Die Pakete wären dann akzeptabel, wenn die Minuten in den Folgemonat übertragen werden könnten. Immerhin hat der Kunde sie bereits gut bezahlt (Preise von 30-40 CT, mehr als 100 Minuten nimmt die Masse sicher nicht ab, ist mehr als ausreichend bepreist, auch ohne GG...), warum soll er sie im folgenden Monat erneut bezahlen...
Man kann das ja, wie bei E+, auf ein Maximum begrenzen (dort max. ein Monatspaket). Ich denke, dass die NBs nicht darauf angewiesen sind, Geld über nichtvertelefonierte Minuten einzunehmen; dafür sind die Preise noch immer zu hoch.
Es geht wohl vielmehr darum, die Kunden weg von Schubladenverträgen zu 10 EUR monatlich hin zu Verträgen zu locken, die benutzt werden und einen gewissen Umsatz ab 15 EUR generieren. Die Nummer "Handy für lau zu 10 EUR monatlich" wird es in einigen Monaten nicht mehr geben. Es ist eine gute Möglichkeit, Handypreise an entsprechendes Nutzerverhalten zu koppeln - und das ist nur fair. Warum soll einer, der nur die GG bezahlt, das Handy zum selben Preis bekommen wie einer mit 50 EUR oder mehr Umsatz im Monat.
Wie gesagt, ist alles in Ordnung mit dem Verkauf von Paketen, aber da kaum ein Kunde so konstant telefoniert, ist Übertragbarkeit der Minuten ein Muss! Ansonsten ist es für die breite Masse praktisch Unsinn.