Beiträge von rasputin

    Schwänzen mit dem Segen der Schule eben. Ob Arbeitgeber auch mal eben so die Stunden reduzieren würden?

    Du hast den Satz von Mozart40 nicht richtig gelesen - oder verstanden. Wenn gar kein Unterricht in diesem Zeitfenster angesetzt ist, handelt es sich nicht um Schwänzen. Die Stundenanzahl ist dann auch nicht reduziert, sondern die Stunden werden an anderen Tagen „abgesessen“.

    Selbstverständlich, sonst hätte man auch mal welche in den Ferien gesehen. In den Sommerferien war davon gar nichts zu sehen und in den Coronaferien schon gar nicht.

    In „meiner“ Stadt haben die Demonstrationen auch während der Ferien stattgefunden. Und wer „einfach frei“ haben will, geht doch nicht zu einer Demo und engagiert sich, sondern liegt im Bett oder faul am See.

    Ich vermute eher, 98% von denen denken bloß "Ey wie geil, Schulfrei!"

    Kann ich von den Jugendlichen, mit denen ich regelmäßig zu tun habe, nicht sagen. Die sind relativ zielstrebig, auch was ihre Bildung betrifft. Da unser Schulsystem seine Mängel hat, bilden sich mehrere selbst weiter - z.B. anhand von Online Kursen.


    Sicherlich wird das nicht bei 100 Prozent dieser Generation so sein, das ist mir klar. Ich erkenne insgesamt allerdings mehr Zielstrebigkeit und Blick für das „große Ganze“, als zu meiner Zeit in diesem Alter.

    Das Problem ist die Scheiße am Schuh, um bei Andreas Breme zu bleiben, nicht der Blickwinkel darauf. Der ändert nämlich nichts.

    Um im Bild zu bleiben: du läufst quasi ausschließlich auf der Hundewiese. Allen, die dich darauf hinweisen - und darüber hinaus den Tipp geben, dass ein paar Meter weiter ein wunderbarer (und sauberer) Fußweg ist, entgegnest du: „ach, das bringt doch nichts, auf den Weg kann ich niemals gelangen…viel zu weit…“


    Und während die meisten den schönen Weg mitsamt all seiner Abzweigungen, die man selbst wählt, gespannt erkunden, läuft Frank73 noch immer auf der Hundewiese im Kreis und ärgert sich über die Scheisse am Schuh.

    Das hat sich genau so abgespielt wie geschildert. Ob du mir das jetzt glaubst oder nicht ist mir herzlich egal, aber mich ohne jeden Beleg der Lüge zu bezichtigen geht, mit Verlaub, gar nicht.

    Bevor du die beleidigte Leberwurst spielst, lies meinen Beitrag nochmal. Ich habe nicht den geringsten Zweifel daran, dass es genauso gewesen ist, wie von dir beschrieben.

    Besonders ätzend. Ein Arbeitskollege der konstant Bleifuss fährt, und nicht nur wenn er in Zeitnot ist, und mich immer als Schleicher verspottet, wusste aus einer Facebook-Gruppe vom Blitzer, hat mich aber nicht gewarnt. Er, der auf jedes Limit scheißt, wurde daher nicht geblitzt sondern ich, der die meiste Zeit bemüht ist nach Regeln zu fahren :(

    Du lügst dir doch selbst in die Tasche, die Mär des unschuldigen Frank und der bösen Welt.


    Du bist an der Stelle zu schnell gefahren - dein Kollege nicht.

    Entschuldigung aber ich empfinde deine Reaktion als befremdlich. Ich muss pünktlich auf dem Arbeitsplatz erscheine. Die Betonung liegt auf dem Wort "muss" denn das ist keine Option, das ist Pflicht. Daran ändert auch eine Baustellenampel nichts, und die Zeit die mir dort aufgebrummt wurde musste ich auf dem restlichen Weg wieder rein holen. Was ist daran so schwer zu verstehen?

    Wegen meiner flachen Lernkurve: Gerade wenn der Führerschein quasi verpflichtend für DICH ist, solltest DU so fahren, dass DU den Lappen behältst. Das bedeutet dann auch, dass DU DEINE Fahrten so planst, dass DU nicht wegen einer roten Ampel oder eines kleinen Staus zu spät kommst. Du musst das nicht durch rasen ausgleichen, sondern durch vernünftige Planung.


    DU bist zu spät losgefahren, niemand sonst. DU hast es komplett selbst in der Hand gehabt. Die Schuld an DEINEM Fehler auf andere schieben zu wollen ist nur eins: lächerlich.


    Für wen der einzige Lösungsansatz zum Ausgleich einer roten Ampel (!) darin besteht, im Anschluss zu rasen, bei dem kann man durchaus die grundsätzlich erforderlichen kognitiven Fähigkeiten zum führen eine Kraftfahrzeugs in Frage stellen.

    Erst knöpft die Kommune den Leuten Zeit an der Baustellenampel ab, und dann Geld am nachgelagerten Blitzer, aber ich soll daran Schuld sein? Janee, is klar :rolleyes:


    Wären das keine staatlichen Akteure würde man in der Situation von einer hohen kriminellen Energie sprechen.

    Natürlich bist DU daran schuld. Und nein, man würde nicht von einer hohen kriminellen Energie sprechen.


    Es zeigt sich hier, was sich wie ein roter Faden durch dein Leben zieht: es sind angeblich immer andere Schuld, oder es sind die allgemeinen Umstände. Tatsächlich bist es du selbst, der die Schuld an deiner anhaltenden Misere und den dich umgebenden Umständen trägt.


    Ja, ich weiß, dass du mehrere tragische Situationen und Verluste in deinem Leben zu verkraften hattest - Erlebnisse, die ich niemandem wünsche. Allerdings geht es anderen auch so. Viele haben traurige Erlebnisse verkraften müssen, ab einem gewissen Alter vermutlich sogar die meisten. Das bedeutet aber ganz und gar nicht, dass man sich hängen lassen muss - ganz im Gegenteil, es sollte der Anreiz dazu sein, sich das Leben so gut wie möglich zu gestalten. Das hat man freilich selbst in die Hand zu nehmen.


    Aber wieso schreibe ich das eigentlich…? Offensichtlich ist meine Lernkurve was dein Selbstmitleid betrifft sehr flach :/^^