Beiträge von rasputin

    In der Dönerbude letztens wurde auch nur auf einen Knopf gedrückt damit die Kassenschublade aufspringt. Das stinkt doch schon danach..

    Im Sommer esse ich vergleichsweise oft Döner (finde ich auf Radtouren praktisch, vernünftig und auch lecker) und habe - in den Regionen Allgäu/Oberschwaben, Bodensee, Österreich, Schweiz - relativ oft mit Karte im Dönerladen bezahlen können. Ich schätze ca. 80 Prozent. Da scheint sich also etwas zu tun :thumbup:

    Und wenn du nicht aus Geldnot gezwungen bist nach einem Crash zu verkaufen wartest du einfach ein paar Jahre und bist wieder satt im Plus.

    Zusätzlich kaufst du in dieser Zeit Firmenbeteiligungen zu einem Schnäppchenpreis - was sich hinterher vielfach auszahlt.

    Wenn nicht: MSCI World, gestaffelt einsteigen und wenig schauen! Höchstens Quartalsweise!


    Und man macht sich viel zu viel Gedanken um die "richtigen" Zeitpunkte. Die sind wenig entscheidend. Sondern, dass man gestreut hat und Zeit hat. Und es aussitzen kann - in zweierlei Hinsicht: monetär und vom Kopf her.

    Genau so sieht es aus. Vor allem zu Beginn machen sich viele zu viele Gedanken und wollen am kleinsten Stellschrauben drehen. Habe ich (natürlich) auch gemacht ^^


    Das KISS Prinzip fasst es gut zusammen: keep it simple and stupid


    Seit 1975 hat der MSCI World eine durchschnittliche jährliche Rendite von etwa 11,2 % (inklusive Dividenden) in US-Dollar erzielt. Auf Euro-Basis liegt die durchschnittliche Rendite seit 1975 bei rund 9,7 % pro Jahr. Und da sind etliche Rücksetzer wie Dotcom Blase, Finanzkrisen, Pandemien, Währungsreformen und Dutzende Kriege inkludiert. Dennoch eine Verdopplung alle siebeneinhalb Jahre (vor Inflation). Da kann ich ein bisschen Volatilität aushalten. Bei Talfahrten wird die Sparrate erhöht und ich freue mich hinterher doppelt über die temporären Rabatte :)

    Ich war mir damals auch nicht so sicher dass es richtig ist investiert zu bleiben. War ja recht frisch dabei und war selbst nervös.

    Das ist am Anfang normal - da brauchst du dich nicht grämen. Mit der Zeit wird man immer entspannter - aber das bist du ja scheinbar inzwischen auch schon geworden :) Ist wie alles im Leben: man lernt es - dauert einfach seine Zeit. In mein Depot zur Altersvorsorge schaue ich nur selten, z.B. um die Vorabpauschale auf dem Verrechnungskonto passend zu dimensionieren.

    Ab Mai 2022 ging es dann abwärts, meine Eltern kriegten kalte Füße. Meine Mutter schaute täglich ins Depot und war krank vor Sorge.

    Hab dann immer gesagt, Geduld. Aber sie wollten dass ich verkaufe, bevor "alles weg ist".

    Schade, dass sie nicht bei der Stange geblieben sind. War bei meinen Eltern übrigens ähnlich (unmittelbar vor'm Bärenmarkt zu Höchstkursen eingestiegen), außer dass sie meinem Drängen, investiert zu bleiben, dann letztlich nachgegeben haben. Inzwischen sind sie auch wieder im Kurs-Plus - und rund 3% Ausschüttungen pro Jahr gibt es außerdem. Die Ausschüttungen haben mir auch bei der Überzeugung (oder Überredung) geholfen. Da bin ich froh, die Auswahl damals für sie - trotz des potentiellen kleinen Steuernachteils - so getroffen zu haben.

    Nein, das ist nicht die Frage.

    Für mich ist das auch irrelevant. Dass es irgendwann zu einem Rücksetzer oder sogar "Crash" kommen wird, ist zwar so sicher wie das Amen in der Kirche, aber ebenso sicher ist, dass es danach wieder Allzeithochs geben wird. Beides weiß man vorher - nur eben nicht wann. Also braucht man sich damit auch gar nicht verrückt machen.


    Generell: wer kurz vor dem Platzen der Dotcom Blase mit einer einmaligen Investition eingestiegen ist (also quasi worst case Szenario) hat in einem markbreiten Index Stand heute sein Vermögen ver-x-facht: https://cdn.test.de/file/image…icklung-f202504;w835.webp


    Und Frank73 Wie sieht es den mit Belegen für deine Behauptung zu den "den Millionen Amerikaner, die bei der Lehman-Pleite ihre komplette Altervorsorge verloren haben" aus? :/