Beiträge von rasputin

    Letztlich reicht es wenn ich weiter so spare wie die letzten Jahre = (ich spreche hier von Rürup, gesetzliche Rente und Mieteinnahmen).

    diese verschiedenen Einkommensströme zu haben wird die Stabilität deiner Altersvorsorge deutlich erhöhen :thumbup:Klar, auch den Aufwand, aber irgendwas ist ja immer ^^

    Dementsprechend kann ich bei der Aktienbörse ein wenig flexibler sein und werde außer den sicheren Häfen nun monatlich vielleicht in Bitcoin, Gold und tatsächlich kam mir auch die Allianz in den Sinn zusätzlich nen überschaubaren Betrag investieren.

    Tatsächlich hab ich für meinen Aktienfonds keinen Anlagehorizont...
    Man soll doch an der Börse am besten mit Geld unterwegs sein das einem sonst nirgendwo fehlt...

    Das mit dem Anlagehorizont ist ja letztlich auch "nur" der Plan - und der kann sich natürlich auch abhängig der Rahmenbedingungen ändern, da keiner weiß, was morgen ist. Ein guter Plan ist flexibel an sich ändernde Lebensbedingungen anpassbar.Ich habe den Eindruck, dass du schon sehr gut unterwegs bist :thumbup:Und ja, je weniger man auf das investierte Kapital angewiesen ist, desto besser. Das lässt einen dann auch dementsprechend ruhig schlafen.

    Heute kann ich noch nicht in Rente gehen da die Einzahlungen in Rürup und DRV sowie die Krankenkasse bezahlt sein wollen.
    Mit 60 wird das so oder so schon ganz anders aussehen und wenn ich die nächsten Jahre Glück an der Börse habe wirds vielleicht sogar früher - aber planen will ich das heute nicht.

    Wichtig finde ich auch, so zu kalkulieren, dass man zum Renteneintritt (egal ob regulär oder frühzeitig) nicht auf nennenswerte Teile seines Depots angewiesen ist, um den Lebensunterhalt zu bestreiten. Sondern dass man im Fall der Fälle auch das eine oder andere Jahre "ohne" auskommt, falls zum Renteneintritt gerade ein schlechte Phase sein sollte. Denn sonst "verheizt" man ggf. frühzeitig relativ hohe Teile seines investierten Vermögens - und das merkt man dann mitunter recht deutlich.


    Ich habe den Aktien/ETF Teil meiner Altersvorsorge so konzipiert, dass ich mir monatlich, inflationsbereinigt und netto irgendwas zwischen 1.000 € und 5.000 € werde auszahlen können, ohne das investierte Kapital nennenswert zu schmälern. Die Bandbreite ist groß - quasi vom Worstcase bis zum Bestcase. Aber 1.000 € netto und inflationsbereinigt im schlechtesten Fall ist schon mal sehr beruhigend für mich als zusätzliches "Taschengeld". Noch schöner finde ich, dass ich dafür rechnerisch notwendige Substanz bereits geschaffen habe und jetzt letztlich nur die nächsten zwei Jahrzehnte laufen lassen brauche.


    Ob ich mit Mitte 50, 60 - oder auch erst mit 70 in den Ruhestand gehe, Teilzeit, mache und mir nur noch "nebenher" etwas dazu verdiene, weiß ich ja jetzt auch noch nicht. Aber so fühle ich mich flexibel und das finde ich schön :) Ich plane das also schon etwas, aber ohne mich selbst unter Druck zu setzen. Ich will mir halt für später möglichst mehrere Optionen offen halten.


    Mein Plan ist ebenfalls durch das Depot in etwa 15 Jahren wählen zu können.

    Will ich noch bis zum regulären Renteneintritt arbeiten? Oder kann ich es mir leisten jetzt schon ans Depot zu gehen bzw. die Dividenden auszugeben.

    Hinterlassen muss ich nicht unbedingt etwas von meinem Depot. Da wird anderweitig für gesorgt. Mein Depot kann ruhig auf Null sein wenn ich hoffentlich so alt werde dass das passiert.

    So ähnlich handhabe ich das auch - Optionen schaffen ein Gefühl von Freiheit und Sicherheit :) Hinterlassen muss ich auch nichts, jedoch möchte ich mir auch hier die Option offen halten, es zu können. Ich will dem Nachwuchs dementsprechend möglichst viele Optionen bieten können. Und wenns dann doch erheblich schlechter läuft, als selbst in meinem Worstcase Szenario angenommen, dann wird mir die zusätzliche Reserve willkommen sein ;)

    Am Elektro Stammtisch ist das natürlich egal, Deutsche Hersteller sind ja so rückständig, wenn dann ein Chinese mit eine gepimpten Tesla-S Pendant kommt kriegt man da natürlich glänzende Augen so wie Diesel Dieter bei einem Lamborghini oder Ferrari.

    In die Richtung habe ich doch gar nichts gesagt. Wir reden offenbar aneinander vorbei. Ich verstehe nicht, warum mman unbedingt alles schwarz/weiß sehen muss. Ich finde jegliche Entwicklung hin zu mehr Auswahl und mehr Möglichkeiten gut und interessant. Entscheiden werden dann auch die Käufer. Ist mir jetzt aber auch zu mühsam, das bei dem herrlichen Wetter auszudiskutieren.

    Von daher wird der BYD dem Tesla S endgültig das Genick brechen, aber sicher nicht den 8-15 Jahre alten VW oder Skoda TDI von Diesel-Dieter ablösen.

    Mit Diesel-Dieter meine ich auch eher diejenigen, die völlig ohne eigene Erfahrung am Stammtisch pauschal gegen die Reichweiten und Ladezeiten wettern ;) Zudem sickert der Fortschritt früher oder später vermutlich auch in die niedrigeren Klassen durch. Nicht diejenigen, die nüchtern anhand der Sachlage entscheiden.

    BYD bietet lebenslange Garantie für Akku mit 1000 Kilometer Reichweite


    • LFP
    • von 10 auf 97 Prozent SOC in neun Minuten
    • Am Flash Charger mit 1.500 Kilowatt laden
    • Lebenslange Garantie


    Nach WLTP sicherlich weniger als 1000 Kilometer und die „Flash Charger“ müssen in Europa erst noch gebaut werden, um auch hier mit bis zu 1.500 Kilowatt laden zu können. Und ob die Garantie so auch hierzulande kommen wird? Zeigt aber schon mal, wo die Reise hingeht und was heute bereits im Massenmarkt möglich ist.

    Eine Aktie in meinem Depot, die mir immer wieder viel Freude bereitet: Allianz. Als eine meiner ersten größeren Positionen dem Grunde nach langweilig und bieder, bin ich mittlerweile - neben erheblichen Kurssteigerungen - bei einer zweistelligen Dividendenrendite angekommen :) Sobald es mal zu einem ernsthaften Crash kommt, werde ich vermutlich hier nochmal aufstocken, neben einer temporären Erhöhung meiner ETF-Sparpläne.


    Bei einem Anlagehorizont von 40 Jahren plus X habe ich jede Menge Zeit ;)


    Warum ein Anlagehorizont von 40 Jahren plus X? Ich gehe davon aus, dass ich 90 Jahre alt werde und benötige ja nicht sämtliches Vermögen unmittelbar mit Renteneintritt. Zudem beabsichtige ich auch gar nicht, mit "Null" ins Jenseits zu gehen, sondern etwas an die nächste Generation weiterzugeben. Diese hat dann nochmals einen Anlagehorizont von mehreren Jahrzehnten.


    Wie sieht euer (geplanter) Anlagehorizont aus?

    Aber da wird sich darüber aufgeregt dass Wäsche waschen was kostet? Und macht sich Sorgen über den Vorrat an Reisewaschmittel. :rolleyes:

    Zahlt Funke Mediengruppe Programmierer so schlecht, dass er den letzten Cent umdrehen musste für die Kreuzfahrt? ^^ Unglaublich...

    Klingt für mich so, als würde man händeringend nach einem Mangel suchen. Mein "Geheimtipp" ist da übrigens Haarshampoo - oder schlicht Seife. Wenn ich mehrtätige Wander- oder Radtouren mache, nehme ich erst gar kein Reisewaschmittel mit. Bisschen Seife, Waschbecken - das tut's auch.


    Dass es den einen oder anderen mental stark belasten kann, steht auf einem anderen Blatt. Aber da ist mein Standpunkt, wie zuvor geschildert, dass man dann eben eine Reise in eine solche Region in einer so kritischen Phase erst gar nicht machen sollte.


    Ähnlich wie bei den sogenannten Influencern, die (teilweise) jahrelang die Steuervorteile etc. genutzt haben - aber dann, wenn's kritisch wird, plötzlich nach dem deutschen Staat (und damit Steuerzahler) rufen, dem sie bewusst den Rücken zugewandt haben. Gilt natürlich nicht für alle.