o2 Genion + Surf@Home ab Herbst via UMTS

  • surf@home



    Beitrag bei "neues..." auf 3sat


    Also da wurde kurz was drüber berichtet (siehe auch 3sat/neues):


    "...wird surf@home im Frühjahr 2005 auf den Markt kommen. Die Preise stehen noch nicht fest. Die Grundgebühr soll jedoch unter der Festnetz-Grundgebühr liegen...." In der Sendung (wenn ich richtig gehört habe :rolleyes: ) wurde was von Februar gesagt.



    Wdh:
    zdf
    Mittwoch 04:00 Uhr


    zdf.info
    Donnerstags 15:15 Uhr



    _nur so zur info :cool: :rolleyes:

  • Zitat

    Original geschrieben von svensunny
    "...wird surf@home im Frühjahr 2005 auf den Markt kommen.


    Definiere "Frühjahr"... :D


    Kann also auch Mai bedeuten. Und bis es dann wirklich in der Masse (sofern man bei o2 und UMTS schon von "Masse" reden kann ;)) verfügbar ist, haben wir wahrscheinlich Sommer, womit wir bei fast einem Jahr Verspätung wären.


    Na ja, warten wir's ab. Sonderlich gespannt bin ich mittlerweile irgendwie nicht mehr.


    Gruß, Loco!

    © 2003 - 2008; Alle Angaben ohne Gewähr!

  • Wenn dann alles einwandfrei funktionieren würde, könnte ich die Verzögerung verstehen.


    Nur wenn das jetzt erst Mitte 2005 startet und dann sehr anfällig oder instabil (bzw. preislich unattraktiv) sein sollte, kann ich dafür kein Verständnis aufbringen.

    Nicht Wünschelruten, nicht Alraune, die beste Zauberei liegt in der guten Laune. (Goethe)

  • Verständnis hin oder her, Verzögerung auch.
    Es gibt dennoch Leute, die auf dieses Produkt warten und es kaufen werden. Auch wenn es nicht die "billigste" Lösung sein wird und auch nicht die stabilste. Und warum? Weil es mehr als genug Menschen gibt, die die dreckige Telekom nicht mit DSL versorgen kann. Ich freu mich auf den Tag, wo ich meinen "low-speed/high-cost" T-ISDN-Anschluss kündigen kann und mit O2 surfen kann. Telefonieren kann man ja heute schon ganz ohne die magenta Monopolisten. Dank Genion! Auch wenns noch etwas dauert, ist das doch immerhin ein geniales Produkt und eine echte Innovation. Bisher hat kein anderer Mobilfunkbetrieber sowas auch nur angekündigt. Und bei der üblen Telekom passiert doch eh nie was. O2 surf@home wird mit 101%iger Sicherheit früher verfügbar sein als eine schnelle und bezahlbare Internet-Lösung für die Glasfaser-gestraften T-Kunden.


    d@niel

  • Surf@home statt DSL?


    Hallo Daniel,


    bei aller Euphorie:


    Surf@home kann echtes Festnetz-DSL nicht ersetzen, da UMTS derzeit maximal 384 kB/s kann und im Super-Super-Ideal fall (nur einer surft alle andern sind offline) bis zu 2MB/s. Das könnte später mal mehr werden.


    T-Com-Glasfaser gibts in 3 oder 4 Versionen (ISIS, OPAL, etc.)
    eine davon wird jetzt aufrüstbar gemacht.


    Das Problem ist, daß es es keine *bezahlbaren* High-Speed-Glasfasermodems für den Endkunden gibt. Die wären erst bei irrwitzigen Stückzahlen bezahlbar.


    Das Problem ist ferner, daß der private Wettbewerb nicht funktioniert, weil kein anderer Anbeiter den Mut oder das Geld oder die Möglichkeiten hat, DSL bis zum Kunden zu legen, er müßte die Straßen aufbuddeln (kostet) und weiß nicht, ob die Kunden bei ihm bleiben oder beim nächsten billigeren Angebot wieder abhauen.


    Das hilft Dir alles nix, ist mir klar.


    Dennoch: surf@home wird ne feine Sache (wenns mal tut) aber bis es überall da tut, wo es "gebraucht" wird, wird noch Zeit ins Land gehen.


    Vielleicht wäre Satelliten-DSL ne Alternative, ist aber - fürchte ich - kaum zu bezahlen, da Du einen Festnetz-Rückkanal brauchst.


    Eine denkbare Lösung wäre die Pflicht der RegTP an die Festnetz-Anbieter überall da, wo DSL technisch noch nicht geht, eine bezahlbare ISDN-Flatrate anbieten zu müssen, wenn der Kunde unterschreibt, daß er sofort auf DSL wechselt, wenn das bei ihm verfügbar ist.


    Ansonsten: Der "T" freundlich aber bestimmt auf die Nerven fallen, daß Du DSL haben willst, Freunde, Bekannte, Nachbarn ermuntern, das auch zu tun. Dann steigen die Chancen, daß es doch bald klappt.

  • Re: Surf@home statt DSL?


    Zitat

    Original geschrieben von hrgajek
    Surf@home kann echtes Festnetz-DSL nicht ersetzen, da UMTS derzeit maximal 384 kB/s kann


    Genion ist nur zu 40% ein Festnetzersatz, es fehlt der Internetzugang.
    Ergänzt mit Surf@Home ist es ein 85%iger Festnetzersatz.


    Was nun noch fehlt sind ein Breitbandanschluss für trafficintensive Anwendungen wie Video/Audio-Streaming (10%) und die Möglichkeit, preiswert auf Sondernrufnummern und ins Ausland telefonieren zu können (5%).


    Die Bewertungsanteile sind natürlich subjektiv und habe ich mir gerade spontan aus den Fingern gesogen. Für 85% der Bevölkerung sehe ich Genion+Surf@Home damit als DSL-Ersatz an - wenn die Tarife stimmen. Man ist den Zeittakt los und hat mehrfache ISDN-Bandbreite, was für die allermeisten, derzeit gängigen Internet-Anwendungen ausreichen sollte.



    Zitat

    Eine denkbare Lösung wäre die Pflicht der RegTP an die Festnetz-Anbieter überall da, wo DSL technisch noch nicht geht, eine bezahlbare ISDN-Flatrate anbieten zu müssen


    Ja, aber da glaube ich eher an den Weihnachtsmann .. ;)

    [deutschlandsim ALL-IN premium:Galaxy Nexus; BASE-internet:iPad1; BASE-internet:mifi]

  • das surf@home kein vollwertiger DSL-Ersatz ist ist mir auch klar. Aber es ist eine Alternative zum "low-speed/high-cost" ISDN. Und da die herrliche wunderbare gute Telekom mir kein DSL bereitstellen wird, auch wenn ganze Strassenzüge dort noch so freundlich nachfragen, muss man sich eben nach Alternativen umsehen. Auch wenn die O2-Lösung nicht ganz so schnell ist. Einen schnellen Internetzugang über Glasfaser werde ich nicht mehr erleben, denn den wird es hier in absehbarer Zeit nicht geben, egal ob der Dreck nun Opal oder Isis oder sonstwie heisst. Mir gehts auch weniger um Geschwindigkeit, als viel mehr um bezahlbare online-Zeit. Eine ISDN-Flat würde mir mittlerweile auch reichen, aber die gibts ja nicht.
    Natürlich werden andere Netzbetreiber keine neuen Leitungen zum Endkunden bauen, wegen der enormen Kosten. Die göttliche Telekom hatte ja auch den Vorteil, für ihren Glasfaser-Mist gewaltige staatliche Subventionen abzugreifen und auch das Kupfernetz, welches sie heute benutzt wurde mit nicht unerheblichen staatlichen Geldern bezahlt. Da kann man nun natürlich wunderbar tröten, dass man ja als einziger sich num den Kunden kümmert und die böse Konkurrenz ja zu faul und zu geizig ist, ein eigenes Netz zu bauen. Sehr schön einfach, liebste Telekom.


    Wie auch immer. Nachdem was ich hier mit den magenta-Deppen erlebt habe, will ich so bald wie möglich weg sein von diesem Verein. Daher ist mir fast jede Alternative recht. Ich wäre sogar bereit, für weniger Speed als "echtes" DSL mehr Geld auszugeben, wenn ich damit aber endlich kein T-Kunde mehr sein müsste. Versteht es oder nicht, aber ich bin wirklich fertig mit der Bande!


    Von daher ist surf@home ein Lichtblick am Ende des T-Tunnels! Ich kann nur hoffen, das es bald kommt...


    d@niel


    P.S. vielelicht schaffts mein TV-Kabelanbieter auch noch vor O2, Internet per Kabel bereitzustellen. Die Chancen stehen nicht schlecht. Dort wo es geht ist es heute schon schneller und billiger als magenta-DSL.

  • Zitat

    Original geschrieben von d@niel
    [...]
    Die göttliche Telekom hatte ja auch den Vorteil, für ihren Glasfaser-Mist gewaltige staatliche Subventionen abzugreifen und auch das Kupfernetz, welches sie heute benutzt wurde mit nicht unerheblichen staatlichen Geldern bezahlt. Da kann man nun natürlich wunderbar tröten, dass man ja als einziger sich num den Kunden kümmert und die böse Konkurrenz ja zu faul und zu geizig ist, ein eigenes Netz zu bauen. Sehr schön einfach, liebste Telekom.


    Wie auch immer. Nachdem was ich hier mit den magenta-Deppen erlebt habe, will ich so bald wie möglich weg sein von diesem Verein. Daher ist mir fast jede Alternative recht. Ich wäre sogar bereit, für weniger Speed als "echtes" DSL mehr Geld auszugeben, wenn ich damit aber endlich kein T-Kunde mehr sein müsste. Versteht es oder nicht, aber ich bin wirklich fertig mit der Bande!


    Von daher ist surf@home ein Lichtblick am Ende des T-Tunnels! Ich kann nur hoffen, das es bald kommt...


    1.) Zur Zeit des Glasfaserausbaus in den Neuen Ländern Anfang der Neunziger Jahre gab es keine Deutsche Telekom AG, sondern lediglich die staatliche Deutsche Bundespost Telekom.
    2.) Naturgemäß hat ein staatliches Unternehmen daher auch keinerlei Subventionen erhalten.
    3.) Vielmehr wurde die Prviatisierung der Deutschen Telekom AG von 1994-1997 notwendig, da die Telekom den "Netzaufbau Ost" aus eigenen Mitteln bis dahin in Höhe von DM 60 Mrd. (vor Edit: DM 60 Mio.) finanziert hat, sodaß die Eigenkapitalquote unter die gesetzlich vorgeschriebenen 33% fiel. Bundesmittel oder sonstige Zuschüsse aus Steuermitteln gab es zu keinem Zeitpunkt!
    4.) Die Verwendung von Glasfaser war und ist eine zukunftsweisende Entscheidung gewesen - Deutschland hat unter den Flächenstaaten das modernste Telefonnetz der Welt. Daß sich daraus "Problematiken" mit der heutigen DSL Technologie ergeben, konnte damals niemand absehen und bei langfristiger Betrachtung wird dies auch nur ein vorrübergehendes Phänomen bleiben.
    5.) Daß die Konkurrenz den ostdeutschen Markt scheut, ist hinsichtlich der mangelnden Wirtschaftskraft und der einhergehenden Solvenz der Bevölkerung nicht verwunderlich. Außerdem gibt es von Robotron immer noch keine Ethernet Schnittstelle.


    Schön wie Du hier repräsentativ einmal die Haltung weiter Teile der ostdeutschen Bevölkerung (v.a. der PDS-Wähler) veranschaulicht hast: Keinerlei ökonomisches Grundverständnis und dazu fordernd die Hand aufhalten, während die andere auf die blutsaugenden Kapitalisten zeigt.
    Sei dankbar, daß Du Tonwahl (oder sogar ISDN) hast und ohne Operator in die ganze Welt telefonieren kannst!


    Zitat

    Original geschrieben von d@niel
    P.S. vielelicht schaffts mein TV-Kabelanbieter auch noch vor O2, Internet per Kabel bereitzustellen. Die Chancen stehen nicht schlecht. Dort wo es geht ist es heute schon schneller und billiger als magenta-DSL.


    Kabel Deutschland wird nach den mißglückten Übernahmebemühungen seiner verbliebenen Konkurrenten und den einhergehenden Verlusten Internet per Kabel lediglich in den wirtschaftskräftigen Ballungsräumen ausbauen und auch das wird sich zögerlich gestalten - es fehlt einfach das Kapital für solche Investitionen und die Renditeaussichten sind sehr beschränkt, was die Suche nach Geldgebern ungemein erschwert.
    Aber etwas Hoffnung will ich Dir lassen, denn neben Arcor planen auch andere Anbieter in den nächsten Jahren per Wimax Breitbandinternet anzubieten (siehe auch http://www.heise.de/newsticker/meldung/53702</a>)

  • nur 60 Millionen?


    Hallo,


    Zitat

    Original geschrieben von der_inquisitor
    3.) Vielmehr wurde die Prviatisierung der Deutschen Telekom AG von 1994-1997 notwendig, da die Telekom den "Netzaufbau Ost" aus eigenen Mitteln bis dahin in Höhe von DM 60 Mio. finanziert hat


    Waren es nicht 60 Milliarden DM als rund 30 Mrd Euro?


    Wobei die "T"-Techniker sich gewundert haben, daß teilweise noch Vermittlungstechnik von 1924 funktionsfähig in Betrieb war.


    Was ich bei "T" vermisse eine offensive Informationskampagne für Glasfaserkunden, was möglich ist und was nicht und eine Vorgabe von RegTP für eine bezahlbare ISDN/Analog-Flatrate, wenn und solange DSL technisch nicht möglich ist. Damit wäre der Frust längst beseitigt.

  • Ja, sicher waren es DM 60 Milliarden - zur Veranschaulichung dieser enormen Summe:


    DM 60'000'000'000,-


    Eigentlich, habe ich mir gerade überlegt, wäre es nur recht und billig gewesen, wenn man den ostdeutschen Telefonmarkt solange nicht liberalisiert hätte, bis sich die dortigen Investitionen amortisiert haben.
    Letztendlich ist das ostdeutsche Telefonnetz mit den Telefongebühren der Wessis bezahlt worden und im Osten telefoniert man nun (auch) mit der Konkurrenz.
    Mit DM 60 Mrd. hätten wir im Westen schon seit Jahren Dumpingpreise haben können.


    Ob eine Informationskampagne zur Glasfasertechnik viel verändern würde, ist fraglich, denn im Osten gibt es landläufig zu wenig potentielle User um hier eine Offensive zu starten. Zu wenige Haushalte haben das notwenige Einkommen um hier den betriebswirtschaftlich erforderlichen Umsatz generieren zu können und außerdem fehlt es der überalterten Gesellschaft auch an PCs und den "IT-skills" - wem soll man also das Auto verkaufen, wenn kaum einer einen Führerschein besitzt?

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