Beiträge von kues

    Ab heute ist es nun also soweit.

    Mich erinnert es an die Einführung des „Schönes Wochenende Ticket“ vor über 28 Jahren

    https://de.wikipedia.org/wiki/Schönes-Wochenende-Ticket#Geschichte

    15 Mark (weit billiger als 1 Stunde Ferngespräch damals) bundesweit im Bahnregionalverkehr fürs ganze Wochenende eröffnete ganz neue Möglichkeiten gerade für (junge) Leute ohne großes Einkommen. 49 Mark pro Monat für ein Deutschlandticket wäre damals der Hammer gewesen.


    Zu vermuten ist leider, dass auch dieses Jahr wieder die Züge gen Ostsee und Nordsee mindestens an den Wochenenden im Sommer heillos überfüllt sein werden..

    Den Dacia Spring bekommst du mit CSS nicht unter 25000€. Den billigsten Sandero bekommst man für etwa 11000€

    Hobby? WTF? Mobilität ist in einem Industrieland kein Hobby, sondern Grundbedürfnis.

    Letzteres bedeutet wohl, dass das Leben in den 50ern und 60ern in D ziemlich elend gewesen sein muss. Wer hatte da schon ein Auto…


    Und wie praktisch, dass du im Moment noch gut 7000€ Förderung von den 25000€ abziehen kannst. Zudem kannst du deine THG Quote kassieren, momentan 200 bis 300€ pro Jahr, vermuten wir mal 2000€ auf 10 Jahre. KFZ Steuer fällt auch noch ein paar Jahre weg. Und die Wartung des Spring wird auch billiger. Dazu gibt es immerhin eine Klimaanlage und andere Kleinigkeiten beim Spring mehr als beim Sandero. Und Mobilität ohne Klimaanlage geht gar nicht, wie sollte man das aushalten. Also 18000€ statt 11000€ Kaufpreis und jährlich 200 bis 400€ weniger Ausgaben. da sind wir auf 10 Jahre bei um 3000 bis 5000€ Aufpreis. Hört sich gar nicht mehr so fürchterlich an. Mal abgesehen davon, dass man sich heute auch problemlos noch einen Sandero kaufen kann. Wie waren noch die E-Autopreise vor 10 Jahren? Was hatte man da an Auswahl?

    Btw: Schaut man sich die Listenpreise von Golf und id.3 an, so ist der prozentuale Abstand von 31 Tsd zu 40 Tsd auch nicht so groß.

    Das Problem ist nicht nur die Reichweite, sondern auch die Haltbarkeit des Akkus, die durch diese zusätzliche Nutzung noch weiter reduziert wird.

    Nur 10 kWh Kapazität von 1 Millionen Autos (von dereinst vielleicht 10 oder 20 Millionen, z.B. jene die einfach nur in der Garage bei den Senioren oder Firmen stehen) macht 10 GWh -direkt lokal zur Disposition-, was grob 1/4 der gesamten aktuellen Pumpspeicherkapazitäten in D entspricht.

    Zudem hilft es ja auch schon, wenn die Netzbetreiber mit den Wallboxen dahingehend kommunizieren können, dass z.B. signalisiert wird, dass Ladevorgänge heute erst ab 23 oder 24 Uhr erfolgen sollen und Wallboxen darauf ggf. auch anworten können. Wenn dann auch nur ein Teil den Wünschen des Netzbetreibers folgt, hilft es trotzdem Lastspitzen zu glätten. Und bei den meisten E-Autos, die daheim an einer Wallbox hängen, wird es in der Regel egal sein, wann der Ladevorgang beginnt- ob nun um 18, 22 oder 2 Uhr.

    Meine Zivildienststelle hatte im übrigen schon vor gut 30 Jahren einen Laststromtarif- da gab es fixe Zeit wo nur bis x kW verbraucht werden durfte vom gesamten Betrieb. Und die Zeiten war damals vorallem schon Mittags und am frühen Abend. Waschmaschinen und Trockner liefen dann meist außerhalb dieser Zeiten. Und ggf. wurden die von der eingebauten Überwachungsschaltung zuerst stromlos gemacht, ggf. als nächstes wäre die Großküche dran gewesen. Heute gäbe es da ja viel bessere Steuerungsmöglichkeiten...

    Probleme fürs Stromnetz und Einschränkungen E-Auto Fahrer also, und man sucht nach Auswegen (d.h. man hat noch keinen!), und es droht auch ein "Ernstfall" fürs Verteilnetz.

    Ein sinniger Ausweg wäre die Netze intelligenter zu machen. Und schon könnten die E-Autos dank ihre Speicherkapazitäten hilfreich zur Abfederung der Lastspitzen und Nutzung der Überproduktion in Schwachzeiten sein- Stichworte Vehicle to Home (V2H) und Vehicle to Grid (V2G).

    Und so wie jetzt schon Gasheizungen Wärmepufferspeicher haben, um für geringere Spitzenlasten (z.B. Warmwasserbedarf morgens) ausgelegt werden zu können, wird dies bei Wärmepumpen nicht anders sein. Davon ab dürfen selbst 2024 noch Neuanlagen mit 1/3 Fossilbrennstoffeinsatz gebaut werden. Sprich auch da können Stromlastspitzen vermieden werden.

    Es braucht viel an Arbeit und Investitionen, auf die Panikmache von allen Seiten (Klimakleber auf der einen und Untergang des Abendlandes Prediger wegen Energiewende auf der anderen) kann ich da gerne verzichten…

    Der Wissing ist jetzt echt reif für die Anstalt!


    Die Autohersteller sollen das 49 Euro Ticket zum Neuwagen dazu schenken.


    "Lieber Kunde. Hier Dein superduper neues Auto. Aber bitte fahre es nicht. Deshalb hier noch das 49 Euro Ticket dazu!"

    Ich habe gehört, dass man sogar Auto und ÖPNV/SPNV fahren kann und darf- nur gleichzeitig wird es schwierig ;)


    Allein die Erhöhung um 200€ + 5,5% aber mindestens 340€ bedeutet in z.B. E7 Stufe 1 eine Steigerung von 2733,87€ auf 3095,23€ was dann gut 13,2% bzw. 6,6% p.a. wären.

    Rechnet man ganzen Einmalzahlungen ein, sind es zumindest auf die Laufzeit bezogen so 8-9% p.a.

    Milchmädchen?

    Die Einmalzahlungen bedeuten im Schnitt 200€ auf 15 Monate (zusammen die maximal möglichen Steuer- und Sozialabgabenfreien 3000€). Und danach gibt es eben dies 200€ als Tariferhöhung. Und die extra 5,5% bzw mindestens 140€ gibt es erst ab nächstem Jahr (April 24 wenn ich recht erinnere). Sprich 15 Monate gibt es für die genannte EG etwa 7,3% und dann erst 13,2% (wenn die 5,5% nicht auch auf die 200€ angewendet werden sind es im übrigen unter 13%). Das macht unter 5% p.a. über die zwei Jahre (wegen der 15 Monate 7,3%). Nebenbei sparen sich die Arbeitgeber auch noch die Sozialabgaben auf die 3000€, macht etwa 600€ gegenüber einer sofort tabellenwirksamen Tariferhöhung.

    Es ist letztlich eine Tarifeinigung für die unteren Eingruppierungen, wo die prozentualen Erhöhungen noch größer sind. Nicht ohne Grund sieht die Tarifeinigung bei der Deutschen Post sehr ähnlich aus...


    EDIT: Die Einmalzahlungen gehen wohl nur bis Februar 24, dann sind es 3000/14=214€ pro Monat, macht um 7,85% bis dahin und auf 24 Monate p.a. fast exakt 5% 6,5% (und rechnerische/virtuelle 3% Erhöhung extra ab 2025, Laufzeiten sind halt kompliziert zu vergleichen... Edit2: so kompliziert, dass ich es gleich mal falsch berechnet habe)


    sind ein fauler Kompromiss, da sie am Tabellenlohn nichts verändern.

    Einsparung für den Arbeitgeber und mehr netto beim Arbeitnehmer- so hat sich die Regierung das wohl auch vorgestellt. Und tabellenwirksam wird es zumindest nach Ende der Auszahlungen.

    Hier gibts noch mehr Detailanlysen (zwar auf die USA bezogen aber wird in Europa ähnlich sein): https://www.bw24.de/auto/tesla/studie-der-typische-tesla-fahrer-ist-weiss-wohlhabend-und-kinderlos-92145728.htm


    Demzufolge haben selbst die Fahrer des Model 3 ein durchschnittliches Jahresgehalt von über 128.100 USD und die Fahrer des Model S sogar von über 153.300 USD.

    Um so unverständlicher finde ich, dass die deutschen Premiumhersteller jahrelang diese wohlhabende Kundschaft in der E-Nische nicht bedienen wollten. Gestern beim Audi Händler/Werkstatt in der Ausstellung wieder RS Modelle für 175 und 168 Tausend Euro gesehen. Die Kundschaft, die solche Boliden kauft, gibt es ja anscheinend auch immer noch und sie könnte problemlos ebenso weiterhin bedient werden. Aber die wohlhabenden Teslakäufer dürfte man doch schwerlich wiedergewinnen, wenn sie einmal weg sind...

    Das ist wie gesagt der Wennfall 1&1 schafft KEINEN regulären Marktstart oder bricht während diesem Zusammen. Das steht und fällt mit der Kapitalversorgung, wer Lust hat Geld zu verbrennen kann auch ein Mobilfunknetz ohne Kunden senden lassen, Quam hätte damals das Geschäft nicht einstellen müssen, dazu gab es keinen Zwang, nur kein Geld mehr.

    1&1 hat doch im Gegensatz zu Quam schon die Kunden- sind halt momentan nur im o2 Netz unterwegs.

    Deshalb dürfte die spannende Frage nicht sein, wie viele eigene Sender sie bis wann ans Laufen bekommen. Sondern ob sie ihr Corenetz inklusive Erreichbarkeit aus anderen Netzen, Roaming etc pp so ans Laufen bekommen, dass ihre Kunden bei der Migration wenig unangenehmes merken bzw. wie bisher im wesentlichen nur das o2 Netz (jetzt halt im Roaming) nutzen können. Ob den Kunden dann irgendwann mal öfter das eigentlich eigene 1&1 Heimatnetz mit 5G begegnet oder nicht, interessiert doch wohl fast niemanden…

    Hallo,


    geht das mit den 19,99 auch bei den Free Pro Tarifen?


    Danke :-)


    Sollte auch gehen, sind ja nur umgelabelte Freetarife. Schade ich war mir sicher das die Option für 19,99 Euro auch wieder für den normalen Kunden in der App buchbar sein wird, leider nicht passiert.

    Kann irgendwer bestätigen, dass die Unlimited Option für 39,99 bei dem SOHO Tarif Free Pro S Boost buchbar ist?

    Momentan ist der Vertrag im alten Free S Boost, dort ist die Unlimited Option buchbar. Für die VVL gibt es aber online nur die Tarife der Free Pro Schiene.

    Das einzige, was Du vielleicht beeinflussen kannst, ist der Anteil an Gasturbinenstrom. Alles andere ist entweder zufällig (Wind, Sonne) oder immer (Kohlestrom, Atomstrom) da.

    Die Gaskraftwerke werden zwar zuerst geregelt, aber auch die Kohlekraftwerke werden rauf und runter geregelt. Und fürs Wetter gibt es Vorhersagen, was Sonnenschein und Wind angeht- danach werden auch die konventionellen Kraftwerke, Pumpspeicher etc pp geplant.

    Und aus den öffentlichen Planungsdaten machen manche Menschen auch Empfehlungen wann man Stromnutzung planen soll, z.B. https://nrw.social/@geikelma