Beiträge von Marko

    Re: Re: Kostet der Empfang von SMS im Ausland etwas?


    Zitat

    Original geschrieben von SirShagalot
    Hat das einen tieferen Sinn, daß du das nicht selber machst?


    Zitat

    Original geschrieben von Golfyarmani
    MfG und viele Grüße aus Termez


    Vielleicht die Ladezeiten der E-Plus-Seite in Kombination mit ner lahmen Verbindung im Ausland?


    Laut E-Plus-Website:


    "Coscom: SMS-Versand 0.2204 / SMS-Empfang kostenlos
    Uzdunrobita GSM: SMS-Versand 0.1470 / SMS-Empfang kostenlos"

    Ich war im fünften Monat der Frei-SMS und habe dennoch die drei Frei-Monate, nachdem ich zum Anfang des Monats in den neuen Relax Student wechseln wollte. Die Localoption war zwar toll, aber ein echter Festnetzanschluß mit Festnetz-Flat ist nun vorhanden und zwei ähnliche Flats finde ich Unsinn.


    Evtl. gilt das im Moment für alle Wechsler in den neuen Relax Student, denn das System wird den Wechsel wohl kaum mal so und mal anders handhaben.

    Der Vertrag besteht doch schon, die bloße Verlängerung ändert doch nur etwas an der Laufzeit. Ich würde nicht darauf wetten, dass das Fernabsatzgesetz überhaupt anwendbar ist. Ich weiß, dass die Änderung erneut ein Vertrag ist, aber:


    Sinn und Zweck ist es, Verträge in die Schwebe zu bekommen, um sich vom Produkt und dem Vertragspartner ein genaueres Bild machen zu können. Das geht im Laden, online aber eben nicht. Beides dürfte nach jahrelanger Laufzeit aber nicht mehr gegeben sein, ein Sinn für diesen Schwebezustand besteht hier nicht mehr. Narrenfreiheit will der Gesetzgeber dem Kunden i.d.R. auch nicht geben.


    Und selbst wenn man das Recht derart verbraucherfreundlich auslegt und die Sache nicht Gesetzesdogmatisch anpackt, erlischt das Recht nach § 312 d Abs. 3, wenn man vor Ablauf der Frist mit der Ausführung der Dienstleistung beginnt. Man dürfte seine SIM in dieser Zeit also de facto nicht benutzen. Schon deswegen ist eine Anwendung auf Handyverträge letztlich sowieso nur beim Neuabschluß sinnvoll, da das Recht ja mit Beginn der Nutzung bzw. hier bei deren Fortsetzung (und das wird so sein bei Verlängerung, wenn es kein Schubladenvertrag ist) sowieso hinfällig wird.

    Genau das ist der Unsinn an solch einer Debatte. Man bekommt mit diesem Methoden kein Geld geschenkt, sondern ein Guthaben, das man zu den im europäischen Vergleich überteuerten Tarifen wieder verbraten muss.


    In diesem Sinne: bessere Tarife braucht das Land. Nicht bessere Kunden. ;)

    Den Tarif könnten sie problemlos anbieten, das geht in Österreich, also mit Sicherheit auch hierzulande. Aber solange der Kunde sich von den Imagekampagnen der ach so "günstigen" Anbieter blenden läßt, und vorwiegend auf den Gerätepreis schaut, sehe ich eigentlich kaum eine Chance.


    Allerdings, wenn die ICs massiv gesenkt werden sollten (zwangsweise, denn freiwillig senken sie die bestenfalls um Nuancen, das konnte man nun seit Jahren gut verfolgen), und die Prepaiddiscounter dadurch einen Preis unter 10 CT anbieten könnten, hätte dieser einstellige Preis vermutlich eine drastische Sogwirkung auf viele Kunden, die jetzt noch ihrem überteuerten Anbieter die Stange (und vor allem deren Bilanz) halten. Bei noch massiverer Abwanderung wären logischerweise auch die etwablierten Anbieter gezwungen, die Preise für Standarddienste massiv und rasch zu überdenken - und heraus kämen wenigstens solche Preise wie der hier gewünschte, um wenigstens einen Teil der Kunden zu halten. All das klappte in Österreich schon vor Jahren, obwohl sie später mit GSM gestartet sind. Unsere großen NB haben sich also lange genug die Taschen füllen können, so langsam sollte es den Kunden reichen.


    Vielleicht haben wir solche Tarife am Ende sogar schneller, als sich das manch einer vorstellen mag.

    Eben, das denke ich auch. In anderen Ländern hat sich mehrfach gezeigt, dass letztlich für die Masse der Kunden der Preis der Basisdienste zählt, und sonst nichts. Es hätte mich schwer gewundert, wenn das ausgerechnet im Geiz-ist-geil-Land anders gewesen wäre. Mich verwundert eher, dass die NBs das nicht wahrhaben woll(t)en. Der Zeitsprung liegt an den überzogen langen Laufzeiten (in AT geht es auch mit 12 Monaten Laufzeit...), die Masse will zwar sparen, erspart sich aber im Regelfall nen zweiten Tarif. Leider, denn in vielen Fällen würde sich das rechnen.


    Noch immer setzen die meisten Anbieter auf Premium-Angebote, aber völlig überteuerte Basisleistungen (SMS 19 CT, irrwitzige Minutenpreise bis 79 CT), aber ohne Ende "toller" Dienste, die der breiten Masse glatt am Arsch vorbeigehen dürften. Ein Handy ist primär ein Telefon, und sonst nichts! An Datendiensten ist halt noch SMS bedeutsam, that´s it - zumindest für die breite Masse. Und die bringt letztlich die Kohle, nicht die Technikfreaks. Selbst MMS wird nicht von der Masse akzeptiert, dann aber erst Recht kein Schnulli a la Handy-TV, Web@Handy und den ganzen Blödsinn.


    Ich hoffe, dass irgendwann auch die anderen einsehen, dass sie am Ende verlieren werden, wenn sie sich preislich nicht drastisch (!) bewegen. Und zwar ingesamt und unterm Strich, nicht in Form einzelner Tarifzuckerl, die bestenfalls als Kosmetik durchgehen. Insbesondere T-Mobile, der selbsternannte Preissenker, enttäuscht mich auf der ganzen Linie. Abgesehen von der Localoption und dem Click&Go (5/25 CT) kamen nur kosmetische Korrekturen. Und diese Optionen wurden mittlerweile wieder eingestampft. Für eine halbseitengelähmte Pseudoflat mit teilweiser Parzellenbeschränkung. Die Beschränkung ist unnötig, bei dem Preis! Daher wünsche ich denen einen ebensolchen Einbruch wie den Roten.


    Ich hoffe auf weiteren großen Zuwachs bei E+, sie hätten es sich verdient. Leider habe ich nix davon, weil ausgerechnet die bei mir in der Wohnung nur unzureichend versorgen. Aber ich baue auf mittelbare Wirkung, auch wenn das offenbar lange dauert. Aber da zeigt sich eben, ob in einem Markt Wettbewerb stattfindet oder nicht. Bei zwei sehr großen wohl eher nicht - noch nicht. Also bleibt noch die EU, die der BNetzAg Feuer unterm Hintern macht, wenn sich dort nicht bald etwas bewegt. ;)

    Genau, entweder nutze ich eine Flat im gesamten Netz oder gar nicht. Und da o2 sowieso nur in Ballungsräumen verfügbar ist, sollten sie Base preislich auch noch merklich unterbieten können (wenn man davon ausgeht, dass so ein Tarif nicht im T-Mobile-Roaming gültig sein würde). Aber solange der Kunde mit Tarifkosmetik zufrieden ist, wären sie dämlich, wenn sie dem Kunden entgegenkommen würden.


    Im Moment dümpelt meine o2-Karte nur Zuhause herum, und wird ausschließlich für die 150 Frei-SMS verwendet. Für alles andere ist Genion meiner Meinung nach derzeit nutzlos. In der Parzelle nehme ich lieber gleich das "echte" Festnetz samt DSL im Paket mit den nötigen Flatrates; hier habe ich besseren Klang, bessere Verbindungsqualität, bessere Stabilität - bei Wind und Wetter. Selbst wenn o2 ein DSL-Produkt ohne Festnetzzwang hinbekommen sollte, ist das "echte" Produkt mittlerweile preislich so interessant (39,90 EUR für alles in meinem Fall, M-net), dass ich am einschlagenden Erfolg von o2´s Festnetzanbandlungen zweifle. Die Tarife des Festnetzersatzes Genion (im Grunde ja bloß eine umgeleitete Festnetznummer) haben einfach zu viele Nachteile. Alles in einem, alles im Eimer. ;)

    Vor allem kann er seine Premium-Marken-Strategie vergessen, wenn der neue Chef hierzulande in dem Maße loslegt, wie er bei Telering den Markt aufgerollt hat. Am Ende zählte in der Alpenrepublik NUR der Preis, und sonst nichts. Jedenfalls bei der Masse der Kunden. :D


    Ich bin gespannt wie das Drama Mobilfunk in Deutschland weitergeht. Kein echter Wettbewerb seit 13 Jahren, denn der wäre gekennzeichnet durch Preise, die sich den Selbstkosten annähern. Bei 19 CT pro SMS sind sie gut 1.500 Prozent darüber. Gut, dass wir das Kartellamt haben, das seine Aufgaben in den letzten Jahrzehnten so gut wahrgenommen hat. Wie im Bereich der Mineralölkonzerne, der Gas- und Stromversorgung, aber im Grunde auch im Mobilfunk. :top:

    Achtung! Warnung vor dem Update-Dienst!


    Wie angekündigt war ich in einem Reperaturcenter, um das Update manuell aufgespielt zu bekommen. Als ich denen sagte, dass das OTA-Update nicht geklappt habe, hieß es, dass damit die Garantie erloschen sei. Sollte das Gerät also beschädigt sein, könne er das nicht auf Garantiebasis abrechnen.


    Der Hinweis, dass das Update nicht innerhalb der Garantie des Herstellers falle, wird manchmal vorher mitgeteilt. Aber, meiner Meinung nach sieht es etwas anders aus:


    Zum einen: AGB-Klauseln, die den eigentlichen Vertragszweck aushebeln sollen, sind unwirksam. Ansonsten wäre der Vertrag ad absurdum geführt. Man könnte sich dann vorne groß zu etwas verpflichten, und hinten im Kleingedruckten die Haftung ausschließen. Genau das geht aber natürlich nicht.


    Zum anderen: Der Hersteller hat eine mangelfreie Sache zu liefern. Gelingt ihm das nicht, muss er nachbessern oder eine mangelfreie Sache liefern. Bei Software-Mängeln geschieht dies über ein Software-Update. Dieses dient also vorwiegend der Erfüllung der Vertragspflichten des Herstellers! Er kann dies selbst reparieren, oder mit Hilfe technischer Mittel. Ein OTA-Service dient also überwiegend dem Hersteller! Nutzt der Kunde diesen Dienst, erspart er dem Hersteller ansonsten nötige Aufwendungen. Dafür kann er dann aber nicht schlechter gestellt werden als der Kunde, der den für den Hersteller teureren Weg einschlägt!


    Ich hoffe, dass diese Geschäftspraktik bald unterbunden wird, zur Not unter Zwang. Insbesondere Verbraucherschutzverbände dürften sich für solche dubiosen Methoden durchaus interessieren.


    In diesem Sinne: Meine Empfehlung, den Updateservice in dieser Form nicht benutzen. Zumindest, bis Rechtsklarheit herrscht.