Beiträge von kues

    Die Frage ist doch nicht alles oder nichts, sondern welche Maßnahmen sind notwendig, welche hilfreich, welche wirkungslos.

    Der "harte Lockdown" hat gegenüber dem "Lockdown Light" keine nennenswerte Reduzierung gebracht.

    Für mich ist das ein klares Indiz dass die geschlossenen Frisöre, Baumärkte, Möbelmärkte und selbst die Schulen kein signifikanter Treiber des Infektionsgeschehens sind.

    Sehe ich anders. Ich denke die Nowcasting Zahlen des RKI ( https://www.rki.de/DE/Content/…jekte_RKI/Nowcasting.html ) zeigen recht gut, dass vor beiden Lockdownmaßnahmen jeweils die Reproduktionszahlen über 1 stiegen und danach jeweils (erstmal) wieder auf um 1 sanken.

    Ich sehe das Problem eher darin, dass die Lage in Deutschland so unterschiedlich ist- teilweise sind auch die Unterschiede innerhalb der Bundesländer enorm. Für mich wäre daher eher nachvollziehbar, wenn z.B. die Rostocker sagen würden „Hey, warum müssen wir den Lockdown mitmachen, wenn es bei uns relativ entspannt ist“. Wobei trotzdem die Frage wäre, ob es eben wegen dem Lockdown auch in Rostock nicht schlimmer geworden ist. Oder ob die Rostocker sich sowieso vernünftiger als andere verhalten hätten und auch ohne Lockdown noch relativ niedrige Infektionszahlen hätten.

    Und jetzt? Die gemeldeten Todesfallzahlen sind immer noch hoch, obwohl Maßnahmen ergriffen wurden.

    Allerdings: Mehr als 85% davon sind 70 Jahre oder älter und da können die jetzt ergriffenen und auch nicht die "verschärften" Maßnahmen gegen helfen.

    Ergo: Die Maßnahmen bringen nichts bis kaum etwas in Bezug auf die Reduzierung der Ausbreitung, weil sie den am stärksten gefährdeten Personenkreis nicht einschließen.

    Ja und? Wie sähe es aus, wenn keine Maßnahmen ergriffen worden wären?

    In der jeweiligen Dynamik vor den beiden Lockdownmaßnahmen wären wir jetzt nicht bei den Neuinfektionen etwa auf dem Stand von Ende Oktober, sondern 4 bis 8 mal höher. Dann könnte es sächsische Verhältnisse jetzt in weiten Teilen von Deutschland geben.


    Und erst mit den steigenden allgemeinen Infektionszahlen haben sich auch die Infektionsanteile in den Altersgruppen (wieder) zuungunsten der älteren Jahrgänge verschoben. Im Sommer noch waren prozentual bis 5 teilweise gar 10 mal weniger aus ältere Altergruppen infiziert als es jetzt der Fall ist.

    Zudem lese ich aus den Zahlen, die ich bisher finden konnte, heraus, dass bei den Hospitalisierungen ein hoher Anteil (um 50%?) die Altersgruppen unter 65 betrifft. Insofern gibt es anscheinend viele schwere Infektionen auch in den Altergruppen 40 bis 65.

    Wenn es dagegen um Verschärfungen geht hat die Politik die selbe Geduld, die sie einst uns Bürgern abverlangte, selbst nicht mal ansatzweise, wie man an den "Last Minute"-Beschlüssen kurz vor Weihnachten und jetzt an der Vorverlegung der für den 25.01.21 geplanten Schaltkonferrenz mal wieder feststellen musste.

    Oh, ich finde die Landespolitiker hatten im September und Oktober sehr viel Geduld und haben seelenruhig die langsame Steigerung der Infektionszahlen im September ignoriert. Und auch im Oktober als die Infektionsdynamik sich richtig schön entwickelte, hatten die Landespolitiker viel Geduld. Erst als schon alles geduldig bis Ende Oktober in die Grütze gewartet wurde, wurden die Landespolitiker unruhig. Und als im Dezember die Todesfallzahlen richtig unerfreulich wurden, da haben einige aus den richtig betroffenen Bundesländern langsam Muffensausen bekommen...

    Egal, sie dürfen es und das ist der springende Punkt. Gerade in solchen sensiblen Bereichen. Und der dumme Normalbürger soll sich einsperren?

    Nein sie dürfen eben nicht so einfach, das ist der springende Punkt. Dafür gibt es Regeln und Verordnungen mit mehr oder weniger strengen Vorgaben.

    Beim Rheinisch-Bergischen Kreis ist es so geregelt.

    Für Personal kritischer Infrastrukturen kann das Gesundheitsamt unter be- sonderen Voraussetzungen Ausnahmen zur Ausübung der beruflichen Tätig- keit zulassen, wenn keine Krankheitssymptome vorliegen. Die örtliche Ord- nungsbehörde kann im Einzelfall in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt weitere Ausnahmen zulassen.

    In Bayern gibt es z.B. folgende Regelung

    Für Fälle, in denen die häusliche Quarantäne von Kontaktpersonen der Kategorie I den Dienst- oder Geschäftsbetrieb von Behörden oder Unternehmen der kritischen Infrastruktur gefährdet, ist die Möglichkeit einer Ausnahmeregelung im Einzelfall vorgesehen, die mit den notwendigen Auflagen zum Schutz anderer Mitarbeiter von Infektionen verbunden werden soll. Die Entscheidung über eine Ausnahmeregelung trifft nach § 28 Abs. 3 IfSG in Verbindung mit § 16 Abs. 6 und Abs. 7 IfSG die zuständige Kreisverwaltungsbehörde. Zu den Bereichen der kritischen Infrastruktur im Sinn dieser Allgemeinverfügung zählen insbesondere alle Einrichtungen, die der Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung und der Pflege sowie der Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz), der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung), der Lebensmittelversorgung und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung dienen.

    Und andere haben schon darauf hingewiesen, dass in der (Kranken-)Pflege wenn dann die Mitarbeiter nur bei Corona Erkrankten/Infizierten eingesetzt werden.


    Und wenn ein Betrieb (z.B. ein privater Betreiber eines Pflegeheims) meint nach eigenem Ermessen Mitarbeiter, die eigentlich zur Quarantäne verpflichtet sind, einsetzen zu dürfen, hilft nur z.B. krankschreiben lassen, Gewerkschaft/Betriebsrat und/oder Aufsichtsbehörden informieren.

    Und wieso ist es bei dem Käufer von einem anderen Verkäufer auch mit 1,40€ angekommen. Denn das war ja dann nicht mal ein Großbrief?

    Erste Kontrolle des Portos sollte im Briefzentrum stattfinden.Wenn da zu wenig Porto festgestellt wird, dann gibt es in der Regel freundlicherweise einen Gelben Aufkleber und der Brief/die Sendung geht an den Absender zurück. Der kann dann nachfrankieren mit dem fehlenden Porto und nochmal verschicken.

    Wenn es im Briefzentrum nicht auffällt, dann kommt es zum Zusteller. Der soll eigentlich auch nochmal prüfen, aber wenn es ihm nicht auffällt (oder er keinen Bock hat z.B. wegen 15ct Aufwand zu produzieren), dann wird einfach zugestellt.

    Wenn es dem Zusteller auffällt, dann wird eine Nachentgeltsendung draus gemacht.

    „Nachentgelt=fehlendes Porto + Einziehungsentgelt. Der Empfänger kann das Nachentgelt für den Absender bezahlen, ansonsten bleibt der Absender zur Zahlung verpflichtet.“ sagen die AGB.

    Einziehungsentgelt sind 70ct für Postkarten sowie Standard-/Kompaktbriefe und 2€ für Groß-/Maxibriefe und Warensendungen.

    Und Nachentgeltsendungen gehen momentan (wie Nachnahmesendungen) direkt in die Filiale. Wenn dort der Empfänger nicht abholt und bezahlt, dann geht es zurück zum Absender bzw. dort in eine Filiale.


    Ich würde es nicht mit zu wenig Porto probieren, macht ggf. nur Ärger und eventuell noch Mehrkosten. Hier in Nürnberg gab es zum ersten Lockdown ein Mailing eines Kindergarten, wo der Brief etwas zu dick war für einen Großbrief. Ergebnis war, dass ein Teil mit gelbem Aufkleber zurückgibt, ein Teil einfach zugestellt und ein Teil mit Nachentgelt belegt wurde...

    Ich habe hier noch etwas zum Thema "mit der Impfung wird alles besser" gefunden:


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    Ich glaube im Internet heißt sowas FUD...

    Korrekte Beschriftung wäre

    No, but it is 95% less likely that you get it.

    Yes. It still reduces the remaining risk of spreading the virus. And reduces the remaing risk of infecting yourself, if you use high protective masks, like FFP2, KN95 or N95 certified masks

    The medical manufacturer is liable (in the EU at least)

    Because you have higher protection against serious infection and very likely help slowing down spreading the virus

    Wieso gibts bei Befürwortern der Corona Maßnahmen immer nur Alles oder Nichts? Wie bei unseren Regierenden existiert die Möglichkeit offensichtlich sinnlose Maßnahmen abzuschaffen anscheinend nicht.

    oder man will es einfach nicht registrieren...

    In Bayern z.B. ist es jetzt erst seit 11.1 erlaubt Online zu Bestellen und beim Geschäft abzuholen (mit Hygienekonzept/-vorschriften)


    Wieso sollten sich die Leute an Quarantäne halten, wenn z.B. Pflegepersonal damit legal arbeiten darf? Steht in keinem Verhältnis!!!

    Pflegepersonal darf nicht einfach so positiv getestet arbeiten. Wenn dann bedarf es -so überhaupt die Möglichkeit dazu geregelt ist- einer Anordnung und/oder Erlaubnis durch ein Gesundheitsamt. Das Beispiel Rheinisch Bergischer Kreis hatten wir ja schon...

    Keine Ahnung wieso man Wahlen verschieben muss. Corona ist ja nicht erst seit heute da. Wozu gibt es die Briefwahl?

    Klar, bisher musste man die aktiv beantragen. In Corona-Zeiten könnte man einfach jeder Person die Unterlagen per Post zukommen lassen.

    Wie geschrieben: an BW und RP sieht man, dass man nicht muss. Aber in Thüringen kann man es, da es ja vorgezogene Neuwahlen gemäß der Einigung zwischen Minderheitsregierung und CDU sind. Streng genommen war der Wahltermin auch noch nicht fix, da es vorher erst zur Auflösung des Landesparlaments mit Zweidrittelmehrheit kommen muss.

    Und auch bei Briefwahl braucht es Wahlhelfer, die die Stimmen auszählen, und die Organisation durch die Kommunen. Kann davon ein Lied singen, in Bayern liefen ja die Kommunalwahlen 2020 direkt zu Beginn des Lockdowns und zwei Wochen danach die Bürgermeisterstichwahlen rein als Briefwahl.

    Durch die Zusammenlegung mit dem Bundestagswahltermin im Herbst spart man sich unnötige Kontakte und Aufwand im Frühjahr.


    Zudem: In welchem Landtag hat noch ein AfD Abgeordneter gesagt (na war schon fast gebrüllt), dass Corona doch nur ein großer Schwindel ist, um die Wahlen in 2021 als Briefwahl durchzuführen und einen großen Wahlbetrug begehen zu können? War Sachsen-Anhalt: https://www.tagesschau.de/inve…a-afd-wahlbetrug-101.html