre sind in der Relation fast schon lächerlich klein klein ausgefallen.

    Das kann man machen wenn man so viel hat dass es für 1000 Leben reichen würde, so wie die Familie Quandt eben. Davon bin ich weiter entfernt als vom Mond.

    Das (ok, jetzt nicht die BMW Aktie, aber eben generell) kann man auch wunderbar als Normalbürger machen. Aber man muss eben auch mal anfangen. Oder von der Seitenlinie zuschauen - dann aber bitte ohne Gejammer. Denn wer selbstverschuldet trotz normalem Einkommen nicht vom Fleck kommt, hat sein „Anrecht“ auf Gejammer verwirkt.

    Jede Krise, wirklich jede, hat bisher dazu geführt dass die Unterschicht ärmer wurde, die Mitte schrumpfte, und die Reichen, die ihr Vermögen in Sachanlagen haben, reicher wurden. Alleine die Familie Quandt bekommt jährlich hunderte Millionen an Dividenden aus den BMW-Anteilen.

    Du bist genau einer der Kandidaten, die das o.a. Buch lesen sollten (aber vermutlich nicht wird).


    Und zu den Sachanlagen: Jeder normale Bürger kann dies mit minimalem Aufwand tun. Es war noch nie so leicht (und günstig) wie heute. Auch und gerade als „Normalverdiener“. Nur muss man eben irgendwann (möglichst früh) damit anfangen, um später davon profitieren zu können.


    Wenn BMW eine so tolle Caschcow ist: einfach Anteile erwerben… (würde ich nicht machen ;))

    In diesem Zusammenhang habe ich glaube ich schon mal das Buch „Factfulness“ von Hans Rosling empfohlen.


    Zitat


    Es wird alles immer schlimmer, eine schreckliche Nachricht jagt die andere: Die Reichen werden reicher, die Armen ärmer. Es gibt immer mehr Kriege, Gewaltverbrechen, Naturkatastrophen. Viele Menschen tragen solche beängstigenden Bilder im Kopf. Doch sie liegen damit grundfalsch.

    Ich hab die Corona-Kriese als die mit Abstand schlimmste Kriese wahrgenommen. Aber der Ukraine-Kriese würde ich direkt dahinter den zweiten Platz einräumen.

    Ich denke der entscheidende Faktor ist das nach 1) Hartz-Kriese 2005, 2) Finanzkriese 2008, 3) Griechenland-Kriese 2011, 4) Migrantenkriese 2015, 5) Corona-Kriese 2020 die 6) Ukraine-Kriese 2022 nun eben schon die sechste Kriese ist die sich nahtlos and die vorherige Kriese angeschlossen hat und wir nun schon seit 19 Jahren immer tiefer in den "Kriesenmodus" reingehen ohne Aussicht wie wir da in absehbarer Zeit wieder rauskommen sollen.

    Ich bin sehr froh, dass man in meiner Welt nicht ausschließlich von äußeren Umständen abhängig ist und ich in den letzten 19 Jahren ein sehr schönes Leben genießen konnte. Trotz aller widrigen Umstände (die es schon immer gab, nur medial weniger ausgeschlachtet) :)

    So kann man das nicht sagen, wenn Jugendliche irgendwelche Songs auf Youtube oder Spotify hören, oder auch wenn sie so 25€ im Monat auf Tiktok ausgeben, und sich sich im Monat vier, fünf BraTee oder Gönnergy kaufen kommt dabei nicht soviel rum.

    Wieviel ergeben 25 € im Monat von so ungefähr 14.386.210 Jugendlichen? Ich sage es dir: 359.655.250 €. Damit kann man sich ein paar Lambos leisten. Pro Monat!

    Aber wenn man heute über Social Media mitbekommt wie Streamer oder Rapper die nichtmal einen Schulabschluss haben Millionen, Urus fahren und noch nen Gallardo in der Garage stehen haben, kommt man sich schon ziemlich ver.....t vom System vor.

    Was kann denn „das System“ dafür, dass Leute wie du denjenigen die Millionen in die Kasse spülen? ^^ Die verdienen nämlich schlicht daran, dass Teenager (und solche, die wie Teenager denken) den veröffentlichten Schrott konsumieren.


    Da machen also Dummköpfe andere Dummköpfe zu Millionären. Wobei Letztere dann ggf. gar keine Dummköpfe sind ^^