Was soll daran rechtlich heikel sein? Es ist nichts anderes, wenn beim Angerufenen die Sabbelbox rangeht - auch dann zahlt der ANRUFER, obwohl er nichts dafür kann. 
Solange eine eindeutige Ansage kommt, dass der Dienst erkennbar aktiviert ist, hat man es wie bei der Mailbox selbst in der Hand, ob man mehrmals Geld abdrückt oder gleich wartet bis der Angerufene sich meldet. Ich sehe hier kein Problem, auch nicht, dass der Dienst frei Schnauze für alle eingerichtet wird. Es betrifft eh nur die, die ihre MB nicht nutzen und demnach keine RUL aktiv haben und diese sollten, wenn sie es schon schaffen, die MB auszuklinken, auch diesen Dienst deaktivieren können.
Einziges Problem könnten Auslandsaufenthalte sein. Hier schalten viele bewußt alle RULs ab und würden sich zu Recht verarscht vorkommen, wenn ihnen dieser "Dienst" trotz der Abschaltung ne hohe Rechnung beschert.
Klar, es ist nicht glücklich gelöst, aber auch nicht zu verwerflich. Die Mailbox ist doch auch automatisch aktiv (bei Prepaid mitunter nichtmal abschaltbar). Ich finde die ganzen Dienste Unsinn (Mailbox-SMS über Anrufer, der nichts hinterlassen hat etc.), aber die NBs wollen nunmal den Kunden wo immer es geht Geld aus der Tasche ziehen - das zieht sich durch ALLE Preise, Optionen und neue Gimmicks. Schlimmer sind die SMS-Preise selbst im Paket zu "nur" 10 CT (die könnten in der Tat kostenlos sein, das waren sie sogar zu Beginn bei allen NBs), 1.000 Minuten intern ohne Fussfesseln wären - wie AT beweist - auch kein Problem etc. Darüber könnte ich mich aufregen, über solch plumpe Tricks jedoch weniger.
Aber einem Volk, in dem Fernsehsender mit Klingeltonwerbung oder dank blöder Anrufer von 0190/0137er Nummern überleben können, ist nicht zuzutrauen, Dienste nach Preis UND Leistung abzuschätzen. Und wenn die Leute 4,99 EUR für nen albern klingenden 10-Sekunden-Ton ausgeben, würde ich als NB auch versuchen, die Leute abzuzocken wo es nur geht. Und im Vergleich zum Klingelton sind unsere gnadenlos überzogenen Preise nunmal echte Schnäppchen. 