Fragen zur Katzenanschaffung

  • Wie habt ihr es mit einem Balkon gehandhabt? Habt ihr da ein Netz gespannt? Möchte persönlich nicht so gerne in einem Käfig wohnen. Allerdings sind Jungtiere ja gerne mal neugierig. Bei uns in der Nachbarschaft haben nämlich viele Katzen, die auch im Sommer auf dem Balkon schlummern; ein Netz hat jedoch niemand dort. Wundert mich irgendwie.


    Irgendwelche Erfahrungen?

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  • Kommt drauf an und kann man nicht pauschal sagen. Es gibt auch ältere Katzen, die gerne mal "herunterpurzeln". :D


    Zur Sicherheit würde ich erst einmal ein Netz aufspannen, bis die Biester älter sind. Von meinen beiden geht nur der Jüngere (2 Jahre) auf den Balkon. Der ist aber so ängstlich, dass er garantiert nicht runterspringt. Der Vorgänger war da anders: runter vom Balkon, ums Haus gelaufen und zur Tür wieder rein. :eek: Aber bei Hochparterre war das nicht so gefährlich! ;)

  • Wir haben auch ein Netz gespannt. Ist so eine eingelassene Dachterasse im 5. Stock, die Dachfläche nicht sehr steil und da hat unsere Katze schon mal probiert, einen kleinen Ausflug zu starten. Würde sie ohne das Netz auch jederzeit wieder probieren :D

    Wenn die Sonne tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten

  • Gefährlich wird es für Mini-Tiger auch, wenn sie mal unachtsam hinter einem Insekt oder einem Vogel herjagen. Daher würde ich auf ein Netz nicht verzichten.

  • Es ist erstaunlich, aus welcher Höhe manche Katzen unbeschadet zu Boden springen können. Verwandte hatten eine Katze, die hin- und wieder aus dem Dachbodenfenster 7 Meter tief in den Garten sprang. Bei meinem Balkon im ersten Stock mache ich mir deshalb überhaupt keine Sorgen um den Kater.

    “The ideas of economists and political philosophers, both when they are right and when they are wrong, are more powerful than is commonly understood. Indeed the world is ruled by little else. Practical men, who believe themselves to be quite exempt from any intellectual influence, are usually the slaves of some defunct economist.” (Keynes)

  • Zitat

    Original geschrieben von wrywindfall
    .... Von meinen beiden geht nur der Jüngere (2 Jahre) auf den Balkon. ...

    Klar, der andere würd sich höchsten raus tragen lassen ... und warum springen - da müsste er ja die Schwerkraft überwinden :D (SCNR! :D)


    Zitat

    Original geschrieben von <registered>
    Es ist erstaunlich, aus welcher Höhe manche Katzen unbeschadet zu Boden springen können. Verwandte hatten eine Katze, die hin- und wieder aus dem Dachbodenfenster 7 Meter tief in den Garten sprang. Bei meinem Balkon im ersten Stock mache ich mir deshalb überhaupt keine Sorgen um den Kater.

    Wobei es die Erfahrung gibt, dass von je höher die Katze aus dem Fenster/Balkon fällt, sie eher unbeschadet unten landet als wenn sie nur aus dem ersten oder zweiten Stock fällt. Von weiter oben haben die Schlaumeier nämlich genügend Zeit, um zu raffen, dass es abwärts geht und können sich noch in der Luft mit den Pfoten vorran arretieren, um geschmeidig als wär nix gewesen auf allen vier Pfoten zu landen :cool:
    Wobei natürlich die Einschränkung gilt: von zu weit oben überleben dann auch nicht alle - sie sind Katzen, keine Vögel ;)

  • Hallo Leute, folgendes kleines Problem:
    Unsere Katze ist jetzt fast 2 Jahre alt (reine Wohnungskatze) und wir haben uns entschlossen, ihr einen Kumpel aus dem Tierheim an die Seite zu geben. Gesagt, getan, wir waren gestern im Tierheim und haben ein kleines Katerchen, 6 Monate, mitgebracht. Eigentlich hatten wir ja Bammel, dass der kleine Angst vor der Großen hat, aber es ist genau umgekehrt: er strotzt nur so vor Selbstbewusstsein, hat schnurstracks beide (!!) Futternäpfe geleert, das Katzenklo benutzt und spaziert auch sonst munter durch die Wohnung, holt sich auch reichlich Streicheleinheiten bei allen Familienmitgliedern ab. Er hat sich auch rotzfrech in eins von ihren Schlafkörbchen gepackt :D Er ist total verspielt und geht immer mit erhobenem Schwanz auf sie zu, weil er gern mit ihr spielen möchte, aber unsere Große faucht ihn nur leise an und geht dann mit eingeklemmtem Schwanz rückwärts. Aber irgendwie ist sie zu feige, dem Kleinen mal zu zeigen, wer hier das Hausrecht hat. Sie ist ganz schön durcheinander, obwohl wir sie mit mindestens genauso viel Zuwendung und Zärtlichkeiten bedenken, wie vorher. Wir hätten nicht gedacht, dass sich unsere Diva so anstellt. Andererseits: so sind Katzen nun mal.
    Was habt Ihr so für Erfahrungen mit Katzenzusammenführungen? Wie lange kann so was dauern? Schlimmstenfalls haben wir noch die Option, den Kleinen zurück zu bringen, aber das wollen wir natürlich nicht, er genießt sein neues Zuhause und menschliche Zuwendung sichtlich. Habe einiges über dieses Feliway gelesen, ob das tatsächlich helfen könnte?
    Wir würden uns so freuen, wenn die Beiden sich vertragen könnten…

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  • Hmmm... schwer zu sagen.
    Wenn der kleine erst kurz da ist, kann es natürlich sein, daß sich die "Hausherrin" noch daran gewöhnt.
    Andererseits war sie eben als Hauskatze nie dem Problem einer Fremdkatze ausgesetzt. Daher verwirrt sie die Situation natürlich.


    Ich kann mich noch an unsere Katzen früher erinnern. Da war ein ähnliches Problem. Obwohl die ältere Katze körperlich dem Jungkater problemlos überlegen war, hat sie immer den Schwanz eingezogen, und sich versteckt wenn der kam.
    Das interresante dabei war, daß im Fall der Revierverteidigung die ältere Katze am Drücker war. Wenn da Nachbarskatzen in den Garten eingedrungen sind (bei uns durften die Katzen raus), dann ist der kleine sofort ins Haus geflüchtet, und die große, hat den Lümmeln im Garten gezeigt wo die Katze die Krallen hat (und das ganz wörtlich).


    Ich würde erstmal ca ein bsi zwei Wochen abwarten. Wenn sich das Problem dann nicht bessert, muß man sich was überlegen.
    Wobei es natürlich eine schwierige Situation ist. Nach zwei Wochen den Kleinen zurückzugeben, ist sicher nicht leichter, als nach ein paar Stunden...

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    READY.

  • Wir haben auch eine zweite zur ersten Katze dazu gegeben. Ganz wichtig ist zu Anfang, dass jede ein eigenes Rückzugsgebiet hat. Also jeder ein eigenes Zimmer zur Eingewöhnung zur Verfügung stellen,wobei dort auch ein Katzenklo stehen sollte, denn die Tür sollte zu sein. Nach einiger Zeit, wenn die dort sicher sind, kann man sie nach und nach in "neutrale" Bereiche zueinander lassen.


    Das ist jedenfalls besser, als wenn beide gleich von Anfang an zusammen sind. Jedenfalls wenn du später "frischgemachte" Tapeten und Kloppereien vermeiden möchtest. Und bei manchen klappt es gar nicht. Wir wollen ja auch nicht mit Irgendwem zusammen wohnen! ;)


    Hier noch ein kleiner Buchtipp!

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