Beiträge von kues

    Durch Wiederholung wird die Auffassung auch nicht realer. Impfpflicht gab es schon in der Bundesrepublik Deutschland, vergl. https://de.wikipedia.org/wiki/…mpfpflicht_in_Deutschland


    Kein Grundrecht gilt absolut, wenn Grundrechte konkurrieren gibt es (sehr häufig) eine Abwägung gegeneinander und bis zu welchem Grad die Einschränkung eines Grundrechts für ein anderes Grundrecht zulässig ist.


    Und da es verschiedene Impfstoffe gibt, hätte man immerhin die Wahl, womit man nicht geimpft werden will. So wie die Glücklichen, die schon einen Termin hatten bzw. haben, jederzeit sich anders entscheiden können.


    Im übrigen sei nochmal darauf hingewiesen, dass es Menschen gibt, die sich wegen bestimmten (Vor)Erkrankungen gar nicht impfen lassen können bzw. sollten. Diese Menschen können nur indirekt geschützt werden, indem andere sich impfen lassen. Erstere haben auch ein Recht auf Leben in Würde, womit wir wieder bei der Abwägung von Grundrechten sind…

    Schau dir den zeitliche Verlauf an, das hat nichts mit den mikroskopischen Öffnungen Anfang März zu tun sondern mit "Schnauze Voll".

    Der aktuelle Anstieg hat ziemlich genau eine Woche nach Verkündung von 35 ist das neu 50 begonnen, da waren noch nichtmal die Friseure offen und es gab keienrlei weitere Öffnungsperspektiven.

    Abgesehen von leichten Wellen (die immer wieder mal durch Backlog beim Erfassen entstehen) sind wir seit dem relativ konstant im exponentiellen Wachstum.

    Mal davon ab, dass ich gerne darauf hinweise, dass die 35 und 50 seit November im Infektionsschutzgesetz stehen, also so überraschend für die schreibende und berichtende Zunft nicht hat sein können…

    Die Korrelation scheint mir weniger relevant, als die Ausbreitung der britischen C19 Variante. Nach den Berichten des RKI hat B.1.1.7 gerade ab Anfang Februar seinen Siegeszug in Deutschland angetreten. KW04 6%, KW06 22%, KW08 46% und KW10 72% Anteil in D (btw: daher ist es auch unsinnig noch ausländische Virusvariantengebiete mit B.1.1.7 auszuweisen, da D inzwischen selbst eines ist).


    Ziemlich viele Länder in Europa haben das gleiche Problem.

    Selbst Finnland hat im Großraum Helsinki (Inzidenz >300!), in Turku (Inzidenz 250) und weiteren Teilen Südfinnlands jetzt einen ziemlich harten Lockdown (seit 8. März erstmals seit Frühjahr 2020, gerade verlängert bis 18. April), vergl https://yle.fi/uutiset/osasto/…iament_to_decide/11854866

    Ungarn ist, wenn man sich die Zahlen genauer anschaut, gar aktuell in einer ähnlich prekären Lage wie Brasilien, obwohl Ungarn schon ein paar Wochen zusätzlich Sputnik V verimpft.

    https://ourworldindata.org/exp…M~BRA~HUN~DEU~DNK~SWE~BEL

    Ungarn überholt demnächst bei der Toten Belgien, das im Frühjahr 2020 besonders geschlagen wurde: https://ourworldindata.org/exp…M~BRA~HUN~DEU~DNK~SWE~BEL

    Ich würde zugern wissen wie das praktisch funktioniert.

    Bin schon lange angemeldet, bekomme aber nicht immer ne Nachricht von DHL.


    Versuchen die das anhand der Empfängeradresse zu benachrichtigen?

    Entscheidend ist, dass Pakete jetzt bei Zugang in einer Filiale gescannt werden (sollen). Damit ist dann überhaupt im Tracking (der Sendungsnummer) die Information verfügbar.


    Die Verknüpfung einer Sendungsnummer mit einem DHL Account erfolgt über die zur Sendungsnummer gespeicherten Empfängerdaten. Der überwiegende Teil der Sendungen bzw Sendungsnummern wird ja inzwischen online direkt an DHL inklusive der Empfängerdaten und Adresse übermittelt.

    Nach meiner Erfahrung werden bei Paketen, die handschriftlich oder per einfachem Ausdruck beschriftet sind -also vorallem mit Paketmarken frankierte Pakete-, die Empfängerdaten nicht ‚nachgetragen‘, sondern via ‚händischer‘ Leitcodierung (sonst ist ja keine automatisierte Bearbeitung möglich) nur die Adresse. Zumindest sind bei Zustellung im Scanner in der Regel keine Empfängerdaten vorhanden (bei Päckchen mit Sendungsnummer teilweise nicht mal die Adresse). Will sagen, letztere Pakete können natürlich nicht automatisch mit einem DHL Konto verknüpft werden.


    Bei den Paketen, wo die Empfängerdaten vorhanden sind, klappt bei mir die Zuordnung zum DHL Konto am besten (nahezu 100%), wenn auch die Postnummer enthalten ist.

    Warum die Zuordnung zu einem DHL Konto ansonsten eher schlecht funktioniert (bei meiner Frau ist das z.B. so, da sie ihre Postnummer nicht mit in den Adressdaten angibt), ist mir allerdings ein Rätsel. Wie gesagt Empfängername und Adresse liegen zur Sendungsnummer vor, da sollte eine Zuordnung zu einem bestehenden DHL Konto eigentlich nicht so schwierig sein. Bei der Briefankündigung (mit gmx/web.de) aus dem Briefzentrum geht es ja sogar ziemlich zuverlässig, obwohl Name und Adresse erst noch mit OCR ermittelt werden müssen (allerdings findet das auch im Briefzentrum mit den neuen Sortieranlagen statt- die unter anderem auch das neue Tracking von Matrixcode Briefmarken ermöglichen).

    Btw: Wenn die Zuordnung von Sendungsnummer und DHL Konto klappt, wird bei Benachrichtigung in die Filiale oder Ablage (ich meine auch bei Zustellung an einen Nachbarn, aber da bin ich nicht sicher) vom Zustellscanner auch kein Ausdruck erstellt, sondern nur ‚digital‘ benachrichtigt.


    Zumindest Großversender (z.B. Amazon oder Conrad/völkner/digitalo) können sich auch über jeden Sendungsscan informieren lassen und können dann auch eine eigene Nachricht/email an dem Empfänger schicken.

    Interessanter Artikel, nur leider kommt diese Erkenntnis viel zu spät. Die Menschen und meisten kleinen und mittleren Betriebe sind nach fast fünf Monaten Dauerlockdown längst am Ende ihrer Belastbarkeit.


    Mitnehmen statt ermüden: Portugals Wunder - deutsches Versagen

    Mein Zitat daraus wäre:

    Zitat

    Doch was am wichtigsten war: Die Menschen waren ausreichend erschrocken über die schlimme Lage - sie hielten sich an alle Maßnahmen, übererfüllten sie sogar.

    Da frage ich mich langsam, ob überall in Deutschland so eine richtig unerfreuliche Situation -vergleichbar oder schlimmer als in Sachsen im Dezember- nötig gewesen wäre, damit die Gefährlichkeit in den Köpfen angekommen wäre. Hätten nur mit noch mehr Toten für diese Einsicht bezahlt werden müssen.

    Wie ich schon mal geschrieben hatte, so richtig (be)greifbar wurde Corona hier in Nürnberg, als die Inzidenzen über 300 gingen und plötzlich jede Woche mindestens eine bekannte Person positiv getestet wurde. Und man selbst zum Testen gegangen ist- was in Bayern erfreulicherweise ja kostenlos und ohne Grund möglich ist.

    Hallo,

    danke euch für eure Antworten in Bezug auf das Thema, dass das Virus harmloser geworden ist. Ja, die britische Variante scheint agressiver zu sein. Wenn ich diese jedoch ausklammere und nur den Zeitraum von April bis November letzten Jahres nehme, dann haben sich die Fälle circa verfünftfacht, während die Todesfälle nicht (wesentlich) gestiegen sind. Soweit ich weiss, hat man durch bessere Behandlung der Patienten die Todesrate etwa um ein Drittel senken können. Das erklärt also auch nicht, dass diese im November nur ca. relativ 20% so hoch sind. Könnte es sein, dass das Virus schon etwas endemisch geworden ist und sich viele Menschen schon dran "gewöhnt" haben? Was meint ihr?

    Nach den verfügbaren Zahlen sind über den Sommer und Herbst, weniger Infektionen bei den besonders gefährdeten Gruppen >80 und >60 Jahren als bei jüngeren Jahrgängen aufgetreten. Da findet sich der wichtigste Grund für die geringere Letalitätsrate bis zur 2. Welle. Auch die Hospitalisierungsquote ist im Sommer geringer gewesen -etwa nur noch die Hälfte um 5%.

    Die neuesten RKI Zahlen (Bericht vom 16.3.2021) machen es wahrscheinlich, dass die sog. “3. Welle” auf eine Zunahme der

    Testhäufigkeit bei unter 20jährigen zu erklären ist.

    Details:

    https://corona-netzwerk.info/3…-zunahme-testhaeufigkeit/

    Deshalb steigen also in Bayern die Inzidenzen in allen Altergruppen von KW 7 bis 11 (dankenswerterweise bis auf die geimpften >80), weil mehr unter 20 Jährige getestet werden? Das erklärt vieles. Nur nicht was diese Zahlenjongleuere eigentlich für seltsame Agenden haben. :rolleyes:

    https://www.lgl.bayern.de/gesu…ronavirus/#inzidenz_alter

    vodafrank Ich hätte mal zwei grundsätze Fragen zum Thema KV. Da ich gegenwärtig keine bessere Stelle finde, stelle ich sie mal hier.


    Mal angenommen ich hätte bei O2 einen DSL-Vertrag (habe ich noch nicht aber ich denke intensiv darüber nach) und buche mir zu einem späteren Zeitpunkt dann bei dir einen Mobilfunkvertrag dazu, kann ich dann frei entscheiden welcher der Verträge der KV-Geber und welcher der KV-Nehmer sein soll oder ist der zuerst abgeschlossene automatisch der KV-Geber und alle nachfolgenden KV-Nehmer?


    Taugen deine Verträge unter Listenpreis überhaupt uneingeschränkt als KV-Geber?

    Soweit ich mich recht erinnere ist es so: Für die VVL und Neuverträge von vodafrank kann er -wegen des Rabatts- keinen KV einbuchen. Als KV-Geber funktionieren sie aber.

    Und die Reihenfolge der Aktivierung der Verträge bestimmt grundsätzlich welcher der KV-Geber und welcher der KV-Nehmer ist. Daher sollte zunächst der Mobilvertrag aktiv sein, dann der DSL Vertrag, der dann KV-Nehmer ist.

    Wenn ich das falsch erinnere oder inzwischen anders ist, möge man mich korrigieren.

    Und seit den neuen DSL Tarifen gibt es auf die DSL Flex Tarife keinen KV (als Nehmer) mehr. Kann so ein DSL Flex eigentlich noch als KV-Geber herhalten, oder geht das auch nicht mehr?